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christina // 31. Dezember 2008

Back on snow – Eiseskälte am Speiereck

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Blick Richtung Kärnten/Katschberg

Den zweiten Tag zurück daheim nützten wir gleich dafür, die Skifahrtage-Statistik auf Vordermann zu bringen. Die Fahrt über den Tauern zeigte schon: der Schnee passt! Bei zapfigen -10 Grad und eisigem Wind erkundete ich erstmals das Speiereck. Gezwungenermaßen, denn am Fanningberg war der Parkplatz so voll, dass wir in Mariapfarr vom Liftler schon abgewunken wurden.

Ich bin fast erfrorren. Wind und Kälte, nur wenige Tage zuvor war das unvorstellbar. Aber der Glühwein (mein erster in diesem Winter!) hats wieder gerichtet.

Schnee und Pisten sind derzeit top griffig, bis auf die letzte lange Abfahrt findet man keine einzige Eisplatte! Nicht alle Liftanlagen am Speiereck sind topmodern, was manche Abfahrten eher ausschließt. Für die Abfahrt Richtung St.Michael sollte man sich Zeit nehmen, denn der 2-er Sessellift wieder zurück ist nicht der schnellste. Auf der Sonnalm sollte man evt. ein Wörterbuch dabei haben, damit der Kellner einen versteht, wenn man “Kasnocken” bestellt (nein, nicht “Käsespätzle”!).

Morgen gehts wieder auf den Fanning!

Fotos vom Speiereck, 31.12.2008

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Geschrieben von christina in Schneelage, Skifahren, Skigebiete | Keine Kommentare
christina // 30. Dezember 2008

Bye bye Fiji – Bula Austria


We are back home! After two days of travelling we arrived yesterday evening in Munich.

Der Kälteschock war vorprogrammiert, nach einer Woche Südsee mit durchschnittlich 30 Grad und extremer Luftfeuchtigkeit! ;)

Rückblick Fiji


“Und wenn ich nicht hier bin, bin ich aufm Sonnendeck, ….”

Nach drei intensiven Wochen in Neuseeland stand die letzte Woche unserer Reise ganz unter dem Motto: “chillen”. Von Christchurch aus gings über Auckland, wo wir Walter und Karo um wenige Stunden verpassten, nach Nadi/Fiji. Dampfende Luft und gitarrespielende Fiji-Menschen empfingen uns am Flughafen – ein Vorgeschmack auf die nächsten Tage. Via Boot ging die Reise tags darauf weiter um schließlich im Paradies zu enden. Und ich übertreibe wirklich nicht! Nun weiß ich, warum der Strand zu den schönsten der Welt zählt. Die Luxusunterkunft tat ihr übriges, um uns wie im siebten Himmel zu fühlen.


Point 1 – inkl. Klimaanlage, Kühlschrank und Ventilator

Weihnachten mal anders


Man beachte den Sand unterm Tisch…

Weihnachten bei 30 Grad Lufttemperatur – anders, aber man kann sich daran gewöhnen. “I am dreaming of a white Christmas” und “Silent Night” klingen zwar etwas seltsam bei der Kulissse, aber dafür wird um so mehr gefeiert. (Irgendwie muss man sich ja innerlich “abkühlen” ;)


We got to know some nice guys from Canada, Switzerland and South Africa and had a great time with them spending christmas. Bernd tried to surf on the small waves which he managed quiet well and he also went diving – after several years it was good to remember the diving class from 2003. We went snorkeling and chilled on the beach. A perfect and relaxing holiday in the middle of paradise!

Jetzt müssen wir erst innerlich wieder ankommen, was gar nicht so leicht ist. Nicht nur wegen der 35 Grad Temperaturunterschied und den 12 Stunden Zeitumstellung – heute früh um halb 5 war ich putzmunter und hab angefangen Wäsche zu waschen… – auch sonst gilt es, die letzten Wochen zu verarbeiten.

