Schnee(pisten)-Suche in Obertauern

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Das Skiopening in Obertauern hat die Veranstalter wohl dazu bewegt, möglichst viele Pisten und Lifte zu öffnen, um die erwarteten Menschenmasse zu verteilen. Von den Menschenmassen haben Mitti und ich heute nur insofern etwas bemerkt, als dass wir ganz alleine in der Früh Richtung Tauern fuhren. Der restliche Verkehr kam von Tauern herunter. Kurzfristig war ich schon sehr schockiert, wie wenig Schnee tatsächlich liegt. Die Südhänge sehen aus wie Ende Oktober: völlig grün bzw. braun. Eine Herausforderung war es heute, die richtigen Verbindungspisten bzw. Lifte zu finden. Und ich kann guten Gewissens behaupten, dass Mitti und ich jede fahrbare Piste gefahren sind! Der körnige Kunstschnee, der in Haufen auf dem harten Untergrund (auch Eis genannt) zusammen geschoben wurde, war heute durchaus spannend zu fahren. Eis, Hugel, zack: Ski gefangen. Schwierigkeiten bereiteten mir allerdings mehr die anderen Skifahrer, denen man schwerlich ausweichen konnte, abgesehen von einem Ablfug in die Wiese oder auf die Steine. Dennoch wars ein feiner Skitag, der sicher wieder einiges an Kraft für die nächsten Projekte geliefert hat.

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Übrigens: Das “Freudenhaus” in Obertauern ist echt einen Besuch wert! Und nein, es ist nicht “so” ein Freudenhaus, sondern das neue Shoppingcenter in Obertauern inkl. sehr urbaner Bar/Restaurant namens “Mundwerk“. Echt angenehm, statt dem roten Pferd dezente Musik zu hören. Das Lokal bietet Gerichte wie Burger, Wraps und Asia Wok. Definitiv ein chilliger Einkehr-Tipp!  Sweet, Smith und Poc sind übrigens nur einige der Top-Marken, die im Freudenhaus zu finden sind. Mein erstes Urteil: Fescher, moderner Laden zwischen all der Après Ski Hütten Atmosphäre.

Obertauern, 29.11.2009

Geschrieben von christina in Ausrüstung, Schneelage, Skifahren | 1 Kommentar

Weitere Materialtests – Norrøna rocks!

Wie hier im Blog bereits mehrmals erwähnt, hat uns Norrøna ja einige Samples aus der Spring/Summer Collection 2009 zum Testen bereitgestellt. In den letzten Wochen wurde das vorhandene Material auf Herz und Nieren geprüft, dabei konnten mich der Rucksack und eine hybride Bikejacke , beide aus der “fjørå” Kollektion, aber vorallem auch die superleichte Laufjacke “bitihorn aero60″ voll und ganz überzeugen.

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Der Rucksack besticht nicht nur – wie bereits erwähnt – beim Biken durch seine gute Passform, sondern ist auch fürs flotte Berggehen bzw. beim Trailrunning durch den breiten, optional abnehmbaren Hüftgurt ideal. Das 7L Volumen reicht für trockene Ersatzwäsche, Verpflegung und bietet zusätzlich noch Platz für einen 3 Liter Camelpak.

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Die aero60 Laufjacke ist ähnlich vielfältig und eignet sich durch ihr geringes Gewicht von 180 Gramm auch sehr gut für leichte Bergtouren bzw. Trails. Die Jacke habe ich nicht nur einmal früh morgens am Untersberg getestet, und konnte mich immer wieder überzeugen. Sie ist nicht 100% wasserdicht, schützt für ihr geringes Gewicht/Packmaß jedoch sehr gut vor Wind und Regenspritzer ;)

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Der Produktbeschreibung von Norrøna zur fjørå hybrid ist nicht viel hinzuzufügen. Die interessante Kombination der unterschiedlichen Materialen schütz ausreichend vor Wind und Regen, ohne dass man den Komfort einer atmungsaktiven Jacke verliert.

Breathable and water-resistant for high impact biking: A close fit, lightweight protection solution blending water- and windproof fabric with moisture-release soft shell where needed. Technical membrane protects front against wind and rain. Breathable, stretchy soft shell panels underarm and on back permit movement.

Nachfolgend noch einige Impressionen von den letzten frühmorgendlichen Bergtouren auf den Untersberg (Salzburger Hochthron)


Geschrieben von bernd in Ausrüstung | Keine Kommentare

Ortovox Free Rider – Freeride Rucksack inkl. Protektor

Schon seit längeremnzrucksack bin ich auf der Suche nach einem passenden Skirucksack. Einerseits um im Falle meine Kästle Ski auf den Berg zu schleppen, andererseits aber auch um meinen Rücken zu “protecten”. Und ganz nebenbei ist es praktisch, die Kamera nicht im Hosensack transportieren zu müssen.
Weiter Anforderungen: Nicht zu groß – was besonders bei mir ein Problem ist!  Rucksäcke zum Ski Tragen sind meist Tourenrucksäcke, die beim Skifahren auf der Piste höchst unpraktisch sind. Was beim Lift Fahren passieren kann, hat Pauli eindrucksvoll in Obertauern gezeigt.

In Neuseeland hätte ich zwar eine ganz passable Variante (Osprey, Talon 11) gefunden gehabt, konnte mich dann aber doch nicht durchringen, den Kompromiss einzugehen, beim Skitragen Herumtrixen zu müssen (weil eigentlich nicht dafür vorgesehen).

Bernd entdeckte dann in München den  Ortovox Freerider für Frauen. Vorweg: ich stehe absolut nicht auf Blümchen und auf rosa schon gar nicht – der Ortovox Freerider hat beides, irgendwie.
Irgendwie aber so, dass es lässig aussieht!

