Salzkristall-Lauf 2009 – Fällt meine Bestzeit???

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So sehen Gewinner aus…

1:24:35h bzw. 4:01 min/km – über meine flotte Halbmarathonzeit vom Salzkistall-Lauf 2007 haben Mitti und ich schon öfters philosophiert. Damals hatte ich ideale Bedingungen vor gefunden, und auch meine Vorbereitung war nahezu ideal. Nicht ganz so ideal verliefen die Vorbereitungen 2007 wie auch im Vorjahr  für Mitti, der meiner Meinung nach eigentlich der stärkere Läufer von uns beiden ist. Zumindest auf den letzten Kilometern kann er immer wieder noch ein Etzerl zusetzten und die Konkurrenz damit zermürben. Vergleicht man aber die all-time Bestzeiten von uns, so bin ich mit jeweils 1:24 in Hallein und Graz trotzdem vorran. ;)

Erstmals seit Jahren störte diesmal keine Verletzung Mitti’s Vorbereitung und genau deshalb war ich heute umso mehr auf seine Halbmarathonzeit gespannt. Obwohl ich mit flotten 4:00 min/km die ersten Kilometer in Angriff nahm, konnte ich Mitti nur noch hin und wieder sehen. Zu schnell? Bricht er irgendwann ein?

Weit gefehlt! Als ich mit 1:26:38 in Anbetracht meiner wenigen Trainingskilometer durchwegs zufrieden ins Ziel kam, grinste mich ein strahlender Mitti mit einer FABELZEIT von 1:21:57 an. Meine 4:01 min/km wurden mit unglaublichen 3:53 min/km pulverisiert! Nochmals GRATULATION an dieser Stelle zur tollen Leistung!

Wie immer wurde der Lauf vom Team des Skiclubs Hallein ausgezeichnet organisiert! Ich bin sicher kommendes Jahr, schon auf Grund der tollen Athmosphäre, wieder dabei – welches Ziel ich mir stecken werde, wird nicht verraten! ;)

Salzkristall-Lauf, 21.6.2009

Geschrieben von bernd in Laufen | 3 Kommentare

Routing “fail” am Monte Altissimo di Nago mit dem “Moser Bike Guide”

Monte Altissimo von Torbole aus gesehen

Die Bibel unter den Bikeguides im Pre-GPS Zeitalter war/ist definitiv der Moser Bike Guide. Ausgestattet mit dem Roadbook, ausreichend Getränken und jeder Menge Motivation (die WorldGames lassen grüßen) gings am letzten Tag unseres Lago di Garda Kurztrips  von Torbole auf den Monte Altissimo di Nago. Die Attribute der Tour können sich sehen lassen: 53,1 km – 6:10 Std. und 2394 Hm werden im Guide angegeben, wobei es die ersten 2000Hm wirklich stetig bergauf geht, bis man das Dach der Tour – das Rifugio Altissimo – erreicht. Nach einer kurzen Rast und dem Auffüllen der Getränkeflaschen gings den sehr groben, steinigen Weg – klassische Gardasee Schotterstrasse – hinab zum Rifugio Graziani. Dort zeigte der Moser Bike Guide erstmals seine speziellen Eigenschaften: Anstelle ca. 2 km der Asphaltstrasse Richtung S. Valentino zu folgen, gings querfeldein, landschaftlich wirklich traumhaft rund um einen kleineren Berg, bis man dann doch (halt 2km unter dem Rifugio Graziani) auf die Asphaltstrasse kommt – ein genialer Abstecher, den man nach 2000 Hm nicht vermuten würde. Leider hab ich mich schlussendlich doch Roadbook leicht verfahren und so kam es zu einer kleineren Verlängerung der traumhaften Tour. Als ich in Torbole endlich ankam, zeigte meine neue Suunto t6c 65km – 6:20 Std. und 2450Hm.

