Die „Salomon Sense Familie“ im Test

Im Juli 2011 hab ich bei der Kilian’s Classik (Font Romeu, FRA) einen der ersten Prototypen des Salomon S-LAB Sense geortet. Schon damals hat der extrem leichte, superflach gebaute Trailrunning Schuh mein Interesse geweckt. Entwickelt mit und für Kilian Jornet, der nach seinem 3. Platz beim Western States 100 (2010) einen Schuh für seine Anforderungen (natürliche Fußbewegung und Vorfußlaufen) wollte, hat sich Salomon mit dem Salomon S-LAB Sense auf neues Terrain begeben.

Der Salomon S-LAB Sense ist eine Rennmaschine durch und durch, und seit gut einem Jahr am Markt. Gerade mal 195 Gramm schwer und ein 4 mm „heel-to-toe drop“ – die gerade mal 13mm an der Ferse reduzieren sich um nur 4mm auf 9mm im Vorfussbereich – geben einem beim Laufen das Gefühl zu fliegen. Der Vortrieb ist deutlich spürbar und man wird ganz nebenbei zum Vorfuss-, bzw. Mittelfussläufer. Bezüglich Stabilität (13mm!!!) und Grip lässt Salomon wie erwartet nicht’s anbrennen. Die Passform ist dank „Endofit (Eine interne Passformhülle umschließt den Fuß an genau den richtigen Stellen und verbessert Feedback und Fußumhüllung.)“, und dem „Quicklace Schnürsystem“ optimal. Auch wenn sich der Sense beim ersten „Reinzwängen“ eng anfühl – er passt perfekt, ist und bleibt aber eine extreme Rennmaschine, die mit Sicherheit nicht für Jedermann geeignet ist.

Der Salomon S-LAB Sense Ultra ist daher die logische Weiterentwicklung des ursprünglichen Sense, basierend auf Athleten- bzw. Kundenfeedback. Folgende Änderungen lassen sich sofort erkennen und auch erspüren:

 

# Verstärkte Mittelsohle, die mehr Flex bietet
# Zusätzlicher Grip an der Ferse und vor allem im Mittelfussbereich, wodurch der Schuh für Mittelfussläufer noch interessanter wird, und auch auf langen Distanzen überzeugen kann
# Die „Endofit“ Konstruktion wurde nochmals verbessert, nun kann man’s schon mal wagen, die Socken zu Hause zu lassen
# Geringer Gewichtszuwachs mit 210 Gramm

Sowohl der Sense als auch der Sense Ultra verfolgen mit superleicht, superflach, geringster „heel-to-toe drop“ und enge Passform einen extremen Ansatz. Etwas gemütlicher geht’s die neueste Salmon Sense Generation an. Der brandneue Salomon Sense Mantra ist überall ein wenig gewachsen, und bietet somit den nötigen Komfort für den täglichen Trailrun. Mit 270 Gramm ist der Sense Mantra immer noch einer der leichteren Zeitgenossen, und weist nun einen 6mm „heel-to-toe drop“ (21 auf 15mm) auf, ohne dabei wesentlich von seiner Aggressivität bzgl. Vortrieb einzubüßen. Stabilität, Grip (Contagrip Sohle), Passform (weitere Zehen/Vorfussbox) und Komfort machen den Salomon Sense Mantra zum echten „Door-to-Trail“ Schuh, den ich auch gerne mal in der Freizeit zum Vergnügen anziehe.

Produktvorstellung Salomon Sense Mantra

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