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bernd // 2. September 2010

Transalpine Run 2010 – Salomon präsentiert die Route!

Noch 2 Tage bis zum Start, höchste Zeit, die Strecke etwas näher vorzustellen. Salomon (WOW Danke!) hat alle 8 Etappen animiert, und ermöglicht damit eine virtuelle Besichtigung des Transalpine Runs 2010.  Sehr tolle Animation, auch wenn man über die unzähligen Höhenmeter nur so hinwegschwebt! Weitere Informationen und Details zur diesjährigen Strecke der sogenannten Ostroute gibts direkt auf der Transalpine Seite.

Strecke 2010 inkl. der Höhenprofile

Etappe 1: Ruhpolding (GER) – St. Ulrich im Pillerseetal (AUT)
[ 36.30 km, 1223 hm ]

Etappe2: St. Ulrich am Pillersee/A – Kitzbühel/A
[ 33.20 km, 1810 hm ]

Etappe3: Kitzbühel/A – Neukirchen am Großvenediger/A
[ 46.90 km, 2252 hm ]

Etappe4: Neukirchen am Großvenediger/A – Prettau im Ahrntal/I
[ 43.90 km, 1967 hm ]

Etappe5: Prettau im Ahrntal/I – Sand in Taufers/I
[ 29.40 km, 1503 hm ]

Etappe6: Sand in Taufers/I – St. Vigil/I
[ 39.70 km, 1512 hm ]

Etappe7: St.Vigil/I – Niederdorf im Pustertal/I
[ 42.195 km, 1963 hm ]

Etappe8: Niederdorf im Pustertal/I – Sexten/I
[ 33.40 km, 1269 hm ]

Geschrieben von bernd in Allgemein, Transalpine-Run | Keine Kommentare
bernd // 31. August 2010

Watzmann-Überschreitung “Hocheck – Mittelspitze – Südspitze”

Mit der Anmeldung für den Transalpine Run 2010 begann die Suche nach spannenden, längeren Bergtouren, die als Training dienen sollten. Idealerweise sollte jedes Wochenende mindestens eine traumhafte Bergtour absolviert werden – so der Plan Anfang dieses Jahres. Aus organisatorischen, wetterbedingten und vorallem zeitlichenen Gründen beschränkten sich jedoch meine Wochenendziele auf die üblichen Verdächtigen – Gaisberg, Untersberg, Goldeck und das Trübeck in der streirischen Krakau. Abwechslung Mangelware. Als jedoch nach einer längeren Regenperiode für letzten Donnerstag traumhaftes, stabiles Sommerwetter angkündigt wurde, entschlossen wir uns kurzfristig, quasi “als letzten Motivationsschub für den Transalpine Run”, eine anspruchsvolle, coole Bergtour in Angriff zu nehmen.

Unser Ziel: die Watzmannüberschreitung mit dem klassischen Tourenverlauf  “Wimbachbrücke – Watzmannhaus – Hocheck – Mittelspitze – Südspitze – Wimbachgries – Wimbachbrücke”, also die Nord-Süd Überschreitung. Als Eintagestour ist die Überschreitung im Allgemeinen mit 10-12h, und bei schlechten Verhältnissen sogar mit bis zu 15h angegeben, wobei sie sehr häufig in zwei, manchmal sogar in drei Tagen gemacht wird. Frei nach dem Motto “Speed Is Your Friend” wollten wir die Tour jedoch schneller absolvieren. Nach kurzer Diskussion am Vorabend bzgl. der Materialwahl verzichteten wir, um einerseits am Grat Zeit, und andererseits im Rucksack Gewicht zu sparen auf das Klettersteigset, packten aber unsere Bergschuhe für die Überschreitung der Gipfel in den Rucksack. Im bekannten Transalpine Outfit, also auch mit den Salomon Trail-Schuhen, starteten wir bei bestem Wetter bei der Wimbachbrücke. Die Materialwahl sollte sich als perfekt herausstellen, da wir im Aufstieg mit unseren Salomon’s superschnell unterwegs waren, der Grat (Klettersteig A/B bzw. Kletterschwierigkeiten bis zum II. Grad) mit etwas Vorsicht und guten Verhältnissen auch ohne Klettersteigset machbar ist, und die Schotterrießen im Abstieg mit den Bergschuhen am schnellsten zu bewältigen sind. Unsere “Boxenstopps” mit Schuhwechsel am Hocheck, bzw. am Fuße der Südspitze zogen einige fragenden Blicke an!