Das wird auch hier im Blog passieren.

Skiing tomorrow! We need to catch up the missed skiing days – yeah, yeah!

Geschrieben von christina in Neuseeland | Keine Kommentare
christina // 20. Dezember 2008

Akaroa – Christchurch: die letzten Tage in NZ

Wetter = Rubbish!

Wenn die Kiwis mal bei der Wettervorhersage “on saturday it will be rubbish” sagen, dann wirds wirklich grausig, wie wir heute bemerken. In den drei Wochen hats zwar immer wieder mal geregnet (nein, getroepflt), aber mei – das tut auch nix. Aber heute schuettet es schon den ganzen Tag und mittlerweile rauscht auch ein Luefterl durch die Strassen, dass man lieber den warmen Backpacker aufsucht und wieder mal ein Update schreibt! ;)

Mt.Cook – Aoraki


Mt.Cook im Hintergrund

Die letzten zwei Tage sind wir durch die Hochebene von Mt.Cook ueber Lake Tekapo Richtung Kueste (Christchurch) gefahren. Wie hoch der Mt.Cook wirklich ist (ganze 700 – 800hm ueber allen anderen!) haben wir erst gesehen, als wir aus dem Tal herausen waren. Der Grund, warum wir Bergfexe den Berg nur von der Ferne bzw. von “unten”  gesehen haben: Man benoetigt neben einem Bergfuehrer (ist echt ein fieser Hund dieser Berg – hat schon viele erfahrene Leute auf dem Gewissen) wetterbedingt mind. 7 Tage, da durch die Naehe zur Kueste das Wetter nicht gerade als stabil bezeichnet werden kann. Selbst Bernds erste Anfluege von wegen: wie der Glockner, das ist schon zu machen, wichen zweifelden Toenen a la: doch ein Local notwendig. Uebrigens war der Mt.Cook der Trainingsberg fuer Sir Hillary vor seiner Everest Besteigung.

Skifahren bei den Kiwis?!


Auf der Suche nach dem Skigebiet (mit dem Feldstecher!)

Immer im Auge – natuerlich: die vielbeschriebenen Skigebiete. Mt. Hutt mit dem Skiort Methven (DIE Apres Ski Metropole, wobei: viele Bars haben wir nicht ausmachen koennen!) beschaeftigte uns ueberhaupt einige Zeit. Wir fanden das Skigebiet naemlich nicht! Und das nicht wegen unserem schlechten Orientierungssinn! Die “Strasse”, eine breite Schotterpiste, schlaengelt sich den Berg hinauf, man glaubt sich schon im Nirgendwo, bis dann endlich ein hoeherer Berg auftaucht, auf dem man wenige Lifte ausmachen kann. Ach ja: Heliports gibts in dem Gebiet auch. Hmm, sehr seltsam, die Kiwi-Skigebiete… mehr dazu spaeter, denn wir haben auch das aelteste Skigebiet in Queenstown naeher unter die Lupe genommen und “erwandert”. :)

 
Werbung fuer Mt.Hutt in Christchurch

Gleich nach den Bergen kommt die Ebene – Flachland bis ans Meer. Innerhalb von 1,5 Stunden sind wir weg von den Gletschern, direkt am Meer. Schon sehr spannend, diese Vielfalt! Ca. 80 km von Christchurch entfernt liegt Akaroa, ein kleines franzoesisch angehauchtes Stadtchen auf der Banks Peninsula. Hier kann man zum Delphin watching fahren, Fisch essen und es sich gut gehen lassen, was wir am Donnerstag tun! Abends am Steg ueberrascht uns ein Hektor-Delphin – er schwimmt einfach gemuetlich direkt beim Steg vorbei – Delphin watching mit dem Boot, wer braucht denn so was? :)


Akorua – Banks Peninsula

Christchurch – Citylife


Weihnachtsfrau :)

