Skiwoche im Salzburger Land

Letzten Montag starteten wir unsere Skitouren-Saison am Dürnberg! Die Abfahrt durch hüfthohen Powder begeisterte Bernd so sehr, dass er den Dienstag Vormittag damit verbrachte, jeden noch unverspurten Fleck am Dürnberg mit seinem Elan Boomerang zu zerpflügen.

Dank genauem Wetterlage-Check hab ich mir dann den (wettertechnisch) besten Tag der Woche ausgesucht und frei genommen! Die Tage davor hat es unendlich viel Schnee über Salzburg herunter gelassen und ich bin schon leicht unruhig im überheizten Büro gehockt. Donnerstag gings also nach Zauchensee!

Erfrierungen inklusive

Traum Wetter, ideale Schneelage und teilweise noch unverspurte Bereiche im Wald – dafür aber eisige Kälte. Und genau die wurde mir zum Verhängnis. Nach dem ich schon scherzhaft meinte, dass mir am Lift die Nase abfriert, war sie wenig später offenbar schon komplett weiß. Ich merkte nicht all zu viel (wohl kein gutes Zeichen!?), aber irgendwie kam die Farbe nur langsam in mein Geruchsorgan zurück. Dennoch ein piekfeiner Tag und ein mal mehr mit super netter, weiblicher Begleitung. Erkenntnis: Wiederholungswürdig und es braucht mehr Ausdauer/Kraft/Mut?!

Saalbach Weekend

Ein kurzer „Regenerationstag“ war die Vorbereitung auf ein Wochenende in Saalbach bei Peda & Angi. Zwar hat es im Glemmtal wesentlich weniger Schnee als in Zauchensee, aber die richtigen Stellen haben wir dann doch gefunden, wo es die Powderberge zusammen geblasen hat! Schon der Samstag bescherte uns unverspurte, butterweiche Abfahrten, die wir nach kurzen Hikes (rund um den Spieleck Kogel) erreichten. Das Sonnenuntergangslicht zauberte eine geniale Stimmung!

Unterwegs mit den Locals

Nach einer Nacht „in der Sauna“ gings mit schweren Haxen auf den Westgipfel. Gemeinsam mit Leni, Angi, Bine, Walti & Gitti (lauter Locals!)  wurde die Variante über die Marxten-Hochalm Richtung Jausern gewählt. Sehr lohnende Abfahrt, die im unteren Teil richtig technisch wurde. Die letzte Höhenmeter vor dem Ziehweg nach Jausern verliefen durch einen Graben, der für unsere Jungs – die vorraus fuhren – gerade noch ausreichend Schnee bot. Für uns Mädls blieb leider etwas weniger Schnee über. Aber was solls – gutes Training für enge Kurven, Stacheldrahtzäune überkraxln und Bachbett-Felsen umschiffen! Und schließlich fanden wir am Ende des Tages dann doch noch die zusammen geblasenen Schneeberge – wie vermutet – nordseitig im Wald. Obwohl schon völlig blau überwog die Euphorie und ich stapfte zwei Mal die ausgetretete Autobahn hinaus zum „starting point“. Durch die Besichtigung vom Vorjahr sicherte ich mir mit breitem Grinser eine völlig unverspurte Abfahrt. Tja und ich muss zugeben: unverspurte Hänge brauchen tatsächlich deutlich weniger Kraft als verspurte Waldpassagen!
Ein absolut genialer Tag, den wir gemütlich am Spielberghaus ausgeklingen ließen und ein perfektes Wochenende und eine geniale Winterwoche mit lauter „open minded“ Menschen.

Für die Statistik – Stand 20.12.2010

Bernd steht bei 12 Skitagen, Christina bei 9 Skitagen

Fotos, Saalbach 18 & 19.12.2010

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