Dieser Rucksack besticht durch perfekten Tragekomfort! Der integrierte Protektor reicht vom Hals bis unter das Steißbein und ist über einen breiten Gurt um den Bauch bestens fixierbar.  Die Größe ist optimal für kleinere Skitouren oder eben für einen Skitag Off-Piste.

Technische Daten

Material:   500D Kodra, 420D Nylon, Velocity
Volumen: 22 l
Gewicht:  1060 g
Rückenlänge: 38 – 46 cm
Fächer:    6

Ausstattung:

  • SPS Rückenprotektor
  • Ski-Befestigung
  • Snowboard-Befestigung
  • Helmbefestigung
  • Pickelbefestigung
  • Trinksystem
  • Hüftgurt 100 mm

Der Preis – 129 Euro in München bei Sport Schuster, 109 Euro online – ist auch schwer OK.


Geschrieben von christina in Ausrüstung | Keine Kommentare

Rückrufaktion von Atomic Ski Bindungen

Wenn man beim carven plötzlich nur mehr mit einem Ski unterwegs ist, kann dies mehrere Gründe haben. Eine übersehene Bodenwelle, eine schlecht bzw. falsch eingestellte Bindung oder aber einfach zu viel Schnee an der Schuhsohle – alles plausible Erklärungen. An eine gebrochene Bindung jedoch glaubt man erst dann, wenn man den heftigen Sturz glimpflich überstanden und die Einzelteile der Bindung zusammen gesammelt hat.

Genau dieser Alptraum ist einem guten Skifahrer unseres Bekanntenkreies vor kurzem wiederfahren. Seine “Atomic Race 412″ hat den Belastungen nicht mehr Stand gehalten und ist im Fersenbereich gebrochen. Der klarerweise folgende Sturz ist glücklicher Weise glimpflich verlaufen.

Gebrochener Fersenteil einer Atomic Race 412 Bindung

Dass es seit Mitte Dezember eine Rückrufaktion für einige Atomic Bindung gibt, haben wir leider nicht mitbekommen. Damit weitere Stürze verhindert werden hier nochmals der offizielle Hinweis:

Die Atomic Austria GmbH und ihre Vertriebspartner führen einen vorsorglichen Rückruf aller in den Jahren 1998 bis 2002 produzierten Fersenteile der Modelle 310, 311, und 412 von ATOMIC Race, Xentrix, Device, Centro und ADX, RD10 sowie des Modells 412 von DYNAMIC durch.

Besitzer der angeführten Bindungsmodelle können die Fersenteile ab sofort kostenfrei im Fachhandel austauschen lassen.

Bei den Fersenteilen dieser Bindungen kann ein Riss auftreten, der in Folge zu einem vorzeitigen Auslösen der Bindung führen kann. Somit besteht die Gefahr eines Sturzes des Skifahrers. Daher dürfen diese Bindungsmodelle nicht mehr verwendet werden.
(siehe auch www.atomic.at)

Interessant an der ganzen Geschichte ist auch die Tatsache, dass Atomic bereits vor Jahren im Rennsport die “412 Race”  modifizierte, indem im Fersenbereich die betroffenen Plastikteile durch Metallteile ersetzt wurden.

Geschrieben von bernd in Allgemein, Ausrüstung, Tipp, Verletzungen | Keine Kommentare

Zum 30′ger gabs einen ABS Lawinenrucksack

“Gemma g’miatlich wos essen” – so schafften mich Christina und Waltraud einige Tage vor meinem 30ger, völlig unwissend auf den Daxlueg hoch über Salzburg, wo wir bereits von Mitti und Peda erwartet wurden. Als dann auch noch meine Eltern mit einer riesigen Kiste auftauchten, dämmerte mir so einiges.

Beim Öffnen blinzelte schlussendlich ein nigel nagel neuer ABS Lawinenrucksack, genauer gesagt die “ABS Base Unit (Vario Linie)”, aus der Kiste – die Überraschung war perfekt. Offensichtilch, haben die beteiligten Personen, bei denen ich mich hiermit nochmals recht herzlich bedanken möchte, mitbekommen, dass ich schon seit dem letzten Frühjahr und jetzt im Herbst verstärkt mit dem ABS Rucksack geliebäugelt hatte. Nicht um das Risiko beim Freeriden erhöhen zu können – nein mit Sicherheit nur, um im Falle des Falles eine weitere Option “ziehen” zu können. Dass der ABS keine Garantien bei einem Lawinenabgang geben kann, ist klar, die Unfallstatistiken sind jedoch beeindruckend (auch wenn man diese “optimieren” kann).

Auf die Base Unit kann man verschiedene, unterschiedlich große Rucksäcke anzippen. Dadurch wird sichergestellt, dass man für alle Gelegenheiten den idealen Rucksack zur Verfügung hat, und man nicht bei der einen oder anderen Tour aus Platz- oder Gewichtsgründen ohne den Airbag startet. Ich hab mich für den heuer neuen “Vario Ultralight 18” als ersten Anzipp-Rucksack entschieden, der nach unserer Neuseeland Tour bestimmt zur Abholung bereit liegen wird. Dann steht einer ersten Ausfahrt ins Gelände nichts mehr im Wege. Der Schnee ist ja soeben eingetroffen, und auch die Salzburger SuperSkiCard ist seit gestern in meinem Besitz…

Nochmals vielen Dank an Christina, Waltraud, Mitti, Peda, Mama und Papa. Für’s gemeinsame Kickoff werd ich mir schon noch eine tolle Tour einfallen lassen…


Geschrieben von bernd in Ausrüstung, Tipp | Keine Kommentare