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bernd // 29. Dezember 2007

Dockneralm – mein steirischer Hausberg

Die Dockneralm (2304m, 950Hm) in der wunderschönen Krakau ist neben dem Preber einer meiner zwei steirischen Hausberge und war heute das erklärte Ziel. Bei traumhaftem Wetter mit frühlingshaften Temperaturen starten wir beim “Berger (Bauer)”. Bis zur Fixl-Hütte ging’s, wie gewohnt, zügig den Hohlweg entlang. Im anschießenden Waldstück führte uns die teils eisige Aufstiegsspur durch jede Menge Schnee bergwerts. Ab der Waldgrenze herrscht zur Zeit eine kompakte Schneedecke, und obwohl viele Spuren von Harscheisen zu erkennen waren, verzichteten wir auf eben diese und konnten ohne Probleme mit traumhaften Blicken Richtung Preber und ins Krakautal zum Gipfel aufsteigen.

Preberblick

Oben angekommen wurde ich vom neu errichteten Gipfelkreuz überrascht. Hier hat die Bergrettung Krakauebene ganze Arbeit geleistet und ein wunderschönes Kreuz angebracht.

Dockneralm - Gipfelkreuz

Nach einer kurzen Rast bei perfekten Temperaturen und einer atemberaubenden Fernsicht entschieden wir uns für die Abfahrt durch die “Rinne”, die sich uns als perfekt präparierte Piste präsentierte (keine Lawinengefahr). In schnellen Super-G Schwüngen – “juchui” – ging’s hinunter bis zu den Hütten, und über den Forstweg/Wald zurück zum Auto.

Geschrieben von bernd in Skitouren | Keine Kommentare
bernd // 26. Dezember 2007

Die Qual der Wahl

Immer wenn ich mein Auto am Parkplatz eines Skiliftes abstelle, drängt sich unausweichlich die Frage der Skiwahl auf. Soll ich meinen langen RTL Rennski, den kurzen, aggressiven Slalomski oder doch den gemütlichen Allroundski aus dem Skisack nehmen? Welcher Ski ist für die aktuellen Verhältnisse ideal? Wie sieht’s mit meiner Physis aus – hab ich überhaupt die Kraft für den kurzen? Fragen über Fragen, die sich stets auftun und die immer wieder auf’s Neue beantwortet werden müssen. Um eine bessere Entscheidungsbasis zu haben, stand heute wieder einmal ein intensiver Skitest am Programm. Bereits um 08:30 Uhr schleppte ich meine Ausrüstung (siehe Foto) zum Lift am Fanningberg, welcher sich heute erneut von seiner besten Seite präsentierte. Keine Wolke am Himmel, die Pistenpräparation erste Klasse und die Temperaturen mit -2° bzw. -9° (Berg) auch schwer okay. Nachdem ich die Bindung des neu in meinem Portfolio vorhandenen Fischer Skis an mein Gewicht sowie meine Skischuhe angepasst hatte, ging’s um 08:55 mit einer der ersten Gondeln bergwärts.

  • FISCHER RC4 WORLDCUP GS (orig. Rennski; Modell 06/07; 180cm)

fischer

Wie ich es auch drehe und wende, auf der Piste gibt’s halt nichts Besseres als einen original Rennski mit klassischem Sandwich Aufbau. Der Fischer besticht durch extreme Laufruhe und Spurtreue. Hat man den Ski erst mal auf die Kante gebracht geht’s zielstrebig und ohne “Wenn und Aber” im vorgegebenen Radius (>21m laut FIS Regeln) um die Kurve. Da er für einen Riesentorlauf Ski (GS) mit seinen 180cm relativ kurz ausgefallen ist (der Ski stammt von einer Nachwuchsrennläuferin), ist er nicht ganz so “fad” wie mein Blizzard und kann bei langsamen oder auch bei sehr engen Kurven punkten. Der Kantengriff ist, wie sollte es auch anders sein, phänomenal und “gehen” tut er sowieso wie die “Feuerwehr”. Ins Gelände ging’s mit dem Fischer nicht, aber dort gibt’s sowieso bessere Alternativen.

Einsatzgebiet: Rennsport (GS); Breite, bestens präparierte Pisten; Bsp: Fanningberg, Hinterglemm – Zwölferkogel WM Abfahrt, Mölltaler Gletscher, Kitzsteinhorn, Reiteralm, Schladming,…

Fazit: Ein toller Ski für die Piste, der durch seine Länge schon mal missbraucht werden kann

  • BLIZZARD GS MAGNESIUM (orig. Rennski; Modell 06/07; 189cm)

blizzard

Über ein Jahr hab ich den GS Magnesium jetzt schon im Portfolio und greife auch immer wieder gerne auf ihn zurück. Immer wenn es nicht ins Gelände geht, und breite, übersichtliche Pisten vorhanden sind, ist der Blizzard die erste Wahl. Bei den Facts kann man den Blizzard 1:1 mit dem Fischer vergleichen, Laufruhe, Spurtreue und Kantengriff sind erste Klasse. Durch seine 189cm ist er noch ruhiger als der Fischer und das “Arbeitsgerät” für schnelle Abfahrten.