Vielleicht sollte ich doch in ein GPS Gerät investieren, aber wo bleibt dann die Spannung, und vorallem fährt man dann noch so schöne, aber anstrengende Varianten, wie jene am Rifugio Graziani, wie im Bike Guide beschrieben? Mal sehen, ob uns das Mitti’s GPS Routing kommende Woche am Weg von Salzburg zum Millstättersee immer ans Ziel bringt…

Geschrieben von bernd in Biken, Video | 3 Kommentare

After work Bike-Tour auf den Gaisberg über die Glasenbachklamm

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Meine Bike-Motivation kennt derzeit keine Grenzen und so bin ich gestern früher aus dem Büro und hab mich in mein neues Bike-Outfit von Nalini geworfen um den Gaisberg zu erklimmen. Bernd und Mitti, voll im Trainigsstreß, waren von der Idee ebenfalls begeistert und so gings bei schweißtreibenden und gefühlten 30 Grad Richtung Elsbethen. Die Glasenbachklamm ist definitiv die nettere Route auf den Gaisberg als die vielbefahrene Asphaltstraße. Außerdem: Wozu hab ich sonst ein Fully?! Während ich die Tour eher entspannt anging, waren die Jungs kaum zu bremsen. Immer wieder verschwanden sie um mir dann einige Zeit später wieder entgegen zu kommen. Auf die Art und Weise legten sie rund 200 Höhenmeter mehr zurück. Mir reichten die 800 Hm völlig! Die Klamm ist derzeit spitze zu fahren, der Schotterweg bereitete mir null Probleme – am Gardasee bin ich viel wildere Trails aufwärts gefahren! Bis zur Ziestlalm gehts gut dahin, dann fängt das Leiden an – der letzte Anstieg hinauf über die Asphaltstraße zaht sich! Und meine Haxen werden schwerer und schwerer. Aber nach 1h40min bin auch ich oben angekommen – als eine von insgesamt drei (!!!) Frauen. Hinunter gehts über den extrem steilen Gersbergweg und meine Bremsen glühen ganz schön. Außerdem stellen wir fest: mein hinterer Reifen sieht schon ganz schön hergeschliffen aus und das nach 5 Touren. Halleluja, welche Materialschlacht!

Die kurze Hose von Nalini bewährte sich übrigens ausgezeichnet. Auch wenn ich schon zu hören bekommen hab, dass Fully und enge Radlerhose “gar nicht geht” – vom praktischen Ansatz her ist’s einfach feiner. Und optisch ist es auch ok. Vielleicht gibts ja von Norrona passende Shorts? Auch die Investition in eine  ärmellose dünne Jacke von Haglöfs hat sich bereits ausgezahlt. Gerade zum Hinunterfahren ist die anschmiegsame Haut perfekt. Zusätzlich ist sie vielseitig einsetzbar: ob fürs Laufen oder beim Tourengehen oder eben auch beim Biken.

Die Routenbeschreibung für jene, die den Weg nicht finden gibt’s hier und hier auf der Map.


Fotos von der Gaisbergtour, 18.6.2009

Geschrieben von christina in Ausrüstung, Biken | 3 Kommentare

3.Tag am Gardasee – 2.Sturz am Passo della Morte

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Passenderweise ging es auf der heutigen Route auf den Passo della Morte. Mit rund 20km und 650Hm eine gemütlichere Runde um meine müden Knochen wieder in Schwung zu bekommen. Die Tour beginnt herrlich über die alte Pass-Straße, die traumhafte Blicke über eine Klamm inkl. türkisfärbigen Fluß frei gibt. Nach wenigen Kilometern haben wir das erste Problem mit den Angaben des Moser Bike Guide. Eigentlich ist der Tourenguide weltklasse! Detaillierte Beschreibung, kleines Faltblatt zum Mitnehmen… Allerdings hat der Tourenführer schon einige Jahre am Buckel und das merkt man dann halt auch bei den Beschreibungen. Über die alte römische Brücke braucht man gar nicht zu fahren – dahinter wartet Gitterzaun. Ein weiteres, massives Problem beim Finden des richtigen Weges traf uns zumindest nicht alleine! Völlig falsch interpretierten wir eine Weggabel und fuhren einige Höhenmeter einen sehr steilen Weg hinunter um unten angekommen festzustellen: alles retour! So waren es heute sicher mehr als besagte 650Hm. Ganz nebenbei habe ich den Passo della Morte recht wörtlich genommen und einen g’scheiden Salto Mortale geschlagen (wie sich das gehört natürlich vor Publikum!). Kopf über die Lenkstange – seltsamerweise auf einem eher flachen Waldstück. An der Rekonstruktion dieses Überschlages arbeite ich noch! Zur Sicherheit habe ich mich auf jedenfall schützend unter mein Bike geworfen. Mein Canyon und ich – schön langsam, wachs ma zamm! Wie wichtig ein Helm ist, hat mir der heutige Tag wieder mal gezeigt. 10.75kg mit Schwung auf den Kopf geschleudert zu bekommen und dabei am Waldboden auf zu schlagen – ohne Helm wäre das schlimm ausgegangen. Meine Haxen sehen extrem wild aus, mein Hintern ist völlig blau und auch meine Unterarme können sich mit leicht blauen Schimmer sehen lassen. Ich glaube der Gardasee sieht uns in diesem Jahr sicher noch das eine oder andere Mal!