Wir beide staunten und strahlten nicht schlecht, als am Ende des Tages die Uhr schlussendlich 5h30min für die knapp 2400hm und 22km anzeigte, wobei alleine 3km davon am Grat zurück gelegt wurden. Die Überschreitung an sich ist übrigens eine herrlich luftige Angelegenheit mit traumhaften Tiefblicken auf den Königsee und das Wimbachtal. Das Panorama spricht für sich!

Geschrieben von bernd in Allgemein, Transalpine-Run | Keine Kommentare
bernd // 16. August 2010

Trainingsumfang und Vorbereitung für den Transalpine Run

“Wie”, “Wann” und vorallem “Wie viel” trainiert ihr denn eigentlich für euren Lauf? Diese Frage bekomme ich zur Zeit relativ oft zu hören, und möchte ich hiermit versuchen zu beantworten.

Das “Wie viel” lässt sich am besten mit einer kleinen Tablelle erläutern, die ich aufgrund der fehlenden Analysefunktion meiner Suunto SW (visualisiert die Daten leider nicht) selbst erstellen musste. Die Tabelle zeigt den Trainingsaufwand in Stunden, sowie die absolvierten Höhenmeter (aufsteigend) pro Kalenderwoche.

“Wann” und “Wie” haben sich im Verlauf stets geändert. Zu Beginn des Trainings stand noch stundenlanges Kilometerfressen, sowie der Geschwindigkeitszuwachs für den AMREF Marathon im Vordergrund. Zwischenzeitlich ging es dann ums Sammeln von möglichst vielen Höhenmetern. Seit letzter Woche versuche ich mit harten, aufeinanderfolgenden, mehrstündigen Trainingseinheiten die notwendige “Rennhärte” zu erlangen. Aufgrund der Tatsache, dass die vorhandene, knappe Trainingszeit intensiv genutzt werden sollte, ist die Vielfältigkeit bei den Strecken leider nicht wirklich gegeben. Um nicht unnötige Zeit beim Hin- und Zurückfahren mit dem Auto zu verschwenden, starten Mitti und ich einfach von zu Hause aus und laufen beispielsweise auf den Gaisberg (25 – 30km, 800hm, 3h) oder seit neuestem einfach auch auf den Untersberg (> 25km, 1500hm, 4h) – klarerweise auch wieder zurück! So kommt es, dass ich diese Woche gleich drei Mal am Untersberg und noch dazu einmal am Gaisberg/Heuberg unterwegs war. Kommende Woche werde ich so gut es geht noch hart und ausdauernd trainieren, danach sollte es lockerer werden, um nicht völlig ausgepumpt in Ruhpoldig zu starten.

Die vielen Trainingsstundenund die dauerschweren Beine lassen mich mittlerweile den Tag X herbeisehnen, auch wenn vielleicht die eine oder andere Trainingswoche noch gut tun würde – oder doch nicht???

An dieser Stelle möchte ich mich im Besonderen bei Christina bedanken, die mich tatkräftig beim Projekt Transalpine-Run 2010 unterstützt. DANKE!

