Kämpfa kämpfa…
Graubünden macht Werbung – und das richtig gut!
Graubünden macht Werbung – und das richtig gut!
Seit dem ersten Schrei(ben) in diesem Blog ist nun schon fast ein Jahr vergangen. Schnell ist er gewachsen und die stolzen Eltern haben viel Freude mit ihrem Nachwuchs. Die Verwandtschaft ist oft zu Besuch, wie auch zahlreiche Freunde immer wieder vorbeischaun.
Dieses denkwürdige Ereignis, den 1.Geburtstag des querdenken Blogs, begehen wir standesgemäß am 26.Oktober am Kitzsteinhorn mit dem ersten Skitag in dieser Saison.
Alle Blog-Leser sind herzlich eingeladen sich an den Feierlichkeiten (inkl. dem einen oder anderen durstlöschenden, isotonischen Getränk) zu beteiligen! Bei Interesse einfach melden!
Gestern Abend leuchtet bei der Fahrt über den Tauern erstmals die Schneeflocke bei der Außentemperatur auf. 4 Grad! Die Wolken hüllten die Berge ein und auf den Carving-Pisten grasen derzeit noch die Kühe. Die dürften sich letzte Nach aber leichte Frostbeulen geholt haben. Obertauern freut sich nämlich laut Salzburger Nachrichten über den ersten Schnee! Bei einem Blick auf die Webcams wird mir ganz warm ums Herz!
Meine frisch polierten Kästle Ski hab ich übrigens auch schon aus der Steiermark mitgebracht!

Nachdem der August im Zeichen des Marathons, genauer gesagt, des “Hochzeits-Marathons” (webcow & Martl) stand, nutzten wir das schöne September-Wetter für eine Bergtour. Schon seit langer Zeit schwebte Bernd eine Überquerung des Untersberges vor. Heute war der richtige Zeitpunkt!
Mein Auto parkten wir bei der Untersberg-Talstation und fuhren weiter nach Ettenberg (in Marktschellenberg rechts abbiegen und 5km den Berg hinauf bis zu einem Parkplatz). Eine Beschreibung findet sich auf Alpintouren hier. Die Temperaturen glichen heute eher denen auf einer griechischen Insel – bei mind. 35 Grad in der Sonne kämpfte ich mich den Berg hinauf. Teilweise rührte sich kein Lüfterl und mein T-Shirt war bald völlig durchgeschwitzt. Vom Störhaus (angeschrieben mit 4,5 Stunden, wir erreichten es nach ca. 3 Stunden) aus hat man eine herrliche Aussicht Richtung Dachstein, Tennengebirge bis hin ins Tirolerische – der Wilder Kaiser scheint zum Greifen nah zu sein. Durch die Föhn-Wetterlage war die Fernsicht nicht ganz so klar. Dafür fingen wir uns beide eine gesunde Farbe ein ;)
Vom Störhaus sind es angeschrieben ca. 3 Stunden bis zur Bergstation der Untersberg-Bahn. Trotz des “weiten Hatschers” (rauf und runter ohne gröbere Höhendiffernez!) über das Untersbergmassiv inkl. Überquerung der Mittagsscharte (ca 150 Hm), erreichten wir nach 2 Stunden den österreichischen Hochthron.
Untersberg, 06.09.2008