Freitag Mittag brechen wir Richtung Christchurch auf. So schoen das Wetter Tags davor, so nebelig ist es jetzt. Gut, das wir schon jede Menge Fotos gemacht haben.  Ueber die “Touristen” Strasse kurven wir Richtung Christchurch, unsere letzte Station in NZ, leider!!!!!!!!! Sumner, ein kleiner Badeort 12 km entfernt, ware eigentlich nett um die Reise gemuetlich ausklingen zu lassen, aber da alles grau in grau ist, checken wir in einem netten Backpacker in Christchurch Center ein. Abends ist hier die Hoelle los, besonders Freitags und Samstags – wie wir beim Abendessen merken. Rappelvoll die Huette – “the flying burrito” – sehr feines Futter! Die Kiwis trinken schon beim Essen haerteres und um 22 Uhr lehnen alle recht bedient an den Bartheken. Wir haben unseren Spass… :)

Merry x-mas


In der Cathedral in Christchurch warten einige Packerl auf mich! Vielleicht auch fuer Leonie??!!

Morgen Mittag gehts ab Richtung Fiji! Freu mich schon auf Sonne und Waerme und einfach nur nix tun. Mal schaun, obs eine Internet-Connection gibt, ansonsten allen: Schoene Weihnachten – merry xmas; cu @home!

Geschrieben von christina in Neuseeland | 2 Kommentare
christina // 17. Dezember 2008

Mt.Cook – Dienstags Lauftreff

Backpacker Lifestyle II

Die Alpine Lodge in Mt.Cook ist so genial, dass wir gleich noch eine Nacht dran gehaengt haben. Man beachte bitte meine fotografischen Kuenste! Vom Zimmer sehen wir direkt den Gletscher. Also Mitti: wir haetten hier auch genuegend Schnee ;) Der grosse Aufenthaltsraum inkl. Christbaum und offenen Kamin ist schwer ok, die Aussicht grenzgenial!

Mt.Cook zeigt sich

Wir haben extremes Wetterglueck. Eigentlich war gestern Regen vorhergesagt – kaum angekommen, hat sich Mt.Cook von seiner feschen Seite gezeigt. Ebenso heute – bereits in der Frueh sehen wir vom Bett aus das herrliche Panorama. Wir brechen zu einer Wanderung ins Hooker Valley auf, dem Tal, am Fusse des Gletschers. Vorbei an extrem grossen Moraenen, ueber Haengebruecken und Gletscherabbruechen - bis wir “anstehen.” Mit freiem Auge sind die “Schnee-Packerln” am Berg sichtbar. Wir sind ziemlich begeister! ;)

Nein, keine Expedition! Nur gut eingepackt ;)

Beim Rueckweg laufen uns “alte Bekannte” vom Tongrariro Crossing ueber den WEg. Schoellers Mattighofner Bekannte. Aber das ist keine Seltenheit – besonders auf der Suedinsel haben fast alle die gleiche Route – man kommt auch nicht wirklich aus.

Dienstags Lauftreff am Tasmann Gletscher

Bernd geht heute brav laufen – diesmal nicht am Strand, sondern am Rande des Tasmann Gletschers. Was man hier nicht erkennt: links gehts 50m in die Tiefe!

Morgen gehts Richtung Christchurch, um dort noch genuegend Zeit fuer die Akaroa Halbinsel zu haben. Ob sich Kaikorua noch ausgeht, werden wir sehen. Wale watching waere fuer mich schon noch so ein Highlight… we will see! Mit unserer “offenen” Plannung sind wir bis jetzt sehr gut gefahren. Kiwi-Gelassenheit sozusagen, yeah, yeah, yeah – cool!

