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christina // 20. Juli 2010

Strom für Outdoor-Sportler

Gerade mir, als Blogger, Fotograf und iPhone Addict stellt sich immer wieder mal das Problem, dass der Strom aus ist. Am Berg gibts dann halt leider keine Steckdose. Abhilfe schaffen hier die Gerätschaften von Brunton, einem amerikanischen Hersteller. Eine Variante für Camper und Outdoorfreaks ist das Brunton Solaris Foldable Solar Array (12 Watt), das mit seinen handlichen Maßen von 23 x 13 x 3,8 cm gepackt sowie 74 x 43 cm “ausgefahren” bei gerade mal 312 g überzeugt. Weiterer Vorteil: die Solarzellen funktionieren auch bei schlechterem Wetter, da der Wirkungsgrad von direktem und indirektem Lichteinfall  gemittelt wird. Bis zu 12 Watt erzeugt das Minikraftwerk, das sich mit mehreren “Solaris”-Panels beliebig erweitern lässt. Digitalkamera, Mac (und PC Notebook), iPhone und Co lassen sich so bequem aufladen. Mit einem speziellen Autoladekabel kann sogar die Autobatterie versorgt werden!

Das Brunton Restore ist kleiner und tragbar. Verpackt in einem spritzwasserfesten Gehäuse und damit  auch vor Stößen sicher. Sowohl Digicam, GPS Gerät, iPod, Handy u.ä. können mit dem kleinen, handlichen Gerät geladen werden. Einen USB Anschluss gibts übrigens auch. Preislich liegen beide Geräte um die 150 – 300 Euro und zu haben sind sie online, direkt über die Brunton Website oder bei Amazon (derzeit nur das Brunton Solaris).

Fazit: Die elektronischen Geräte für den Outdoor-Gebrauch werden mehr und die Stromversorung kreativer. So ganz überzeugt bin ich allerdings noch nicht von den Geräten. Was tun wenn der Strom aus ist und man selbst noch in Action? So geschehen beim Rennradln mit der iPhone Aufzeichnung von Runtastic. In diesem Fall müsste ich mir die Solarzellen wohl am Bike montieren… Auf jeden Fall aber eine interessante Alternative für Camper, Wanderer und all jene, die ohne technisches Zeugs einfach nicht auskommen.

Geschrieben von christina in Ausrüstung | Keine Kommentare
christina // 18. Juli 2010

Trends in der Outdoor-Branche

In diesem Jahr hab ich es endlich auf die “Outdoor” an den Bodensee geschafft! Die Messe ist etwas kleiner, überschaubarer und auch gemütlicher als ihr Winter-Bruder, die ISPO. Hauptthemen sind neben Wandern und Klettern auch Trendsportarten wie Slacklinen, diverse Wassersportarten sowie Camping und Outdoorausrüstung im allgemeinen. So ein Messetag ist immer recht anstrengend, da ich einerseits die großen Hersteller gerne abklapper um zu sehen, was sich Neues tut, andererseits aber gerade die kleinen, versteckten Stände oft witzige Neuigkeiten präsentieren. Ich habe wieder einen ganzen Pack an Infos mitgenommen und werde diese in den nächsten Tagen hier im Blog aufbereiten.

