Skilehrer am Fanningberg


Leonie (fast 5 Jahre alt) mit „Skilehrerin“ Christina

Bernds Cousinchen ist eine voll motivierte Skimaus. Das Christkindl hat in diesem Jahr eine neue Skiausrüstung gebracht, die wir am Stefanietag sofort testen mußten.Weder eisige Kälte, noch Wind konnte die Kleine abhalten. Am Ende war sowieso nur uns kalt, während Leonie in ihren Fäustlingen bachlwarme Hände hatte. Der Fanningberg besticht derzeit mit wenig Schnee und viel Eis. Die durchaus schwierigen Fahrverhältnisse meisterte die Nachwuchsfahrerin ausgezeichnet und am Schluss gings sogar über den „Schmied“ ins Tal. Beim nächsten Mal steht dann die Waldabfahrt an… ;) sagt zumindest Skilehrer Bernd.

Ein Vormittag, zwei Skigebiete: Fanningberg und Speiereck (plus: ein Atomic Hawx 100 W)

Die Skischuh-Suche geht weiter! Der Salomon Instinct CS, den ich vor einigen Tagen getestet habe, wird doch nicht mein neuer Begleiter. Schuld ist mein zu hoher Rist bzw. der Schnitt. Da helfen keine Einlagen, kein Schrauben oder erwärmen um die Passform zu verbessern. Wenn der Schuh am Rist schmerzt hilft nur ein anderer Schnitt. So weit so gut die Erkenntnis. Sehr viel Auswahl gibt es im Geschäft nicht. Einzig der Atomic Hawx 100 W mit einer Leistenbreite von 100 und einem Flex von 90 steht als Alternative zur Verfügung. Von der Passform scheint Atomic beim ersten Probieren eindeutig besser zu sein. Die Passformgarantie von Intersport nutze ich auch diesmal und nehme den Skischuh am Wochenende für einen Test mit. Zuerst gehts auf den Fanningberg – zwei Stunden auf der Piste sollten ausreichen, um heraus zu finden, obs drückt oder passt.

Atomic Hawx 100 W

Beim Test läßt mich nur leider der Fanning im Stich! Dichter Nebel und das nicht nur oben (wie bei Nebel üblich) sondern auch bis weit in den Wald hinunter. Nach zwei Fahrten packen wir die Sachen zusammen und fahren mit dem Auto zum 10 min entfernten Speiereck. Dort ist die Talabfahrt nebelfrei und die Schneeverhältnisse auf der Piste sind auch schwer in Ordnung. Aufi, obi – rund sechs Mal bezwingen wir die Talabfahrt, teilweise ohne stehn zu bleiben. Das ist kräfteraubend aber ein gutes Training!

Und um zurück zum Skischuh zu kommen: irgendwie war schon nach der ersten Fahrt klar, dass der Hawx und ich keine Freunde werden. Zwar drückts und zwickts nirgends, ganz im Gegenteil: der Skischuh ist sehr bequem. Aber das ist irgendwie auch das Problem, denn der Fersenhalt ist nicht wirklich optimal und hält im Vergleich mit Salomon Instinct CS bei weitem nicht mit. Den Druck bekomme ich auch nicht richtig auf den Ski und besonders auffällig: die Position im Schuh taugt mir gar nicht. Ich stehe sehr aufrecht drin. Daher wohl auch das Problem,  nach vorne keine Druck aufbauen zu können.

Somit geht die Suche weiter. Eine Alternative wäre mir schon ins Auge gesprungen: die Damenvariante von Bernds Nuke 1 Thirty – der Atomic She Devil. Mal sehen, wo ich den anprobieren kann…

5.Skitag: Skihandschuh-Test am Fanning

Über den letzten Skitag (kurz nach Neujahr) am Fanningberg will ich gar nicht all zu viel verraten, denn mein „Geheimtipp“ könnte vielleicht noch zu bekannt werden… Der Fanning bietet einfach tolle Pistenverhältnisse,  beste Abfahrten (Steilhang!) und die gemütliche Sauschneiderhütte .