Geschrieben von christina in Neuseeland | Keine Kommentare
christina // 16. Dezember 2008

Pinguin watching Otago Peninsula – Mt.Cook

Die Ueberschrift sagt eigentlich alles! Gestern noch in Dunedin, DER schottischen Stadt in Neuseeland und auf der Otago Peninsula, heute auf 800 Meter Sehoehe mit direktem Blick auf Gletscher und Mt.Cook! Das ist Neuseeland! Keine 300 Km von einander entfernt, findet man von Regenwald, Strand, trockener Hochebene und Gletscher so ziemlich alles. Und genau das macht fuer mich auch den Reiz von Neuseeland aus! Einige Kiwis haben mich gefragt, wieso ich hier her gekommen bin, wo wir in Oesterreich doch auch eine aehnliche Landschaft haben. Diese Vielfalt ist ueberwaeltigend und dazu kommet die freundliche und offene Art der Kiwis. Selbst wenn es regnet: voellig egal, dann zieht man sich gscheid an und morgen scheint wieder die Sonne! Da kann man sich wirklich einiges abschneiden von dieser Mentalitaet!

Dunedin – Otago Peninsula


Von Queenstown erreicht man in rund 250 Km wieder die Kueste, diesmal die Ostkueste. Ziel: Dunedin, die Stadt der schottischen Einwanderer. Das Wetter im Hinterland ist so lala (eigentlich schuettet es – man merkt, ich hab die Kiwi-Mentalitaet schon ein bisschen uebernommen, yea, yeah, yeah – cool!) Also zuerst Kueste, dann ein Versuch Richtung Mt.Cook (Bernd haelt es schon fast nicht merh aus ;) Die Entscheidung ist goldrichtig, denn am Meer kommt die Sonne raus! Dunedin ist echt sehr ‘englisch’ – die Gebaeude sehen aus wie direkt aus Schottland importiert. Ansonsten gibt die Stadt mit grossem Hafen aber nicht all zu viel her. Wir kurven Richtung Otago Peninsula, eine Halbinsel gleich bei Dunedin. Die Stimmung ist ganz eigen, denn am Nachmittag ziehen Nebelbaenke uebers Meer und huellen die Huegel ein.  An mehreren Plaetzen kann man Pinguine und Albatrose beobachten. Besonders die Pinguine haben es mir angetan! Eine 1 1/2 stuendige Tour mitten durch ein Pinguin Reservat (in Tunneln, damit man die Viecher ungestoerrt beim Brueten beobachten kann) ist genau das Richtige! ;) Aber es kommt noch besser: Am Abend koennen wir an einem Strand Zwergpinguine bei der Rueckkehr aus dem Meer Richtung Nester beobachten. Ein geniales Schauspiel, wackeln die kleinen Pinguine doch nur 1m neben einem durch die Duenen. Darauf folgt ein mortz Gezeter, dass weit ueber den Huegel hinweg hoerbar ist (‘Dinner-Time”!).

Backpacker Lifestyle

Wieder mal haben wir einen extrem coolen Backpacker ausfindig gemacht (Lonely Planet sei Dank!). McFarmers Backpacker direkt in Portobello, am Huegel gelgene, mit nur 3 DZ, dafuer piekfeinem Kaminfeuer (dass von John, dem Kiwi-Besitzer auch gleich in Gang gesetzt wurde) und genialer Aussicht ueber die Bucht! Sehr zu empfehlen – man koennte hier locker einige Tage ganz entspannt verbringen!

Mt.Cook / Aoraki

Heute frueh gings aber weiter, denn Mt.Cook wartet noch immer auf Bernds Besuch! Ca. 250 Km, dazwischen zwei Highlights: die Moeraki Stones, kugelrunde Steine am Strand, und die Elephant Rocks, Bouldergebiet und Schauplatz fuer ‘der Koenig von Narnia”. Abends endlich direkt in Mt.Cook Village – der graue Himmel und die Nebel lichten sich und Mt.Cook begruesst uns mit seiner “Schneeseite” – voellig frei! Cool – sweet as!

Geschrieben von christina in Neuseeland | 3 Kommentare
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