Trend 1: Green Shape

Einer der auffälligsten Trends der Branche ist in jedem Fall die “grüne Hoffnung”. Fast alle Hersteller positionieren sich mit ökologisch korrekten Produkten bzw. Produktionsweisen. Leichter und robuster wird also nun auch noch um den Aspekt der Wiederverwertbarkeit erweitert. Vaude kooperiert neuerdings mit dem Membran-Hersteller Sympatec. Unter dem Motto “Reduce, Re-use, Recycle” entstand eine eigene Kollektion. Damit soll Vaudes ökologische Vison auch in Produkten sichtbar gemacht werden. Auch Ziener, bekannt mit seinen Handschuhen, setzt bei der Bikewear für 2011 auf die Kooperation mit Sympatec. Umweltbemühungen auch bei Lafuma. Bereits 33% der gesamten Produktpalette wird aus recycelten Stoffen und Materialien produziert. Der schwedische Hersteller Fjällräven entwickelt ein umweltfreundliches Eco Shell Material aus Recycling-Polyester, frei von umweltschädlichem Fluorkarbon. Zusätzlich wird Transport und Herstellung “klimakompensiert”. Patagonia, Mammut – die Liste läßt sich noch fortsetzen – an all diesen Ständen verfolgt einen das Thema. Wie gut, dass Norrona auf Nachhaltigkeit setzt und an der eigenen Membran-Entwicklung feilt. Die Jacken sollen einfach viel länger halten – sehr vernünftig gedacht, von den Norwegern.
Überhaupt stellt sich die Frage, inwieweit der Trend hin zu “grünen Produkten” beim Konsumenten schon angekommen ist. Natürlich sind Natur- und Outdoor Freaks die erste Zielgruppe, die sich für die Belange der Umwelt interessieren. Allerdings scheint mir derzeit das ganze Spektakel eher von den Marketing-Abteilungen inszeniert zu werden, da Produktfeatures irgendwann an die Grenzen stoßen. Leichter und funktioneller können Jacken bald ja wirklich nicht mehr werden! Nur noch teurer…
Begeistert bin ich allerdings von den Onsight Equipment Bags aus umweltfreundlichem Material, die mal “anders” aussehen. Die Diamond Sporttasche wär was für Bernd – dann müßte er nicht immer meine Northface Taschen “ausleihen”! Und noch eine coole Idee: Vaude bringt eine eigene “Waldkindergarten” Kollektion auf den Markt. Hochfunktionelle Komplettausrüstung für die Outdoor-Konsumenten von morgen!

Trend 2: Outdoor-Klamotten im Alltag

Outdoor-Mode ist cool und wird nicht nur am Berg getragen sondern ist auch alltagstauglich geworden. Neue, junge Nischensportarten wie Slacklinen tragen dazu bei, dass auch die “Jungen” sich für Outdoor begeistern. Funktionelle Bekleidung ist gefragt! Peak Performance hat schon lange sportliche Bekleidung im Programm. Andere Hersteller versuchen diesem Trend nun Rechnung zu tragen. Luftige Shorts aus schnell trocknendem Material, dünne Regenjacken für Großstadtmenschen gleichermaßen wie Bergläufer. Besonders die neue Kollektion von Maloja ist mir ins Auge gesprungen. Sehr, sehr witzige Designs wie karierte Hemden mit Shorts und Kombinationen mit Loden – sportlich und stylisch zugleich. Am liebsten hätte ich gleich den ganzen Stand abgeräumt! Die gesamte Kollektion (derzeit noch 2010) kann man Online über sportschrank.de ordern.

Trend 3: Extrem-Sportarten

Sehr auffallend ist, dass sich alle Hersteller dem Thema Trailrunning widmen. Und es ist tatsächlich nicht nur meine momentane Fixierung auf diese Sportart. Lafuma hat gleich von Schuhen über Bekleidung und Rucksack das Thema sehr zentral positioniert. Alle Schuh-Hersteller (Tecnica, Keen, Meindl u.ä.) haben Trailrunning-Schuhe im Sortiment und thematisieren “Speed Hiking”. Salewa biete eine eigene Bekleidungslinie für Bergläufer, ultraleichte Karbon-Stöcke von Black Diamond (Ultra Distance) wiegen nur noch 270g und auch bei der Terrex Hybrid Jacke von Adidas spielt das Gewicht (320g -Damenmodel, 380g Herrenmodel) eine Rolle. Unterschiedliche Materialien die an die Temperaturzonen des Körpers angepasst wurden, zeichnen diese neue Entwicklung von Adidas aus.

Einige Eindrücke von der Messe (all Fotos by christina)

Geschrieben von christina in Ausrüstung, Laufen, Wandern | Keine Kommentare
christina // 20. Juni 2010

Fotorucksack – das passende Equipment ist wichtig!