Geschrieben von bernd in Allgemein, Laufen, Transalpine-Run | Keine Kommentare
mitti // 13. August 2010

Sie nannten ihn Walker

Heute, nach langer, beinahe schon verzweifelter Suche, ist mir endlich mein Trail-Name eingefallen, bzw wurde er mir eigentlich schon vor Wochen von einem Fremden gegeben. Nachdem Bernd und ich sowohl gestern, als auch heute am Untersberg unterwegs waren und ich dabei nicht ganz so gut drauf war, hatte ich am Weg viel Zeit um Nachzudenken, warum ich mir das viele Training eigentlich antue. Und zwischen den nicht ganz so positiven Gedanken, während ich mein Tempo immer mehr reduzieren musste, bin ich auf meinen Trail-Namen gekommen: Walker (Also der Fremde hat mich eigentlich als Power-Walker bezeichnet, aber das scheidet rein coolnessmäßig irgendwie völlig aus ;) )

Wer interessiert ist, was ein Trail-Name ist: Trail Names werden eigentlich am Appalachian Trail vergeben. Bekanntere Läufer aus der Trail-Running-Szene, haben aber anscheinend auch meistens einen Spitznamen. Beispiele dafür: Gripmaster, Sandman und auch Trail Schnittchen.

Nachdem ich jetzt also der Walker bin, kann ich die letzten 3 Trainingswochen vor dem Transalpine-Run mit neuem Elan und viel Selbstbewusstsein starten ;) und hoffen dass der Untersberg das nächste Mal niedriger ist.

PS: Eventuell könnten man Vorschläge für Bernds Trail-Namen hier, bzw auf der Facebook-Seite posten ;)

PPS: Chuck Norris läuft nicht er walk’t.

Geschrieben von mitti in Allgemein | Keine Kommentare
bernd // 3. August 2010

Paragleiter Tandemflug am Bischling in Werfenweng

Zu meinem 30ger hab ich von Jessi, Conny und Henrik einen Gutschein für einen Paragleiter Tandemflug mit Pilot “Jessi” bekommen, der damals noch in der Tandemflugausbildung steckte. Nach nicht ganz zwei Jahren harten Wartens auf die erfolgreiche Lizenzierung meines Piloten, kam ich am Sonntag in den Genuss meines ersten Paragleiter Tandemfluges.

Am Samstag kurz und bündig von Jessi über das Vorhaben informiert, sind wir Tags darauf frühzeitig Richtung Werfenweng aufgebrochen, um am Bischling, einem über die Grenzen Salzburgs hinaus bekannten Flugberg, zu starten. Die gut 20kg Übergepäck, sowie die Aussicht auf einen längeren, oder gar zweiten Flug bewegten auch mich zum Aufstieg mit der Seilbahn (!!!). Am Gipfel angekommen herrschte bereits reges Treiben. Unzählige Paragleiter schleppten ihre Schirme auf der Suche nach dem besten Startplatz durch die Gegend, bzw. bereiteten sich auf den Start vor. Nach kurzem Wind- und Startplatzcheck machten wir uns bereit für den Start. Unglücklicherweise gingen gleich 3 Starts unmittelbar vor uns in die Hose und die betroffenen mussten ihre Schirme aus den Latschen holen. Spätestens hier kam dann bei mir so etwas wie “Nervösität” auf. Jessi schien jedoch völlig unbeeindruckt zu sein, und leitete mit 3-2-1 unseren Start ein. Für das folgende fehlen mir die Worte, aber ich denke Bilder und Video sprechen für sich!

Hiermit nochmals DANKE an die Gratulanten! Besonderer Dank gilt dir Gerhard für die unvergesslichen zwei Flüge, die weit über den Standard-Tandemflug hinausgegangen sind – ich sag nur 90km/h, 15m/s Sinkgeschwindigkeit und Flugzeiten von 1:05h bzw. 45 Minuten ;)

Ein weiterer Dank gilt Christina, die uns vom Boden aus besorgt bzw. etwas angespannt beobachtet hat, und die tollen Fotos bzw. das Video beisteuerte!

Geschrieben von bernd in Allgemein, Tipp, Video | Keine Kommentare
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