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bernd // 26. Februar 2009

Lawinenwarnstufe 5 – was tun?

In den letzten Tagen wurde in einigen Teilen Österreichs immer wieder die höchste Lawinenwarnstufe (5) ausgegeben. Diverse Medien berichten zur Zeit fast täglich von teils tödlich endenden Lawinenabgängen. Grundsätzlich ist bei Warnstufe 5 von Schitouren und Variantenfahrten unbedingt abzuraten, auch im weniger steilen Gelände, da das Einzugsgebiet der Lawinen erheblich sein kann. Unter Ereignisse auf der Seite des Salzburger Lawinenwarndienstes werden einem immer wieder die Gefahren bildhaft näher gebracht. Gut zu erkennen ist beispielsweise, dass man zur Zeit auch im Wald keineswegs sicher ist.

Nachfolgendes Bild vom Weißeneck (Tweng/Obertauern), zeigt deutlich, dass auch die vermeintlich sichere Tour auf das Vierteleck bei extremer Lawinensituation nicht ganz ohne ist. Vorallem wenn man sich zu weit ans Weißeneck wagt.

Lawinenabgang Weißeneck (Tweng/Obertauern)

Geschrieben von bernd in Schneelage, Skitouren | Keine Kommentare
christina // 15. Februar 2009

Skitouren-Woche in Salzburg: Dürrnberg, Untersberg & Wieserhörndl

Mondscheintour auf den Dürrnberg

9.Feber, eine sternklare Nacht und Vollmond: das sind die besten Voraussetzungen für eine abendliche Mondschein-Skitour. Der Dürnberg bei Hallein ist wahrlich kein Geheimtipp mehr. Das merkten wir, als wir um 20:30 Uhr auf den Parkplatz bei der Liftstation fuhren -  völlig zu geparkt! In einer kappen Stunde steigen wir über zwei Anstiege Richtung Gipfel-Gasthaus. Unterwegs kommen uns einige Tourengeher entgegen – zweibeinige und vierbeinige! Die Vierbeiner kugeln nur so den Berg hinunter und die roten Blinklichter überholen sie beinahe. Ein echt witziger Anblick! Die Route führt abseits der Piste und somit gibts auch keine Probleme mit dem Pistengerät. Oben angekommen überrascht uns die brechend volle Hütte. Irgendwo müssen die Autobesitzer ja sein! Vor der Abfahrt zischen wir ein schnelles Erfrischungsgetränk hinunter. Um 23 Uhr sind wir schon wieder daheim – herrlich ausgelüftet!

Untersberg am Morgen
mittiuberg

Donnerstag, 12. Feber; Zeitig in der Früh starten wir Richtung Untersberg, um nach der Tour nicht allzu spät im Büro zu sein. Nach dem Schneefall der letzten Tage bedarf es auch zu Beginn keiner Tragepassage, wobei man beim Abfahren die “Umfahrung des Steilhanges” wählen sollte – schon seiner Skier zu liebe. Am Gipfel wurden wir mit 10-15 Grad unter Null und heftigen Sturmböen empfangen, das Umziehen erfolgte also bei gefühlten -20 Grad. Trotz allem ein gelungener Start in den Arbeitstag, den wir sicher demnächst wiederholen werden… Jetzt ja bei noch mehr Powder.

Powder am Wieserhörndl
wieserhoerndl

Lawinenwarnstufe 4 im nördlichen Salzburg. Bis zu 60cm Neuschnee in den nördlichen Alpen. Selbst die Stadt Salzburg hat diesmal 10 cm ab bekommen. Den nebelig-trüben Samstag nützen wir für eine Tour durch Salzburgs Sporthäuser. Mitti und Bernd sind nach wie vor auf der Suche nach “ihrem” perfekten Skischuh. Und ich finde endlich eine optimale Thermojacke von Northface, die perfekt unter meine dünne Norrona Jacke passt. Aber weil wir eben doch nicht ganz Ruhe geben können, entschließen wir uns in den Abenstunden, in die Gaißau zu fahren. Dort ist gestern im freien Gelände eine Lawine abgegangen (heute eine zweite) und hat zwei Menschenleben gekostet. Bernd, Mitti und ich spuren am Rand der Skipiste hinauf. Mitti im zick-zack Kurs gehend, verschwindet immer wieder mal im Powder am Rand. Entzückungsrufe sind von ihm zu hören! Selbst auf der bereits präparierten Piste liegen mindestens 10 cm Neuschnee. An einigen Stellen kommt der Schnee quer daher und der Wind bläst in den ungeschützen Bereichen auch mächtig. Der Baumeister der Windverfrachtungen schiebt derzeit einige Überstunden! Nach einem kurzen Waldstück kehren wir um. Es ist stockfinster und wir kennen den Weg nicht. All zu weit sind wir vom Gipfel aber nicht mehr entfernt. Die Abfahrt ist gar nicht so einfach – zumindest für mich mit meinen Tourenskiern. So blöd es klingt, aber es ist fast zu viel Schnee. Die Steilheit fehlt auch ein bisschen und im Dunkeln fährt es sich halt auch nicht so sicher. Wieder im Auto komm ich drauf, warum das Gefühl heute so seltsam war: Mit dem Gehmodus beim Skischuh kann das Fahren ja gar nicht lässig sein! Bernd und Mitti spielen sich mit ihrem fetten Kästle und verschwinden am Rand im Pulver. Was für ein perfekter Samstag Abend?!

