Vorweihnachtlicher Fanningberg

fischerski

Meine Fanningberg-Saison wurde heute gestartet. Das ausgeprägte Hochdruckgebiet hat auch heute gehalten, wenn auch die Temperaturen deutlich frischer waren als zuletzt.

Der Fanningberg im Lungau bei Mariapfarr ist ein echter Geheimtipp! Das Skigebiet ist zwar kleiner, aber mit einem 6-er Sessellift hat man mehrere breite und übersichtliche Pisten zur Auswahl. Sowohl Carvingstrecken, als auch der Steilhang – „Schmied“ (eine schwarze Piste) – inkl. familienfreundlicher Umfahrung bieten einen ganzen Skitag größtes Vergnügen. Seit diesem Winter ist ein neuer 6-er Sessellift in Betrieb, der Zugang zu weiteren Pisten bietet (Weißpriacher Abfahrt).

Mehr Infos zu den Strecken gibts hier.

Ein großer Vorteil ist die Lage, denn wenn der Tauern im Nebel steckt, ist am Fanningberg die Sicht noch gut. Die Abfahrten gehen weit unter die Waldgrenze. Dadurch sind Off-Road Fahrten auch ungefährlicher, sofern man sich von den Bäumen fernhält! Beste Bedingungen findet man am Fanning beinahe immer.

Der Fanningberg ist äußerst beliebt bei den Lungos. Auffallend sind die vielen guten Skifahrer (die Einheimischen) und wenige schlechte Pistenhasen. Die Tagesskikarte für einen Erwachsenen kostet Euro 32,50, Halbtag Euro 25,50. Im Vergleich zu anderen Skigebieten sind dies sehr familienfreundliche Preise.

Hütten-Tipp: Die Sauschneider Hütte liegt günstig – der Weg zum Parkplatz ist nicht weit und führt über den Anfänger-Hang. Praktisch für einen Einkehrschwung zum Abschluss! Die Wirtsleute sind sehr freundlich – hier kennt jeder jeden und dementsprechend lustig ist die Stimmung. Die Küche sowie die Preise sind bodenständig und gut, besonders der Apfelstrudel hat meinen hohen „Apfelstrudel-Anforderungen“ sehr entsprochen!

Ski-Test: Mit von der Partie waren heute Rudi und Gert. Daher kam ich heute endlich in den Genuss, Rudis neuen Fischer Rennski (von der letzten Saison) zu testen. Mit 1,80m hat der Ski exakt die richtige Länge für mich. Etwas nervös war ich anfangs schon, denn mein Ski ist wesentlich kürzer und sehr einfach zu drehen. Aber nach drei etwas unsicheren Schwüngen gings dahin! Im Vergleich zu meinem „fliegenden“ Salomon – bei höheren Geschwindigkeiten fängt der Ski wie wild zu flattern an – liegt der Fischer wie auf Schienen im Schnee. Je schneller man fährt, desto mehr fängt er an Spaß zu machen!

So gut der Tag begonnen hat, so rasant endete er heute und zwar mit einem Abschuss. Nein, nicht Christina mit Rennski war der Übeltäter! Ein Deutscher fädelte von hinten zwischen meinen Skiern ein. Gott sei Dank ging der Sturz relativ glimpflich aus. Relativ, weil mir nichts Gravierendes passiert ist. Mein linker Daumen ist nun leider doppelt so dick wie der rechte und lässt sich nicht mehr abbiegen. Morgen muss die Hand in den Handschuh und der Daumen muss den Skistock halten!

Hier gibts die Fotos, 23.12.2007 Fanningberg

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