Der Skitag war der Grund, meine Skihandschuh-Situation wieder einmal aufs Neue zu überdenken. Wir bereits erwähnt, kämpfe ich in dieser Saison mit der Kälte. Ob dies nun am Temperatursturz liegt (von 35 Grad Plus auf 15 Grad Minus) oder doch an den falschen Handschuhen, darüber spekuliere ich gerade.

Übersicht der Test-Handschuhe

1 Leki original Handschuh (integrierter Mechanismus für Leki Stöcke – System von 2006);
Alter: 2 Jahre
Kosten: ca. 100 Euro

2 Level Finger-Handschuhe
Alter: 3 Jahre
Kosten:  ca. 80 Euro

3 „R-Handschuh
Alter: 30 Jahre (in Worten: dreißig!)
Kosten: ?

Spyder Handschuh
Alter: 2 Jahre
Kosten: 100 Euro

handschuhtest

Was als erstes auffällt ist die Länger der Handschuhe.  Diese ist insofern sehr wichtig, als dass an dieser Stelle die Kälte Richtung Finger strömen kann, wenn die Jacke nicht gut abschließt.
Hier überzeugt eigentlich nur der Spyder(4) Handschuh.  Leki(1) bietet gar keine Möglichkeit den Handschuh über bzw. unter die Jacke  zu ziehen (außer die Skijacke hat Ärmel für einen Elefanten).  Bei Level(2) funktioniert das halbwegs vernünftig, aber trotzdem finde ich, dass länger besser ist. Variante(3) schneidet gar nicht so schlecht ab, ist der dicke Wollbund doch äußerst wärmend und in Anbetracht des Alters positioniert sich der R-Handschuh an zweiter Stelle.
Sieger: Spyder(4)

Für mich ist es wichtig, mit einem Handschuh noch greifen zu können und in diesem Zusammenhang auch die Stöcke gut im Griff zu haben.
Leki(1) hat im Fäustling Finger integriert, was  ein angenehmes Gefühl ist besonders beim Halten der Skistöcke.  Bei Spyder(4) tut sich ein beinahe ähnlich „bamstiges“ Unwohlsein auf, wie bei dem R-Handschuh aus den 70iger Jahren. Level(2) greift sich gut an, sowohl von außen (Gummibeschichtung, damit beim Zugreifen nix rutscht) als auch von innen (leicht vorgeformte Finger). Man kann auch noch einen Reisverschluss mit Handschuhen zu machen und der Stock liegt gut in der Hand.
Sieger: Level(2)

Atmungsfähigkeit ist besonders bei Schwitzpfoten, wie es meine, sind wichtig. Zwar wird mir schnell kalt, das hindert meine Hände und Füße aber nicht daran, nass-kalt zu schwitzen. Aus Gesprächen weiß ich, dass nicht nur ich so ein Problemfall bin.
Level(2) verspricht Abhilfe mit stylischem Lüftungsloch und hochwertigem Material. Die Wirklichkeit sieht so aus, dass man den Handschuh nach einem Skitag auswringen kann (ich zumindest). Bei Leki(1) verhält es sich ähnlich, wobei das Leder nicht all zu sehr zur Atmungsaktivität beiträgt, im Gegenteil. Auch der alte Boxerhandschuh(3) wird irgendwann nass, allerdings dauert das einige Zeit, denn die wärmenden Materialien sind reichlich vorhanden und es braucht einige Zeit, bis es denen an die Nieren geht. Wenn es aber so weit ist, dann merkt man das an nassen Stellen am Leder. Spyder(4) leistet gute Arbeit, wird aber auch feucht.
Sieger: Spyder(4)

Optisch sehen Fingerhandschuhe immer besser aus. Level(2) kommt sehr sportlich daher, Spyder(4) etwas weicher und flauschiger. Hier muss sich jeder sein eigenes Urteil bilden, wobei für mich Startnummer 3 eindeutig einen Retro-Bonus bekommt!
Sieger: R-Handschuh(3)

Preislich spielen alle in der gleichen Liga. Ein vernünftiger Handschuh kostet eben auch sein Geld, wobei Leki(1) sich als Looser hervor tut: Nach nur zwei Wintern zum Wegwerfen – da haben sich die 100 Euro nicht gelohnt.
Looser: Leki(1)