Geschrieben von christina in Schneelage, Skitouren | Keine Kommentare
christina // 6. Februar 2009

ISPO 2009 Teil 4: Neues bei Kästle

kaestlehaube

Kästle präsentierte sich nicht auf der ISPO, sondern lud seine Kunden in eine stylische Architektenvilla außerhalb. Ich als Top-Kunde war zwar nicht direkt eingeladen, aber Sacha Schmidt, ein Fahrer aus dem Kästle Team, war im wahrsten Sinne des Wortes meine “Zutrittskarte”.  Neben der netten Location war besonders die relaxte Atmosphäre sehr angenehm nach dem Trubel auf der Messe. Dadurch gabs auch genügend Gelegenheit über neue Produkte und skifahren im allgemeinen mit den Jungs von Kästle zu plaudern. Danke an dieser Stelle für den entspannten Nachmittag.

Was tut sich bei Kästle?

Ab Herbst 2009 ist die Produktpalette um die “Freeski Mountaineering” Ski FX74 und FX84 reicher.

Entwicklung einer neuartigen Skigeneration, die die Fahreigenschaften von Freerideski bietet und auf dem Gewichtsniveau von Tourenski liegt.

Ganz in schwarz gehalten, mit Ausnehmungen vorne und hinten (um Gewicht zu sparen) und aus dem selben Grund auch mit optimierter Oberfläche. Durch die Gewichtsreduktion an beiden Enden wird auch das Schwingungsverhalten des Skis verbessert. Der Skikern ist aus massiver Pappel, d.h. sehr stabil und dennoch leicht. Die Taillierungen von 74mm und 84 mm sind sowohl für Gelände als auch Piste geeignet. Passende Bindungen von Marker z.B. die Duke oder Baron, die auch auf unseren MX88 montiert sind. Das ist die Theorie – wie sich das Ganze in Natura macht, werden wir im Herbst sehen. Ich bin schon gespannt!
Neu ist auch eine Damenskivariante, der MX70. Schmäler und weicher ist er für Pistenhasen wohl die richtige Wahl. Aber: Nix für mich!

NEU: Kästle Bekleidung

In der kommenden Wintersaison startet Kästle mit einer Bekleidungslinie. Sehr minimalistisch und stylisch in weiß und schwarz/grau mit weinroten und grauen Thermojacken. Das Konzept sieht vor, alle Teile untereinander kombinieren zu können. Das Design kommt von Kästle, die Umsetzung erfolgte gemeinsam mit Matador. Eine gelungene runde Sache! Besonders die Skiunterwäsche finde ich sehr fesch. Die Haube auf dem Bild gibt’s übrigens schon diese Saison. Einfach beim Händler nachfragen (z.B. Frühstückl Obertauern).

Kästle – beinahe auf der ISPO. Fotos von Jörg, 02.02.2009

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Geschrieben von christina in Ausrüstung, Skitouren | Keine Kommentare
bernd // 12. Mai 2008

Sonnblick – Ich kann’s nicht lassen ;)

Gut – nachdem in den letzten Tages das Bike dominierte, war’s wieder Zeit für richtig viel Schnee. Als Ziel für die Frühjahrs-Skitour wählten Papa und ich den 3105m hohen Sonnblick im Raurisertal. Für mich eine echte Erstbesteigung, und so staunte ich nicht schlecht, als wir gegen 07:00 Uhr am Parkplatz kurz vor dem Naturfreundehaus “Kolm Saigurn” fast keinen freien Parkplatz mehr erwischten. Pfingstferien, Kaiserwetter und noch ausreichend Schnee resultierte in hunderte von Tourengehern, die in Richtung Sonnblick, Hocharn und Schareck unterwegs waren.

