Die Skisaison ist eröffnet!

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Zum 1.Geburtstag meines Skiblogs haben einige treue Leser den weiten Weg nicht gescheut und mit mir nicht nur den ersten Skitag der Saison erlebt sondern eben auch den ersten Jahrestag von querdenken.at/passion!

Blöderweise kam mir heute die Zeitumstellung ein bisserl in die Quere. Treffen mit den “Steirern” (Bernd, Rudi, Gert & Herbert) war um 7 Uhr in St.Johann ausgemacht. 6:15 für mich somit Abfahrt in Salzburg. 5:45  – Der Wecker haut mich aus den Federn. Benommen anziehen und dann ein verstörter Blick auf mein iPhone: 4:52!!!! Mein iPhone war schlauer als ich – es hat sich automatisch auf die neue Zeit eingestellt!

Trotz dieser kleinen “Anlaufschwierigkeiten” stehen wir um 9 Uhr bereits am Berg. Und man höre und staune: Peda war an diesem Skitag der Erste – das muss an dieser Stelle einfach festgehalten werden. ;) Kurz nach uns rauschte Mitti’s roter Golf an. Damit waren wir vollständig!

In der Gondel herrscht bereits Scherzen über die Schneelage, denn über die braunen Wiesen schwebend kann man sich schwer vorstellen, was man mit den Brettern in der Hand machen soll. In Langwied von einer Gondel in die nächste – der Weg zum Sessellift ist… Wiese. Im Alpinzentrum sieht man zumindest schon Schnee, Gatsch allerdings auch. Aber endlich werden die Bretter angeschnallt und weiter geht es Richtung Gletscher. Im Tal liegt dicker Nebel und wir freuen uns über die warmen Sonnenstrahlen die am späten Vormittag nur durch ein sehr zapfiges Lüfterl gestört werden. Ein bisserl mulmig ist mir vor der ersten Abfahrt schon. Fragen wie: “Wie steh ich konditionell da? Kann ich noch skifahren” schießen mir durch den Kopf. Aber kaum den ersten Schwung gemacht, gehts dahin! Mir zieht es einen breiten Grinser auf, ein halblauter Jauchzer ist schwer zu unterdrücken.

“Als wäre nie Sommer gewesen”

Rudi, Gert und Herbert sind sowieso kaum zu halten und preschen die Hänge hinunter als wäre nie Sommer gewesen! Peda, Bernd und Mitti sind aber auch nicht grad langsam unterwegs. Am Vormittag wurden die Gletscher-Schlepper von Skigruppen und besonders viel Ungarn, Tschechen und anderen Skiurlaubern gestürmt. Teilweise lange Wartezeiten waren die Folge, aber ehrlich gesagt war das für mich nicht so schlimm. So konnte man verschaufen. ;) Der obligatorische Einkehrschwung musste natürlich heute auch sein. Bei strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen lässt man sich das schon gefallen!

Die Schneelage am Kitz ist zwar im unteren Bereich nicht berauschend, dafür ist der Gletscher perfekt griffig und es hat wieder g’scheid “gestaubt”! Für diese Woche ist endlich Schnee angesagt – bestens, denn die Steinwüste am Kitz braucht noch viel Schnee, damit die Rinnen vom letzten Jahr fahrbar werden!

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Apfelstrudel-Test

Übrigens: Die “Apfelstrudel-Testserie” für die Skisaison 2008/09 hat bereits begonnen! Am Kitz: Euro 2,90 – frisch und mit viiiiel Äpfeln.  7 von 10 Punkten

Ein guter Start!

Kitzsteinhorn, 26.10.2008

Geschrieben von christina in Allgemein | 3 Kommentare

Die härtesten “gegangenen” 2km beim qualvollen Finale des Kaisermarathons

“Wie komme ich auf die Hohe Salve noch rauf, ohne die Bergrettung zu bemühen?”- Diese Frage sowie ähnliche Gedanken prägten die letzten 2km meines ersten Kaisermarathons.

Dabei hatte der Tag gut begonnen, da ich mich erstmals in dieser Woche, nach einer leichten Verkühlung wieder fit fühlte. Auch die ca. 20 minütige Startverzögerung auf 10:50 Uhr (sollte kommendes Jahr bei der Berglauf WM 2009 besser nicht mehr passieren) konnten Mitti und mich nicht aus der Ruhe bringen. Auch die ersten, flachen Kilometer machten keine Probleme, wobei die Vermutung nahe lag, dass die erste Hälfte des Marathons (knapp 400 HM) mit 1:40 Stunden für unseren ersten Bergmarathon eindeutig zu schnell war. Dies mussten wir auch gleich am ersten der beiden Berge feststellen, den wir mehr “gegangen” als gelaufen sind. Zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass ein hartes Finale drohte.