Einsatzgebiet: Rennsport (GS); breite, bestens präparierte, übersichtliche Pisten; Bsp: Fanningberg, Hinterglemm – Zwölferkogel WM Abfahrt, Mölltaler Gletscher, Kitzsteinhorn, Reiteralm, Schladming;

Fazit: Perfekter Ski für schnelle, langezogende Schwünge

  • ATOMIC RACE SL (orig. Rennski; Modell 06/07; 165 cm)

atomic

Seit längerer Zeit bin ich gestern wieder einmal den “kurzen Slalom König” gefahren. Der SL ist mit Sicherheit der Ski, der am meisten polarisiert. Unglaublich agil, wendig und beim Kantengriff sowieso – vorallem auf Eis – unschlagbar. Waren die ersten Schwünge durch den engen Radius (12m) noch ungewohnt, kam ich mit fortlaufender Dauer nur noch ins Schwärmen, Jodeln, usw. Vorrausetzung ist natürlich, dass man nicht zu schnell unterwegs ist und jeden!!! Schwung richtig carved. Für’s “Dahinreiten” wurde dieser Ski sicher nicht produziert. Hier lässt sich auch schon das Problem erkennen – der SL muss ständig aktiv gefahren werden und kostet durch seinen steifen Aufbau enorm viel Kraft.

Einsatzgebiet: eisige, harte Pisten; für’s Gelände ist der SL eindeutig zu hart.

Fazit: Ein Ski für kurze, kraftraubende Radien, wobei man bei jedem Schwung durch die enorme Beschleunigung aus der Kurve regelrecht katapultiert wird. Macht – solange Kraft vorhanden – unglaublich viel Spaß

Geschrieben von bernd in Ausrüstung, Skifahren, Skigebiete | Keine Kommentare
bernd // 24. Dezember 2007

“Heiligabend” – Statt Pistenzauber gab’s heute einen Besuch im Krankenhaus

gips

Heiligabend – traditionell nutzen wir den Vormittag zum Skifahren, da an diesem Tag nur wenige Skifahrer den Weg auf die Piste finden. Die Wettervorhersage war gut, die gestrigen Pistenverhältnisse ausgezeichnet, einem erneuten, traumhaften Skitag stand also nichts mehr im Wege.

Fast nichts – da war doch noch die Geschichte mit Christina’s schmerzhaften Daumen. Wie bereits berichtet, hatte Christina gestern ja einen etwas unsanften Zusammenstoß mit einem weiteren Skifahrer und daraus resultierend Schmerzen im linken Daumen. Erste Google Recherchen zeigten bereits gestern Abend in Richtung Skidaumen, wir hofften jedoch auf Besserung. Nachdem heute morgen die Schwellung noch stärker war als gestern, und sich zusätzlich der ganze Daumen grün/blau gefärbt hatte, entschieden wir uns für einen Ambulanzbesuch im Krankenhaus.

Ohne ein Röntgenbild diagnostizierte der Arzt bereits eine Bänderdehnung und nahm das erste Mal das Wort Gips in den Mund. Welcher Schock – Christina fürchtete sich bereits vor einer längeren Skipause und bombardierte den Arzt mit Fragen über Möglichkeiten dennoch Ski zu fahren. Dieser meinte, eine Woche Gips und danach ein Spezialverband, mit dem man bereits wieder skifahren könne, sei das maximal Mögliche. Ein Röntgen sei aber zur Absicherung der Diagnose auf alle Fälle durchzuführen.

Das Röntgen zeigte jedoch nicht nur eine Bänderdehnung, sondern auch eine Knochenabsplitterung. Das Resultat (siehe Foto oben) muss jetzt zwei Wochen lang getragen werden und wird im Anschluss durch einen kleineren Gips (Handgips) für weitere zwei Wochen ersetzt. Für die kommenden vier Wochen ist also an Skifahren nicht mehr zu denken – ein nicht sehr schönes Weihnachtsgeschenk hat dieser deutsche Pistenrowdy Christina hinterlassen, und hat sich noch dazu aus dem Staub gemacht.

Geschrieben von bernd in Allgemein, Hütten-Gaudi, Verletzungen | Keine Kommentare
christina // 23. Dezember 2007

Vorweihnachtlicher Fanningberg

fischerski

Meine Fanningberg-Saison wurde heute gestartet. Das ausgeprägte Hochdruckgebiet hat auch heute gehalten, wenn auch die Temperaturen deutlich frischer waren als zuletzt.