Irgendwie waren alle vor uns aufgebrochen, was wir aber brav mit hohem Tempo und kurzen Pausen gut wettmachen konnten. Die klassische Aufstiegsroute folgend, gings via Barbarafall – Neubau – Rojacherhütte – Gletscherstück bis zur Wetterstation am Hohen Sonnblick. Dabei wurden zahlreiche “Frühstarter” überholt und damit unser schlechtes Gewissen doch zu spät gestartet zu sein beruhigt. Nach 3h erreichten wir den voll belagerten Gipfel mit der imposanten Wetterstation.

Noch mehr interessierte mich jedoch das möglicherweise “nächste Projekt” – der Hocharn, der sich ebenfalls von seiner besten Seite zeigte.

Hocharn

Ebenso entdeckte die Steilrinne, die vom Sonnblick Gipfel geradewegs ins Raurisertal führt. Noch dazu konnte ich alte Spuren ausmachen, woduch meine Neugier weiter gesteigert wurde. Hmm, hätt ich nur meinen Kästle bei mir… Früher oder später wird es einen Aufstieg und eine Abfahrt durch die Steilrinne vom Sonnblick geben – soviel ist sicher. Tini, Mitti, Peda – auch dabei ???

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Geschrieben von bernd in Allgemein, Skitouren | 2 Kommentare
bernd // 29. Dezember 2007

Dockneralm – mein steirischer Hausberg

Die Dockneralm (2304m, 950Hm) in der wunderschönen Krakau ist neben dem Preber einer meiner zwei steirischen Hausberge und war heute das erklärte Ziel. Bei traumhaftem Wetter mit frühlingshaften Temperaturen starten wir beim “Berger (Bauer)”. Bis zur Fixl-Hütte ging’s, wie gewohnt, zügig den Hohlweg entlang. Im anschießenden Waldstück führte uns die teils eisige Aufstiegsspur durch jede Menge Schnee bergwerts. Ab der Waldgrenze herrscht zur Zeit eine kompakte Schneedecke, und obwohl viele Spuren von Harscheisen zu erkennen waren, verzichteten wir auf eben diese und konnten ohne Probleme mit traumhaften Blicken Richtung Preber und ins Krakautal zum Gipfel aufsteigen.

Preberblick

Oben angekommen wurde ich vom neu errichteten Gipfelkreuz überrascht. Hier hat die Bergrettung Krakauebene ganze Arbeit geleistet und ein wunderschönes Kreuz angebracht.

Dockneralm - Gipfelkreuz

Nach einer kurzen Rast bei perfekten Temperaturen und einer atemberaubenden Fernsicht entschieden wir uns für die Abfahrt durch die “Rinne”, die sich uns als perfekt präparierte Piste präsentierte (keine Lawinengefahr). In schnellen Super-G Schwüngen – “juchui” – ging’s hinunter bis zu den Hütten, und über den Forstweg/Wald zurück zum Auto.

Geschrieben von bernd in Skitouren | Keine Kommentare
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Live vom Transalpine-Run 2010 ab Samstag!

  • 5:18 Zielzeit! Team Querdenken bleibt weiter vorne unter den Top 15. Die 2 verausgaben sich vollkommen, Mitti ist heute ziemlich eingegangen. Bernds Magen ist wieder ok. Oben war heute Schnee angesagt, zwar nicht von oben. Dafür hat's unten zu regnen begonnen... Gut, dass sie im Ziel sind!!!!
  • Heute fällt mir das Warten besonders schwer...
  • Heute geht es mit rund 2000Hm nach Südtirol. Über "das Dach des Transalpine-Run", die Birnlücke (höchstgelegenen Punkt des Laufs auf 2667m) geht es hinunter ins Ahrntal. Die 43km lange Strecke beginnt flach und es gibt nur einen, dafür aber ordentlich zachen Anstieg. Zwischen 12-13 Uhr rechne ich mit dem Zieleinlauf in Prettau/IT (wenn alles gut geht!).
  • 7 Uhr Start - die Jungs sind schon gerichtet. Bernd hat leichte Magenprobleme - evt. am abend einfach zu viel gegessen! Im Fall wird heute eine Wanderung gemacht... Dafür sind die Haxen heute locker (danke Angie!!!).
  • Bericht und Fotos von der 3.Etappe - eine Gewalttour über die Kitzbühleralpen nach Neukirchen.

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