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bernd // 30. September 2009

Caprazoppa – klein, aber nicht ohne

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Nachdem gestrigen Extrem-Besichtigen von San Remo, dem Fürstentum Monaco und Nizza, gings heute wieder mit dem Bike ins Gelände. Die Eckdaten (10km, ca. 400Hm) stehen eher für eine gemütliche Runde am Nachmittag. Aber bereits nach dem ersten Kilometer steht der Puls ganz oben an, sofern man sich nicht dem Gelände ergibt, und schiebt. Kurz prüfe ich das Roadbook, ob ich wohl nicht den als “long and steep descent with some very technical parts” bezeichneten Downhill erwischt habe. Sollte passen – aber wie wird der richtige Downhill aussehen, wenn das hier der Uphill ist??? Am Plateau angekommen, verbringe ich etwas Zeit mit der Navigation (nicht nur einmal muss ich kehrt machen), bis ich schlussendlich die “Chiesa San Martino”, welche mich mit einer traumhaften Aussicht aufs offene Meer und die ligurische Küste erwartet, erreiche. Noch schnell zum höchsten Punkt (Sendestation), bevor ich den Downhill in Angriff nehme. Im Guide steht “…here you really like need to know your bike perfektly”. Dem ist nicht’s hinzuzufügen.

Soviel sei gesagt: Einmal bin ich unfreiwillig abgestiegen, aber am Ende sicher in Finale angekommen, wo Christina am Strand auf mich wartete. Mitunter die härtesten 10km meiner Biketouren!

Caprazoppa, Finale Ligurien #6

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Geschrieben von bernd in Biken | Keine Kommentare
bernd // 28. September 2009

“Speed is your friend”

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Die gute Nachricht zuerst: Heute kein Sturz, kein Unfall, alles noch dran und nix abgeschürft. Nur die üblichen Kettenöhl Flecken, die meinen Wadel schnmücken und partout nicht mehr zum Entfernen sind. Die schlechte Nachricht: Ich glaube ich brauch ein Abo für den “Mut tut gut”-Kurs! Mein letzter Sturz hat doch wieder Spuren hinterlassen und das, obwohl ich mir kurz davor noch dachte: “So und jetzt Rolis Tipp beherzigen – Speed is your friend und hinunter mit Karacho!”. Nix da. Mein Freund ist dieser Mr. Speed nicht.
Heute war deshalb auch mehr uphillen angesagt, aber das ordentlich. 1065 Höhenmeter, 42 km um die Eckdaten der Tour namens Ponte del Passo zu nennen. Teilweise ging es über derart steile und vor allem lange Passagen hinauf, dass nur noch schieben möglich war und: nicht nur ich habe geschoben! Der Temperaturunterschied zwischen Meer und den Erhebungen im Hinterland ist wirklich markant und über die Waldwege merkt man den Herbst auch hier schon. Das Meer allerdings hat warme 23 Grad, ist glasklar und die perfekte Erfrischung nach so einer Runde. Wir genießen das “dolce vita” und die extrem gut gelaunten und freundlichen Italiener. Morgen schaun wir mal, was die “Montecarolinianer”, bekannt auch als Monegassen zu bieten haben!
Ponte del Passo, Finale Ligurien #4

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Geschrieben von bernd in Biken | 1 Kommentar
christina // 27. September 2009

Ein perfekter Tag am Meer in Finale Ligure

Ein perfekter Tag am Meer, Finale Ligurien #3

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Geschrieben von christina in Biken | Keine Kommentare
christina // 26. September 2009

