Schladming und der Gulaschsuppen-Test

gulaschsuppe

Bereits am Samstag kündigte sich auf den Bergen der prognostizierte Sturm an. In Schladming zeigte sich das Wetter noch von seiner besten Seite und die warmen Sonnenstrahlen kitzelten in der Nase. Allerdings war die steirische Destination nicht gerade glücklich gewählt, wie am Foto von der Talstation zu sehen ist (Foto folgt). Normalerweise ist Samstag ja An/Abreisetag und demnach optimal um leere Skipisten vorzufinden, allerdings liegt Schladming für Tagesgäste aus Graz und Salzburg optimal und die tummelten sich auch in Massen im Skigebiet.

Eine Ausweichmöglichkeit ist Haus. Die Skigebiete hängen zusammen und zudem favorisiere ich den Hauser Kaibling sowieso! Mein Tipp ist die schwarze Abfahrt bis ins Tal.

Mein Daumen ist nun auch wieder hergestellt und ich war das erste Mal wieder ohne Schiene unterwegs (siehe Fotos). Ich kämpfte trotzdem noch mit den Nachwehen des Unfalls. Momentan bin ich sehr verhalten unterwegs und halte möglichst viel Abstand zu anderen Skifahrern. Dieses Problemchen muss ich schleunigst in den Griff bekommen!

Diesmal extra ein Foto für Mad, einem alten Freund von mir, der die Anregung gab, einen Gulaschsuppen-Preisvergleich zu machen. Ist hiermit gestartet! Schladming – Gulaschsuppe mit Gebäck: Euro 4,20, ohne Flaxen!
Geschmacklich sehr ok wie man am Foto sehen kann und im Anblick der steirischen Fahne (Bernd schaffte es nicht, die vollständge Fahne auf das Foto zu zaubern) schmeckte es Bernd gleich noch besser.

Die Planai glich übrigens einem wahren Eislaufplatz! Wenn man sich überlegt, dass die Weltelite hier mit Karacho durch die Slalomstangen fetzt, dann schwant einem ungefähr, wie weit weg man von solchen Skifahrern ist!

Fotos folgen! Mein neuer Firmenlaptop mag mein Handy nicht. Komisch, mein Mac hatte null Probleme, die Bluetooth-Verbindung herzustellen. Aber das ist eine andere Geschichte…

Hier gibts die Fotos: Skifahren, 26.01.2008 Schladming/Hauser Kaibling

Geschrieben von christina in Skifahren, Skigebiete | Keine Kommentare

Skiwochenende Hinterglemm – Angi im Funpark in Action!

tini funpark

Dieses Wochenende durfte ich mich wieder mal bei Angi in Hinterglemm einquartieren. Während Bernd im Spielberghaus ein “Männerskiwochenende” verbrachte, kurvte ich mit meinem Skiguide Angi vorallem durch den Fun-Park!

Das Wochenende begann spannend, denn am Freitag fand die Mountain-Attack statt. Tolle Stimmung, nicht nur wegen des 4,50 Euro Glühweins, und fantastische sportliche Leistungen kennzeichnen diese Veranstaltung. Leider erkannten wir unseren Freund Geri bei der Zieleinfahrt nicht. Er war wohl einfach zu schnell!

Samstag war ein “blauer” Tag. Nachdem es zu Mittag kurz geregnet hatte, verbrachten wir den Nachmittag auf der Couch – wie die müden Fliegen. ABER: Sonntag, 8:40 waren wir mit der Gondel Richtung 12-er bereits unterwegs. Hart aber lässig präsentierten sich die Pisten! Außerhalb der Pisten findet man zur Zeit außer Bruch-Harsch nix. Die Skiroute vom Westgipfel glich heute einer Waschrumpel und meine Oberschenkel glühten am Schluß. Da fand es Angi an der Zeit, Richtung Fun-Park zu fahren. Was Springen angeht bin ich ja nicht die Mutigste. Ich beäugte die “Riesentrümmer” skeptisch, aber mit Angis Motivation und hilfreichen Tipps rutschte ich doch über die Rollers. Selbst rückwärts fahren versuchte ich heute bereits halbwegs erfolgreich. Alles in allem wirklich eine lässige Angelegenheit! Noch dazu schaffte Angi heute das erste Mal einen 360! Wow, respect! (da war meine Handy-Kamera leider off, aber zumindest einen 180 konnte ich einfangen!)

Ein paar Fotos 19./20.01.2008 Hinterglemm

Geschrieben von christina in Skifahren, Skigebiete | 1 Kommentar

Heißer Tipp für all jene, die heute frei haben!

