Ein Traum-Tag in Zauchensee und das obwohl Menschenmassen die Piste stürmten. Aber dort hielten wir uns heute auch nicht wirklich auf! Rudi, Bernd, Mitti (er trotzte seinen Kreuz-Schmerzen!) und ich schleppen heute nicht nur einmal die Ski, um danach in unverspurten Gelände hinunter zu “schweben”. Jodeln war angesagt ;)
Hütten-Tipp
Bereits letzte Woche kehrten wir zum Mittagessen in der Unterberg-Alm ein. Eine gemütliche kleine Hütte mit flottem Service, top Preis-Leistungsverhältnis und super Essen. Schwer zu empfehlen, wenn einem die vollen SB-Hütten zu viel sind! Zum Abschluß Seiterl auf der Talabfahrt Richtung Flachauwinkel gibts eine urig-gemütliche Hütte, die ganz ohne dem roten Pferd auskommt. Eine Seltenheit! (Der Name wird nachgereicht… )
Mehr Worte brauchts heute gar nicht.
(Extra für Claus noch mehr Videos!)
Die ganze Woche habe ich mich auf den heutigen Tag gefreut. Perfekte Wettervorhersage, Neuschnee und ein freier Freitag – eigentlich standen die Zeichen für einen herrlichen Skitag gut. Aber dann gings los. Um 10:30 waren wir beim Lift in Zauchensee (direkt im Ort), hatten die Ski ausgepackt, die Skischuhe angezogen und fanden den blauen Rucksack nicht. Inhalt: Meine Skihandschuhe, meine Skibrille, mein Lawinenpieps. Tja, was hilfts! Die verschneiten Hänge im Sonnenschein mußten warten. Zurück nach Salzburg in die Nebelsuppe und dann endlich vollständig ausgerüstet diesmal nach Flachauwinkel (geht schneller). Um 12:45 stiegen wir schließlich in die Gondel.
Derzeit gibts jede Menge Neuschnee in Zauchensee, auch wenn dieser schon einige Tage alt ist. Off-Piste ist nämlich schon alles recht zerfahren. Aber man findet doch auch super Flecken, besonders nahe bei den Bäumen! Meinen zweiten Bock schoß ich, als ich in einen Waldhang einfuhr, der sich als extrem enge Rinne heraus stellte. Selbst Bernd rutschte nur noch hinunter und ich rasierte einige Äste. Heute wars übrigens extrem warm! Ein fast perfekter Skitag also.
Fotos: Zauchensee, 30.01.2009 -> folgen Sonntag – Internet in Krakaudorf ist nicht so schnell…
Schon seit längerem bin ich auf der Suche nach einem passenden Skirucksack. Einerseits um im Falle meine Kästle Ski auf den Berg zu schleppen, andererseits aber auch um meinen Rücken zu “protecten”. Und ganz nebenbei ist es praktisch, die Kamera nicht im Hosensack transportieren zu müssen.
Weiter Anforderungen: Nicht zu groß – was besonders bei mir ein Problem ist! Rucksäcke zum Ski Tragen sind meist Tourenrucksäcke, die beim Skifahren auf der Piste höchst unpraktisch sind. Was beim Lift Fahren passieren kann, hat Pauli eindrucksvoll in Obertauern gezeigt.
In Neuseeland hätte ich zwar eine ganz passable Variante (Osprey, Talon 11) gefunden gehabt, konnte mich dann aber doch nicht durchringen, den Kompromiss einzugehen, beim Skitragen Herumtrixen zu müssen (weil eigentlich nicht dafür vorgesehen).
Bernd entdeckte dann in München den Ortovox Freerider für Frauen. Vorweg: ich stehe absolut nicht auf Blümchen und auf rosa schon gar nicht – der Ortovox Freerider hat beides, irgendwie.
Irgendwie aber so, dass es lässig aussieht!
Dieser Rucksack besticht durch perfekten Tragekomfort! Der integrierte Protektor reicht vom Hals bis unter das Steißbein und ist über einen breiten Gurt um den Bauch bestens fixierbar. Die Größe ist optimal für kleinere Skitouren oder eben für einen Skitag Off-Piste.
Technische Daten
Material: 500D Kodra, 420D Nylon, Velocity
Volumen: 22 l
Gewicht: 1060 g
Rückenlänge: 38 – 46 cm
Fächer: 6
Ausstattung:
SPS Rückenprotektor
Ski-Befestigung
Snowboard-Befestigung
Helmbefestigung
Pickelbefestigung
Trinksystem
Hüftgurt 100 mm
Der Preis – 129 Euro in München bei Sport Schuster, 109 Euro online – ist auch schwer OK.
Schwierige Entscheidung heute früh: Wohin sollen wir fahren? Nach dem Check der Webcams und kurzer Rücksprache mit Stemes war klar, dass heute Zauchensee-Tag ist! Von Salzburg aus über die Autobahn bestens zu erreichen, ist dies eines meiner Lieblingsskigebiete, denn: dort hats immer an “leiwanden” Schnee! Auch heute wurden wir nicht enttäuscht! Bernd, wieder halbwegs fit nach seiner Grippe, und Mitti waren bereits bei der ersten Abfahrt gar nicht zu halten. Ab gings in die frisch verschneiten, unverspurten Hänge! Einzig die vielen Bäume brachten mich heute leicht ins Schwitzen! Ein paar Mal ging es durchaus eng her. Stemes schonte seinen nigel nagel neuen Ski, dafür stürzte sich Kalti (mit Leihski ;) wagemutig in enge Rinnen. Manchmal sogar kopfüber! Ich brauch nicht reden: mich hats auch gefressen. Aber es war traumhaft, denn im Wald liegt herrlicher Powder, der uns mehr oder weniger laut jodeln ließ. Was wir für unseren nächsten Zauchensee Ausflug auf jeden Fall optimieren müssen, ist die Streckenbesichtigung. Die Rinnen waren nämlich so gar nicht geplant…
Zauchensee hat sich aber wieder einmal mehr als Top-Tipp bewährt!
Nach dieser Überschrift fragt man sich: Wo ist Bernd? Tja, der liegt daheim auf der Couch, schreibt Blog-Beiträge und kuriert seine Grippe aus. Ich war heute mit Martin und seinem Freund aus Hamburg in St.Johann/Salzburg unterwegs. Das Wetter ließ uns den ganzen Tag nicht im Stich. Besonders die 10 cm Neuschnee erfreuten mein Herz. Ein perfekter Skitag also!
Von St.Johann kann man bis nach Wagrain pendeln. Die Liftanlagen sind durch die Bank modern und top in Schuß. Der Fun-Park hat in diesem Winter noch höhere Kicker und sieht von der Ferne echt beängstigend aus. Alles bestens also? Fast. Entweder liegts an meiner nicht so ausgerprägen Spuren-lese-Fähigkeit oder es gibt einfach wenig Offroad-Pisten. Als Freeride Eldorado besticht St.Johann also nicht. Aber für einen gemütlichen Skitag mit der Family ists absolut ok.
Wie schlugen sich also meine deutschen Freunde? Martin, als fast Ösi, mit Snowboard und Bluetooth Jacke (inkl. Helm) unterwegs, machte eine spitzen Figur. Der Hamburger Kollege kämpfte sich hervorragend die eisige Talabfahrt hinunter und schlug im Tiefschnee wohl einen gscheiden Purzelbaum. Ein echter Powder-Junkie also! ;) In der “Eule” beim Aprés Ski waren wir uns wieder mal einig: die Musik ist nur mit (einem) Bier zu ertragen!