Aber es kam noch schlimmer: Nachdem ich am ersten Berg einen kleinen Vorsprung auf Mitti rausholen konnte, büsste ich diesen bereits auf den ersten Downhill-Kilometern (zwischen Kilometer 30 und 38 geht’s rund 500 HM bergab) wieder ein. Der Grund: Durch das Bergablaufen hatte ich mit hefigen Bauchkrämpfen zu tun, und musste nicht nur Mitti, sondern auch viele andere Läufer bergab vorbeiziehen lassen.

In dieser Phase dachte ich erstmals ans Aufgeben – kurz, aber intensiv. Schnell war jedoch das nächste Ziel gefasst, die Mittelstation der Seilbahn, dem tiefsten Punkt zwischen dem ersten Berg und dem Ziel auf der Hohen Salve. Ich war mir sicher, die Magenprobleme bergauf in Griff zu bekommen, und schleppte mich mehr gehend als laufend den Berg hinunter… zum Scheitelpunkt der Strecke.

Meine Theorie stellte sich auch als richtig raus, und so konnte ich mit beruhigtem Magen den letzten Anstieg auf die Hohe Salve in Angriff nehmen. Nur 3,5 Kilometer – die einem jedoch nach fast 40 Kilomtern in den Beinen gespickt mit saftigen 700 HM alles denkbar mögliche abverlangen.

Gehend – nein besser taumelnd gings bergauf. Zwischendurch blieb ich immer wieder stehen, bzw. setzte mich sogar zwei mal überhaupt für wenige Minuten hin, um nicht umzukippen und aufgeben zu müssen. Ans “Aufgeben” verschwendete ich bei der letzten Labestation (bei 41 km) auch noch einige Sekunden, da dies der letzte Punkt mit einer für mich “sicheren Strasse” war, bevor es erneut durch steiles Gelände Richtung Ziel ging.

Zum Glück erwartete mich am letzten Anstieg Christina (Danke!), die mich nochmals motivierte und schlussendlich ins sichere Ziel brachte – Ins Ziel nach meinem bisher härtesten Rennen…

Fazit: Zu schnell begonnen, den “Mann mit dem Hammer” voll erwischt, aber tapfer gekämpft und nach 5:04 Stunden das erklärte Ziel erreicht. Mitti konnte mich übrigens um mehr als 10 Minuten abhängen und erreichte nach 4:53 das Ziel.

Offizieller Bericht vom Kaisermarthon 2008

Geschrieben von bernd in Allgemein, Laufen | Keine Kommentare

Kurz vor dem Start zum Kaisermarathon

Da war die Welt noch in Ordnung… Einen detaillierten Leidens-Bericht gibt es in Kürze von Bernd selbst. Derzeit erholt er sich noch (beim Fußball spielen).

Geschrieben von christina in Laufen | 2 Kommentare

Der Countdown läuft! Noch 4 Tage bis zum Kaisermarathon 2008!

Starke Schneefälle in ganz Österreich waren am vergangenen Wochenende auf der Tagesordnung. Wie leicht zu erkennen, blieb davon auch das Ziel des Kaisermarathons 2008 – die “Hohe Salve” -  nicht verschont.

Nach hunderten Trainingskilometern, präsentiert sich knapp eine Woche vor meinem läuferischen Jahreshighlight, das auserwählte Ziel tief verschneit und ganz und gar nicht einladend für einen Bergmarathon mit 42,195 Kilometern und 2000 Höhenmetern. Zum Glück ist für diese Woche eine Wetterbesserung angesagt, und auch die Prognose fürs Wochenende ist ausgezeichnet.

Nach den Strapazen der Vorbereitung mit 50-60 km bzw. 400 – 1000 Höhenmetern pro Woche, wäre es doch schade, wenn der Event wegen Schneefalls und Kälte nicht stattfinden könnte. Auch wenn damit der erste Skitag näher rücken würde, wäre mir dieses Wochenende die Hohe Salve, übrigens ein tolle Skigebiet, ohne Schnee lieber.

Geschrieben von bernd in Laufen | 2 Kommentare

50cm Neuschnee!!!

Die meisten fluchden derzeit über das “grausliche” Wetter. Mein Herz schlägt höher, besonders bei DIESEN Wettervorhersagen:

Eine dichte Wolkendecke liegt über dem Salzburgerland, häufig regnet es. Besonders im Lungau kann der Regen intensiv sein. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1400 bis 1100m Höhe, darüber fallen 20 bis 50 Zentimeter Neuschnee.

Lange wird der erste Skitag der Saison nicht mehr auf sich warten lassen! Ja, der Winter beginnt…

Geschrieben von christina in Schneelage, Skifahren | Keine Kommentare