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Heute früh hat sich in Obertauern ein perfekter Skitag angekündigt. Die Nebeldecke hatte um 8 Uhr bereits viele Löcher und eröffnete traumhafte Ausblicke auf die verschneiten Hänge. Wer also heute frei hat, sollte den Tag unbedingt nützen! Ich hänge leider an meinem Bürosessel fest.

Geschrieben von christina in Skigebiete | Keine Kommentare

Skiwochenende im Lungau

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Drei Wochen Pause reichen! Gestern konnte mich nichts mehr davon abhalten, die Ski wieder anzuschnallen. Trotz Schiene kämpfte ich mich in einen Wollhandschuh, klemmte mir den Skistock in die Hand und zog vorsichtig meine ersten Schwünge am Tauern.

Durch den Föhn hielt das Wetter bis gegen 14 Uhr. Die Pisten sind griffig und die Schneelage recht passabel. Samstag ist immer ein guter Skitag, denn durch den Urlauberwechsel sind die Pisten leer und das föhnige Wetter hielt dazu die Tagesgäste vom Skifahren ab.

Über Nacht setzte Schneefall ein und mein Tipp für den Sonntag: Fanningberg! Die Pisten liegen größtenteils zwischen Waldstücken. Dadurch ist die Sicht bei Nebel meist nicht so schlecht. An diesem Wochenende war aber im oberen Teil Blindflug angesagt. Die Sicht reichte wenige Meter und das, obwohl traumhafte Verhältnisse herrschten. Ich war mit angezogener Handbremse unterwegs, denn ein Sturz in der momentanen Situation wäre fatal und könnte das Ende meiner Skisaison bedeuten.

Bernd und Rudi genossen währenddessen herrlichen Pulverschnee im Wald. Die Zwei waren nicht mehr zu halten und tauchten nur ab und zu wie die Schneemänner aus den Waldstücken auf. Ein halber Tag reichte heute auch wieder vollkommen aus. Vor allem die zwei Männer waren um 13 Uhr bereits völlig “blau”.

Bernd hängt nun mit schweren Oberschenkeln auf der Couch…

Hier gibts die Fotos, 13.01.2008 Fanningberg

Geschrieben von christina in Skifahren, Skigebiete | Keine Kommentare

Ein Lawinenpieps unter dem Christbaum

pieps

Mit einem lachendem und einem weinenden Auge habe ich zu Weihnachten mein Geschenk in Empfang genommen: ein Lawinenpieps – Pieps Freeride.

„Klein, leicht, dynamisch und cool!“ ist das neue PIEPS Freeride, ein 1-Antennen-LVS-Gerät mit einfacher und übersichtlicher Bedienung und erstmals in der Größe eines Handys! Es eignet sich optimal für junge Menschen, die abseits der Piste unterwegs sind. Die Verschüttetensuche mit dem PIEPS Freeride wird durch die dynamische Feldlinienanzeige, dem elliptischen Empfangsbereich bis zu 40 Meter, einer zusätzlichen Tonausgabe, die die Suche nach dem Verschütteten erleichtert

Mein lachendes Auge ist beigeistert! Das Gerät ist wirklich extrem handlich, die Bedienung ist einfach und übersichtlich und mein erster Indoor-Test verläuft bestens. Vorallem die Handhabung begeistert mich. LVS-Geräte waren bisher für mich immer unverständliche Geräte, bei denen ich nie gewußt habe, ob ich alles richtig mache.

Die letzten Winter habe ich immer mehr auch abseits der Pisten verbracht. Natürlich passierte dies immer mit Vorsicht, aber ungesichert war ich natürlich doch. Der Freeride-Pieps erfüllt genau meine Anforderungen für Skifahren abseits der Piste und fürs Tourengehen. Er dient hauptsächlich meiner Sicherheit. Die 1-Antennen Ausstattung ist zwar nicht geeignet, mehrere Verschüttet zu suchen, für mein Einsatzgebiet passt es aber perfekt.

Tipp: Die vielen Lawinentoten in diesem Winter zeigen, wie wichtig richtige Ausrüstung und Kenntnis über Schneeaufbau und Gelände sind. Der junge Alpenverein veranstaltet Camps, die das Ziel verfolgen, jungen Menschen die Gefahren der Berge, aber auch den Spaß und die Lust am Freeriden näher zu bringen. Wer sich die Website ansieht: sieht nach fetten Powder und großer Gaude aus!

Mein weinendes Auge betrachtet gerade mein einsatzlose Pieps. Nach wie vor bin ich im “Krankenstand”, allerdings grüble ich über einen “vorsichtigen ” Skitag an diesem Wochenende…


Geschrieben von christina in Ausrüstung | Keine Kommentare