Der Fanningberg im Lungau bei Mariapfarr ist ein echter Geheimtipp! Das Skigebiet ist zwar kleiner, aber mit einem 6-er Sessellift hat man mehrere breite und übersichtliche Pisten zur Auswahl. Sowohl Carvingstrecken, als auch der Steilhang – “Schmied” (eine schwarze Piste) – inkl. familienfreundlicher Umfahrung bieten einen ganzen Skitag größtes Vergnügen. Seit diesem Winter ist ein neuer 6-er Sessellift in Betrieb, der Zugang zu weiteren Pisten bietet (Weißpriacher Abfahrt).

Mehr Infos zu den Strecken gibts hier.

Ein großer Vorteil ist die Lage, denn wenn der Tauern im Nebel steckt, ist am Fanningberg die Sicht noch gut. Die Abfahrten gehen weit unter die Waldgrenze. Dadurch sind Off-Road Fahrten auch ungefährlicher, sofern man sich von den Bäumen fernhält! Beste Bedingungen findet man am Fanning beinahe immer.

Der Fanningberg ist äußerst beliebt bei den Lungos. Auffallend sind die vielen guten Skifahrer (die Einheimischen) und wenige schlechte Pistenhasen. Die Tagesskikarte für einen Erwachsenen kostet Euro 32,50, Halbtag Euro 25,50. Im Vergleich zu anderen Skigebieten sind dies sehr familienfreundliche Preise.

Hütten-Tipp: Die Sauschneider Hütte liegt günstig – der Weg zum Parkplatz ist nicht weit und führt über den Anfänger-Hang. Praktisch für einen Einkehrschwung zum Abschluss! Die Wirtsleute sind sehr freundlich – hier kennt jeder jeden und dementsprechend lustig ist die Stimmung. Die Küche sowie die Preise sind bodenständig und gut, besonders der Apfelstrudel hat meinen hohen “Apfelstrudel-Anforderungen” sehr entsprochen!

Ski-Test: Mit von der Partie waren heute Rudi und Gert. Daher kam ich heute endlich in den Genuss, Rudis neuen Fischer Rennski (von der letzten Saison) zu testen. Mit 1,80m hat der Ski exakt die richtige Länge für mich. Etwas nervös war ich anfangs schon, denn mein Ski ist wesentlich kürzer und sehr einfach zu drehen. Aber nach drei etwas unsicheren Schwüngen gings dahin! Im Vergleich zu meinem “fliegenden” Salomon – bei höheren Geschwindigkeiten fängt der Ski wie wild zu flattern an – liegt der Fischer wie auf Schienen im Schnee. Je schneller man fährt, desto mehr fängt er an Spaß zu machen!

So gut der Tag begonnen hat, so rasant endete er heute und zwar mit einem Abschuss. Nein, nicht Christina mit Rennski war der Übeltäter! Ein Deutscher fädelte von hinten zwischen meinen Skiern ein. Gott sei Dank ging der Sturz relativ glimpflich aus. Relativ, weil mir nichts Gravierendes passiert ist. Mein linker Daumen ist nun leider doppelt so dick wie der rechte und lässt sich nicht mehr abbiegen. Morgen muss die Hand in den Handschuh und der Daumen muss den Skistock halten!

Hier gibts die Fotos, 23.12.2007 Fanningberg

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Geschrieben von christina in Ausrüstung, Hütten-Gaudi, Skifahren, Skigebiete | Keine Kommentare
christina // 22. Dezember 2007

Im Angesicht des Dachsteins: Reiteralm

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Am Weg Richtung Kärnten machten wir heute ein Abstecher auf die Reiteralm. Traumhafte Bedingungen auf den nordseitig gelegenen Pisten, wie gestern warme Temperaturen am Berg und wenige Pistenhasen unterwegs – ein weiterer perfekter Skitag.

Super Sonnenlage und nettes Personal machen die Reiteralm-Hütte zu einem netten Einkehrschwung. Vernünftige Preise (Apfelstrudel Euro 2,80) und eine große Sonnentreasse sind weitere Pluspunkte für diese Hütte.

Nachdem wir gestern schon recht zügig unterwegs waren, wurde mir heute einmal mehr bewußt, dass ich dringend einen längeren Ski brauche. Bei den Speedabfahrten hebt mein kurzer Ski beinahe ab und eisige Schneeknollen auf der Piste verursache ärgste Erschütterungen bis unter die Haarwurzel.

Hier gibts die Fotos, 22.12.2007 Reiteralm

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Geschrieben von christina in Skifahren, Skigebiete | Keine Kommentare
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