Das war mein Salzkristall-Lauf

Drei Tage nach dem Salzkristall-Lauf fühle ich mich nun wieder fähig, einen Eintrag zu schreiben. Nein, nicht weil ich so k.o. vom Laufen war! Auch meine Beine sind nicht schuld an der späten Review – bis zum Notebook schaff ich es immer. Schuld ist der derzeitige EM-Schau-Stress! Das Spiel der Spiele Montag Abend haben wir uns im Müllner Bräu angesehen, gestern nach dem Lauftreff (auslaufen nach dem Rennen) sind wir in der Kaiserranche versumpft. Heute mal Couch-Time und Nachtrag zum “Rennen”.

Die Vorbereitung für mein erstes Rennen über 14,7 km war ja nicht gerade lange und ausgiebig. Unausgeschlafen (wegen EM schaun) und mit ein paar Achterl steirischen Wein vom Vorabend in den Beinen gings an den Start. Und bereits nach 2 km wußte ich: das wird zach! Meine Beine total schwer, Seitenstechen nach km 5 und ab Rif – km 10 – war mir auch noch total schlecht. Schuld daran sicher der zu schnelle Start mit 5:10 min auf den km. Den Schnitt konnte ich trotzdem unter 6 min halten, auch wenn ich 3 mal gehen musste (Seitenstechen). Tina, mein Pacemaker, war extrem wichtig, denn sonst hätte ich mit Sicherheit aufgegeben und mich im Nachhinein geärgert. Sie hat mich extrem motiviert und angespornt! Im Ziel war ich nach 1h 26min 50sec – unter 1h 30min, was mein persönliches Ziel war. Trotzdem bin ich nicht ganz zufrieden, weil eine Zeit um 1h 23min drinen gewesen wäre. Aber dafür bin ich nun wieder sehr motiviert und nächstes Jahr ist eine Verbesserung fix! Danke noch mal an dieser Stelle an Tina!

Bernd ist übrigens den Halbmarathon gelaufen und gleichzeitg mit mir in Hallein angekommen. Er wollte mit mir ins Ziel einlaufen, hat dadurch eine Minute verloren, denn ich bin ca. 30m vorm Ziel stehen geblieben und dann langsam eingelaufen. Rudi hat die 14,7 km in einer sensationellen Zeit von 1h 11min bewältigt, Mitti den Halbmarathon in 1h 31min. Alle Ergebnisse hier, Bilder vom Skiklub hier und ein Video gibts hier.

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Training für den Salzkristall-Lauf in Hallein

Nachdem meine treue Leserschaft sich schon wundert, ob meine sportlichen Aktivitäten gegen null tendieren, muss ich an dieser Stelle aufklären: In den letzten Tagen habe ich mich intensiv dem Laufen gewidmet beim Geheimtraining mit Trainerin Tina inkl. Taktikbesprechung und Streckenbesichtigung. Nach einer langen Einheit letzte Woche, wo ich erstmals über 13 km gelaufen bin, musste am Sonntag noch eine lange Einheit eingelegt werden – für meinen Kopf! In den letzten Wochen kämpfe ich nämlich mit Seitenstechen, was ja eigentlich gar nicht sein kann (ich bin kein Lauf-Einsteiger!). Sonntag, extrem schwül und dann um die 15 km – nach der langen, von den Beinen her völlig problemlosen Einheit am Donnerstag, waren die 15 km eine zache Geschichte für meine Haxen. Coach Tina war leicht entsetzt, was ich da eine Woche vorm Salzkristall-Lauf anstelle.

Dienstag dann der vorletzte Lauftreff-Termin, an dem der traditionelle Orientierungslaufquer durch Rif statt fand. Kurz und intensiv – gar nicht so schlecht. Die restliche Woche pausiere ich jetzt. Morgen Samstag noch mal einen 30 minütigen gemütlichen Lauf und dann auf nach Hallein.

Übrigens: Beim Orientierungslauf waren heuer 15 Teams dabei. Bei mir reichte es um 20 sec nicht fürs Stockerl – Bernd wurde dritter und das ganz schön knapp!

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Auf den Monte Tremalzo am Gardasee

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Nach dem in unserem Hotel (übrigens echt ein Tipp!) am Sonntag Abend das WLAN nicht funktionierte, folgt nun verspätet der Bericht über unsere zweite Tour am Gardasee – auf den Monte Tremalzo. Biker kennen den berüchtigten Pass, Downhiller fahren mit dem Shuttle-Bus auf den Pass und über die alte Kriegsversorger-Straße die 12 km ins Tal – Spaß pur für wahre Downhiller!

Unsere Version: Über die Pass-Straße zur Passhöhe und dem höhsten Punkt, dem Tunnelportal in 1863 Meter Seehöhe geht es über eine der schönsten Lago-Routen talwärts. Die Schotterstraße verlangt Bike und Fahrer einiges ab! Mit einem nigelnagelneuen Felt Bike machte die Abfahrt auch mir größten Spaß! Nach 1300 Hm genoß ich den Spritz Aperol in der Winds Bar so richtig – hatte ich mir nach der Tour auch wirklich verdient!

Gardasee – wir sehen uns bald wieder!

Hier die Fotos von der Tour

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