Erste Materialtest: Biketour “Göllrunde”
Trotz schlechter Wettervorhersage und dunkler Wolken rund um Salzburg stand gestern zusammen mit Mitti die “Umrundung des Hohen Gölls” auf dem Programm. Nachdem es sich bei der ausgesuchten Tour bereits um eine Runde mit über 2700 HM und knapp 61km handelt, wir noch dazu nicht vom beschriebenen Parkplatz sondern direkt von Salzburg aus starteten, dehnten wir die Tour auf gute 100km aus. Um nicht überflüssigen Balast zu schleppen, achtete ich beim Packen auf das Wesentliche, und konnte dabei auch gleich auf unsere neues Norrøna Equipment zurückgreifen. Sowohl die superleichte, wasserdichte Bikejacke fjørå, welche mich trocken durch den immer wieder aufkommender Regen brachte, als auch der für eine Tagestour völlig ausreichend Platz bietende Rucksack überzeugten im Härtetest. Beim Einpacken meines CamelBak’s suchte ich den Rucksack noch vergebens nach einer Fixierung für den CamelBak ab – diese wird aber aufgrund des Aufbaues nicht benötigt. Man kann seinen CamelBak locker und leicht bis auf den letzten Tropfen entleeren (war auch notwendig). Der gute Sitz – nicht störend bzw. einengend bergauf, aber super fixiert bergab – rundeten den tollen Gesamteindruck ab.
Trotz der superleichter Materialien – okay mein Bike mit ca. 13kg bietet Potential – verlangt einem die Tour sehr viel ab. Die Höhenmeter an sich, aber auch der extrem steile Weg zum Stahlhaus hinauf, zehrt an den Kräften. Insbesondere wenn man, nicht wie angegeben die Rossfeldstrasse zum Schluss, sondern zu Beginn absolviert, und somit den steilen Aufsteigt zum Stahlhaus bereits mit guten 1000 HM in den Beinen beginnt. Dafür wird man ab dem Stahlhaus – unbedingt einkehren und den Kuchen des Tages kosten – nach einer kurzen Schiebepassage mit einer traumhaften Abfahrt belohnt. Scheinbar hatten wir nach mehr als 7 Stunden Gesamtdauer noch nicht genug, und entschlossen uns daher, anstelle den Rückweg von Golling nach Salzburg entlang der Salzach zu wählen, für den erneuten Anstieg zum Dürnberg, den wir somit “ein zweites mal” erklommen. Mitti’s neues GPS Teil (Garmin Oregon) – hilft eindeutig bei der Orientierung und auch beim Zeitsparen - zwang uns quasi dazu ;)
Nach mehr als 9 Stunden, einer deutlich längeren und mit mehr Höhenmetern versehen Tour als geplant, endete die Tour mitten in Salzburg bei einem gemütlichen Bierchen…
Zur Route: Bis auf die An- bzw. Rückfahrt und den am Dürnberg gewählten Startpunkt sind wir diese Tour gefahren.