Und als letztes Kriterium auch das Wichtigste: Wer wärmt am besten?
Leki(1) ist nach zwei Jahren intensivem Gebrauch „zusammen geschwitzt“.  Das anfänglich kuschelig weiche Fleece im Innenhandschuh ist dünn wie Papier, Wärmefaktor gleich null. Level(2) sieht gut aus, wärmt aber nur bedingt. Was fürs Greifen super ist (eher dünn) ist für die Wärme der Todesstoß. Außerdem funktioniert die Atmungsaktivität nicht all zu gut, was zum Kältefaktor enorm beiträgt. Spyder(4) ist weich und kuschelig und für normale Hände sicher mehr als ausreichend warm. Mir wurde selbst mit diesem Handschuh kalt. Der herausragende Gewinner dieser Kategorie ist der R-Handschuh. Mit seinen 30 Jahren am Buckel wärmt er immer noch tip top und schafft es sogar, bereits tauben Fingern wieder Wärme einzuhauchen.
Sieger: R-Handschuh(3) aus den 70ger Jahren

Fazit

Die optimale Lösung habe ich noch nicht gefunden. Schwitzende Hände sind einfach eine Problematik für die es noch keinen Allheil-Handschuh gibt. Mittlerweile tendiere ich zu jenen Produkten, die einen dünnen Innenhandschuh und einen zweiten, wärmenden Außenhandschuh haben und trotzdem noch ein Greifen möglich machen. Gesehen von Reusch oder Burton. Eine Heizung ist die letzte Möglichkeit, meine Hände zu wärmen. Davor schrecke ich derzeit noch zurück (besonders vor dem Preis – rund 250 Euro aufwärts). Ich halte euch auf dem Laufenden!

Jahresbeginn am Fanningberg


Wie es sich gehört, standen wir am 1.Jänner um 10 Uhr bereits auf der Piste am Fanningberg. Nur wenige taten es uns um die Uhrzeit gleich, um so lässiger waren die Abfahrten. Besonders der Steilhang war wieder mal eine Sensation für sich. Wie immer zeigte sich der Fanning von seiner besten Seite, was Schnee und Griffigkeit anbelangt. Einzig die Minusgrade machten mir wieder mal extrem zu schaffen. Da nütze auch die wärmende Jacke von Bernds Mama nix mehr, nach zwei Stunden waren meine Finger und Zehen Eiszapfen.

Aber das war gar nicht schlimm, denn als um die Mittagszeit die verschlafenen und verkaterten Skifahrer munter wurden und beim Lift die Schlange immer länger wurde, da waren wir dahin. Zwei Stunden Skifahren bei perfekten Bedingungen!

Skiwochenende im Lungau

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Drei Wochen Pause reichen! Gestern konnte mich nichts mehr davon abhalten, die Ski wieder anzuschnallen. Trotz Schiene kämpfte ich mich in einen Wollhandschuh, klemmte mir den Skistock in die Hand und zog vorsichtig meine ersten Schwünge am Tauern.

Durch den Föhn hielt das Wetter bis gegen 14 Uhr. Die Pisten sind griffig und die Schneelage recht passabel. Samstag ist immer ein guter Skitag, denn durch den Urlauberwechsel sind die Pisten leer und das föhnige Wetter hielt dazu die Tagesgäste vom Skifahren ab.

Über Nacht setzte Schneefall ein und mein Tipp für den Sonntag: Fanningberg! Die Pisten liegen größtenteils zwischen Waldstücken. Dadurch ist die Sicht bei Nebel meist nicht so schlecht. An diesem Wochenende war aber im oberen Teil Blindflug angesagt. Die Sicht reichte wenige Meter und das, obwohl traumhafte Verhältnisse herrschten. Ich war mit angezogener Handbremse unterwegs, denn ein Sturz in der momentanen Situation wäre fatal und könnte das Ende meiner Skisaison bedeuten.

Bernd und Rudi genossen währenddessen herrlichen Pulverschnee im Wald. Die Zwei waren nicht mehr zu halten und tauchten nur ab und zu wie die Schneemänner aus den Waldstücken auf. Ein halber Tag reichte heute auch wieder vollkommen aus. Vor allem die zwei Männer waren um 13 Uhr bereits völlig „blau“.