Torbole, 13.06.2009

Geschrieben von christina in Biken | 3 Kommentare

Al Lago di Garda…

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Schnurstracks vom kalten und windigen England zum beinahe “bachlwarmen” Gardasee. Naja, der See ist nicht warm, aber man merkt, dass Sommer ist! Traumhaftes Wetter und somit beste Bedingungen für eine würdige Taufe meines Bikes. Zum Einfahren gings gestern gemütliche 300hm direkt von Torbole, wo wir in der Villa Stella wieder Quartier bezogen haben, Richtung Nago zum Castel Penede und über eine Schotterpiste hinunter nach Arco. Das Bike macht sich spitze – Unebenheiten? Was ist das? Die Federgabel arbeitet brav und ich juble innerlich und mit einem breiten Grinser im Gesicht über meine Fully-Entscheidung. Die Sitzposition bewährt sich: keinerlei Probleme mit Schulter oder Nacken.
Beim abendlichen Einkehrschwung inkl. obligatorischem Spritz Aperol checken wir die Bikes der unzähligen Deutschen, die hier am Weg sind. Haupsächlich werden von unseren Nachbarn Cube bzw. Spezialized Bikes gefahren! Und ich stelle ganz stolz fest: mein minimalistisches blau-weiß ist einfach genial fesch! Ein “WOW hast das geile Bike schon g’segn” konnten wir nicht nur einmal hören…

Höchst motiviert suche ich gleich die Route für Tag 2, Freitag aus. Es geht auf den Passo Bordala, 21,2km, 815Hm. Im Moser Bike Guide wird die Tour als mäßg schwere bis mittelschwere Tour beschrieben. Perfekt für uns! Bernd muss sowieso dringend trainieren und ich will jetzt endlich wissen, wie sich mein Canyon im wilden Gelände macht. Gscheiderweise nehmen wir die Anfahrt bis Pannone nicht mit dem Bike, sondern mit dem Auto. Dass diese Entscheidung gut war, merke ich auf den ersten Höhenmetern. Eine absolut anspruchsvoller Trial führt teilweise mit bis zu 23% Steigung Richtung Pass hinauf. Seltsam: ich sehe keine Frauen, nur Männer. Ein deutscher Biker gibt mir den entscheidenden Tipp: viel zu animalisch! Aja. Nach kurzer Eingewöhnungsphase bewältige ich die technisch anspruchsvolle Strecke doch relativ gut. Auch wenn es einen ersten, etwas ungewöhnlichen Sturz zu verzeichnen gab. Meine Haxen sehen entsprechend aus – blau mit etwas rot und grün. Bernd legte eine Trainingsfahrt zusätzlich ein und fuhr die Runde gleich ein zweites Mal. Ich glaube, da ist jemand schon nervös bzw. hat Nachholbedarf!

Übrigens: Er kann es auch nicht lassen, ab und zu mein Canyon “Probe zu sitzen”…

Torbole (Gardasee), 12.06.2009

Geschrieben von christina in Biken | Keine Kommentare