Im letzten Sommer habe ich mir nach langem hin und her eine Nikon D90 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live-View, HD-Videofunktion)
zugelegt. Einerseits, da ich auf bestehende Objektive einer alten Nikon zugreifen kann, andererseits, weil die D90 zu dem Zeitpunkt die erste Spiegelreflexkamera war, die Videos in HD Qualität erzeugen konnte (mittlerweile kann das auch die Canon EOS 500D SLR-Digitalkamera (15,1 Megapixel)). Vorrangig wollte ich natürlich beim Skifahren und diversen sportlichen Aktivitäten einen coolen Blickwinkel fotografisch festhalten. Die erste Frage die damit sofort einher ging: Womit transportiere ich meinen neuen Schatz? Beim Skifahren möchte ich durch eine Fototasche nicht beeinträchtigt werden, beim Wandern oder “on the Road” ist so eine Standard Tasche auch nicht gerade bequem. Die Nikon sollte aber bestmöglich geschützt werden und Platz haben zu “wachsen” (das eine oder andere Objektiv wird sicherlich noch dazu kommen). Unterm Christbaum fand ich dann den Lowepro Flipside 300 in schwarz. Natürlich hatte ich ihn mir schon mal live bei Digital Kücher angesehen, 120 Euro dann aber doch irgendwie teuer gefunden. Online gibts das gute Teil um rund die Hälfte billiger! Aber günstig heißt ja nicht gleich gut.

1. Test: Skifahren

Bei meinem Jahrhundertsturz Ende April am Kaunertaler Gletscher bestand der Flipside den ersten Härtetest. Mit Vollkaracho, so ca. 80 Sachen, hat es mich direkt auf den Rucksack geschmissen. Kamera, Objektive und Sonnenbrille blieben vollkommen unbeeindruckt von dem Sturz. Ganz im Gegenteil zu meinem Kopf, der trotz Helm eine leichte Gehirnerschütterung abbekam. Abgesehen davon, dass die Polsterung einen optimalen Schutz geboten hat, störte die Kamera am Rücken auch überhaupt nicht. Der Rucksack ist sehr schmal geschnitten und dadurch wird die Bewegungsfreiheit der Arme in keinster Weise beeinträchtigt.

2. Test: Städtetrip

Beim Trip nach Stockholm Ende Mai transportierte ich meine Nikon erstmals im Rucksack. Als Handgepäck funktioniert das wunderbar, denn der Griff vorne bzw. oben ist sehr praktisch um auch mal mit einer Hand das Gepäck zu befördern. Ein special Feature des Lowepro Flipside 300 ist die Öffnung auf der Rückenseite. Damit bleibt die Front vor fremden Zugriffen geschützt und die Kamera ist safe. Sehr praktisch ist der Bauchgurt. Er ist nicht nur für den Tragekomfort da sondern ermöglicht es, den Rucksack nach vorne abzunehmen. Wie auf einem ausgeklappten Tisch können so wunderbar Objektive getauscht werden. Neben den unterschiedlichen Varianten, zwei Objektive, Blitz und Kamera zu verstauen, bleibt auch Platz für Stadtplan, zwei Regenjacken, Handy, Kabel usw. Das ist extrem praktisch, denn damit erspart man sich sonstige Taschen mit sich herum zu schleppen. Auf der Außenseite gibt es zusätzlich einen Gurt und eine ausklappbare Halterung für ein Objektiv. Wir nutzten dies um den Regenschirm zu transportieren.

Fazit: Sowohl am Berg als auch in der Stadt ist der Lowepro Flipside 300 eine gute Wahl. Die Größe (es gibt auch einen kleineren, den Flipside 200 – allerdings passen dort maximal zwei Objektive hinein) ist optimal, da auch mal Regenjacken und Reiseführer mit transportiert werden können. Bei sportlichen Aktivitäten gibts keine Beeinträchtigungen und so kann ich den Rucksack für alle (sportlich) Aktiven nur wärmstens empfehlen!

Geschrieben von christina in Ausrüstung | Keine Kommentare
bernd // 10. Juni 2010

Rucksack eingetroffen – der Salomon XA 10+3 wird uns über die Alpen begleiten!