Auf den Monte Mao mit einem störrischen Esel

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Der zweiter Tag in Finalborgo steht wieder im Zeichen vom Kennenlernen des Gebiets. Der “Blue Bike Guide” ist zwar sicher nicht die erste Wahl, aber er ist doch äußerts hilfreich, um geeignete Touren zu finden. Heute geht es über eine Asphalt Straße Richtung Monte Mao. Im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses stehen hier in Finale nicht die Anstiege, sondern die Abfahrten. Für mich zählen immer noch die Gipfel! Und die will ich aus eigener Kraft bezwingen! Das ist heute auch nicht wirklich das Problem, denn die rund 500 Höhenmeter kraxl ich hinauf wie nix, aber die Downhills…

Bernd hat gestern schon versucht, mir die Routen “vor zu schreien” – also: “jetzt scharf links, dann kommt eine lange rechts Kurve”. Mein angedeuteter Sturz gestern (meiner Meinung nach ja nicht nenneswert!), wurde heute leider wieder einmal übertroffen. Nach dem uns eine Gruppe Downhiller überholt hatte, hats mich in einer völlig unspektakulären Kurve erwischt. Ich verstehe nach wie vor nicht, wie das passiert ist. Die einzige Erklärung wäre, dass es mir den Lenker (wieder einmal) verschlagen hat. Auf jeden Fall bin ich vorn über abgestiegen. Mein aufgeschlagenes Knie hab ich mutig im Meer gereinigt und gleich desinfiziert.
Mit dem störrischen Esel ist übrigens mein Canyon gemeint. Irgendwie wirft es mich gerne ab. Aber na gut, so lange der Esel noch das Radl ist…

Und noch eine Anmerkung muss ich hier fest halten: die “Konko-Bar” in Finalborgo ist weltklasse! Nicht nur das Moretti Rosso schmeckt nach getaner Arbeit, sondern besonders die “Häppchen”, die ständig auf den Tisch gestellt werden. Ein wahrer Geheimtipp!

Finale Ligurien #2

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Geschrieben von christina in Biken | 3 Kommentare
christina // 25. September 2009

Finale! Zum Biken und Erholen!

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“A broada Weg” ist es von Salzburg nach Finale Ligure. Selbst wenn man von Kärnten die von Google vorgeschlagenen 712 km in d 6h 29min angeht, dauert es doch fast einen Tag. Egal. Schlußendlich sind wir hier, haben nach görberer Suchaktion auch unsere ziemlich witzige Unterkunft gefunden und den ersten Tag am Bike hinter uns.Finale ist unter Downhillern zu Recht äußerst bekannt. Aber auch Kletterer und “normalo-Biker” finden hier einen tollen Abenteuerspielplatz! Ende September ist hier Nachsaison und das macht sich deutlich positiv bermerkbar: wenig Touristen, wenig los dafür chillige und sommerliche Atmosphäre. Die Temperaturen erreichen nämlich durchaus hochsommerliche Werte. Abends sitzt man gemütlich beim mezzo litro vino rosso draussen.  Bis auf diese fiesen Mückenattacken im Garten unserer Unterkunft (von dem aus ich grad blogge) alles “perfetto”.

Die erste Biketour führte uns heute gleich auf den Spuren des berühmt-berüchtigten 24h Rennens von Ligurien. Zuerst kämpften wir uns die wenigen Höhenmeter hinauf. Die Bilder sprechen Bände – also solche ausgewaschenen Trails hab ich noch nie gesehen! Selbst hinauf wars eine Herausforderung. Die Belohnung dafür um so genialer: entlang der hügeligen Kämme geht es entlang, das Meer immer im Blick! Sensationell! Trotz oder gerade wegen einiger Schiebepassagen konnte ich heute meine Erfahrungen aus dem “Mut tut gut – Workshop” optimal umsetzen. Eine kleine Stunt-Einlage musste aber doch sein – heute mit Zuschauer Bernd. 3Sekunden auf dem Vorderrad balancierend versuchte ich mein Canyon abzubremsen – meine Haxen sind schwarz (Schmiere), blau und rot. Egal – so schaut Urlaub aus!

Finale Ligurien #1

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Geschrieben von christina in Biken | 1 Kommentar
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