Bernd hängt nun mit schweren Oberschenkeln auf der Couch…

Hier gibts die Fotos, 13.01.2008 Fanningberg

Videoreview: Skitest Fanningberg

Kaiserwetter und perfekte Schneelage herrschen aktuell im ganzen Salzburger-Land. Eine schwierige Zeit für meinen Skidaumen und mich. Daher tröste ich mich momentan mit den wackeligen Videoaufnahmen vom Tag, an dem mein Unfall passierte. Da war die Welt noch in Ordnung…

Übrigens: der Unfall-Ski (Fischer RC4 ist ab Sekunde 30 in Aktion)

In der Hauptrolle: Christina
Kameramann: Bernd

Vorweihnachtlicher Fanningberg

fischerski

Meine Fanningberg-Saison wurde heute gestartet. Das ausgeprägte Hochdruckgebiet hat auch heute gehalten, wenn auch die Temperaturen deutlich frischer waren als zuletzt.

Der Fanningberg im Lungau bei Mariapfarr ist ein echter Geheimtipp! Das Skigebiet ist zwar kleiner, aber mit einem 6-er Sessellift hat man mehrere breite und übersichtliche Pisten zur Auswahl. Sowohl Carvingstrecken, als auch der Steilhang – „Schmied“ (eine schwarze Piste) – inkl. familienfreundlicher Umfahrung bieten einen ganzen Skitag größtes Vergnügen. Seit diesem Winter ist ein neuer 6-er Sessellift in Betrieb, der Zugang zu weiteren Pisten bietet (Weißpriacher Abfahrt).

Mehr Infos zu den Strecken gibts hier.

Ein großer Vorteil ist die Lage, denn wenn der Tauern im Nebel steckt, ist am Fanningberg die Sicht noch gut. Die Abfahrten gehen weit unter die Waldgrenze. Dadurch sind Off-Road Fahrten auch ungefährlicher, sofern man sich von den Bäumen fernhält! Beste Bedingungen findet man am Fanning beinahe immer.

Der Fanningberg ist äußerst beliebt bei den Lungos. Auffallend sind die vielen guten Skifahrer (die Einheimischen) und wenige schlechte Pistenhasen. Die Tagesskikarte für einen Erwachsenen kostet Euro 32,50, Halbtag Euro 25,50. Im Vergleich zu anderen Skigebieten sind dies sehr familienfreundliche Preise.

Hütten-Tipp: Die Sauschneider Hütte liegt günstig – der Weg zum Parkplatz ist nicht weit und führt über den Anfänger-Hang. Praktisch für einen Einkehrschwung zum Abschluss! Die Wirtsleute sind sehr freundlich – hier kennt jeder jeden und dementsprechend lustig ist die Stimmung. Die Küche sowie die Preise sind bodenständig und gut, besonders der Apfelstrudel hat meinen hohen „Apfelstrudel-Anforderungen“ sehr entsprochen!

Ski-Test: Mit von der Partie waren heute Rudi und Gert. Daher kam ich heute endlich in den Genuss, Rudis neuen Fischer Rennski (von der letzten Saison) zu testen. Mit 1,80m hat der Ski exakt die richtige Länge für mich. Etwas nervös war ich anfangs schon, denn mein Ski ist wesentlich kürzer und sehr einfach zu drehen. Aber nach drei etwas unsicheren Schwüngen gings dahin! Im Vergleich zu meinem „fliegenden“ Salomon – bei höheren Geschwindigkeiten fängt der Ski wie wild zu flattern an – liegt der Fischer wie auf Schienen im Schnee. Je schneller man fährt, desto mehr fängt er an Spaß zu machen!

So gut der Tag begonnen hat, so rasant endete er heute und zwar mit einem Abschuss. Nein, nicht Christina mit Rennski war der Übeltäter! Ein Deutscher fädelte von hinten zwischen meinen Skiern ein. Gott sei Dank ging der Sturz relativ glimpflich aus. Relativ, weil mir nichts Gravierendes passiert ist. Mein linker Daumen ist nun leider doppelt so dick wie der rechte und lässt sich nicht mehr abbiegen. Morgen muss die Hand in den Handschuh und der Daumen muss den Skistock halten!

Hier gibts die Fotos, 23.12.2007 Fanningberg