85 Tage sind es noch bis zum Start beim Transalpine Run 2010. Trotz harter und umfangreicher Trainingseinheiten (in den letzten 6 Tagen war ich mit 5 Einheiten an die 12 Stunden unterwegs), kommt schön langsam das Gefühl auf, dass es mit der Vorbereitungszeit knapp werden könnte. Die Tage und Wochen verfliegen und meine Höhenmetersammlung hinkt leider etwas hinterher…

Damit es keine “materialtechnischen Ausreden” gibt, bin ich seit Montag stolzer Besitzer eines SALOMON Trialrunning-Rucksackes, dem XA 10+3 SET. Tragekomfort, geringes Gewicht, ein ausgeklügeltes Erweiterungssystem (+3L Fassungsvermögen, Stockhalterung, etc.), sowie  ein integriertes Trinksystem (2L) sprechen für den XA 10+3. Der vorab ins Auge gefasste SALOMON XT Wings 5 Trial-Rucksack war uns (Mitti hat klarerweise auch einen) erstens für den Transalpine Run zu klein, und noch dazu drückten mich die beiden Trinkflaschenhalterungen links und rechts. Ein erster Test heute früh am Untersberg bestätigte unsere Wahl. Der XA 10+3 sitzt gut und durch sein geringes Gewicht bleibt er fast unbemerkt. Die große Aussentasche nimmt eine zusätzlich Trinkflasche locker auf, und ich hab heute einfach die Flasche stecken lassen und gleich den gesamten Rucksack als Art Stubbyholder verwendet – sehr cool!

Diesen Sonntag steht noch ein Halbmarathon beim Salzkristall-Lauf in Hallein am Programm, dann wirds aber definitiv ernst mit den Höhenmetern. Der Berg ruft!

Geschrieben von bernd in Ausrüstung, Laufen, Transalpine-Run | Keine Kommentare
bernd // 22. Mai 2010

Transalpine Run – Mit SALOMON Schuhen geht’s über die Berge!

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Noch 105 Tage bis zum Start beim Transalpine Run 2010!!! Da wir definitv ohne gröbere Materialprobleme die Alpen überqueren wollen, ist es höchste Zeit, die optimale Ausrüstung für den Event zu testen.

Gleich zum Beginn der Materialauswahl widmen wir uns den passenden Trial Laufschuhen. Hier spielt meiner Meinung nach, neben perfekter Dämpfung, Komfort, sowie geringem Gewicht vorallem Stabilität und ausgezeichnete Passform eine entscheidende Rolle. Genau aus diesem Grund können und wollen wir bei der Wahl der Schuhe keine Kompromisse eingehen, und setzen hier auf Altbewährtes – SALOMON.

Das Team vom Salomon Brandstore im Europark Salzburg gibt uns hierzu Starthilfe, und wir wählten aus unzähligen Modellen – bestens beraten – nachfolgende Schuhe aus:

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SALOMON Speedcross 2 (rechts im Bild) – Mitti schwört schon seit Jahren auf den Speedcross, welcher durch geringes Gewicht (nur 290 Gramm) , ausgeprägtem Profil, sowie cooler Optik besticht. Der optimale Schuh für steile Anstiege und schnelle Trials. Ich freu mich schon, den Speedcross 2 auf einer Runde um den Fuschlsee intensiv zu testen!

SALOMON XT WINGS 2 (links im Bild) – Auf Etappen, die längere Zeit auf Forst- bzw. Asphaltwegen verlaufen, sowie auf den noch unzähligen Trainingskilometern werden wir den XT WINGS 2 tragen, der stabiler als der Speedcross ist und vorallem einen guten Kompromiss zwischen Strasse und Gelände darstellt.

So weit die Theorie! Hier auf querdenken.at kann man weiterhin lesen, wie es uns mit den SALOMON Schuhen tatsächlich ergeht, ob mir der Speedcross für Trials wie dem Dopplersteig am Untersberg stabil genug ist, und ob wir tatsächlich mit den Schuhen beim Transalpine Run starten werden.

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