Pflichtlektüre für Freigeister in fixer Anstellung mit Zeiterfassungsfußfessel

Befreit euch von der Stempeluhr – das Buch von Markus Albers erklärt, dass freie Zeiteinteilung keine Illusion für Angestellte sein muss. Im digitalen Zeitalter können Angestellte ganz ohne Stechuhr und Büroalltag flexibel und frei arbteiten. Da sich das noch nicht bis in unsere Unternehmen(sführungen) durchgesprochen hat, hier das Video zum Buch – weiterempfehlen!!! Hier gibts eine Leseprobe und hier gehts zum lesenswerten Blog vom Autor.

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Zum Thema “Leistung”

Derzeit beschäftigt mich, aus unterschiedlichen Gründen, wieder intensiv die Arbeitssituation in Unternehmen.  In innovativen Firmen werden gerade Zeiterfassungssystem abgeschafft und Mitarbeiter bekommen mehr Freiraum um flexibel zu arbeiten. In Zeiten von Internet ja wirklich keine Revolution.

Da wo ich arbeite ist es ein bisschen anders. Ich frage mich, wenn ich jeden Tag um halb neun “einstempel” und um 17 Uhr wieder ausstempel: wie schalte ich jetzt bitte meinen Kopf aus? Die meisten Ideen kommen mir nämlich nicht an meinem Schreibtisch im Büro. Nein! Denn da klingelt ständig das Telefon, Kollegen rufen über die Schreibtische und ich bin nun mal am frühen Nachmittag für gedankliche Höhstleistungen einfach nicht zu gebrauchen. Viel lieber würde ich eine Runde laufen gehen und abends, daheim noch ein paar Stunden arbeiten. In Ruhe, in meinem privaten Büro.

Gut. Mehr lose Gedanken zum Thema später an dieser Stelle.

Mehr dazu findet sich übrigens in dem Buch, das ich gerade lese “Morgen komm ich später rein!” von Markus Albers und in der aktuellen brand eins ausgabe auf Seite 122. Das Buch kann ich jedem Angestellten nur wärmstens empfehlen – ich muss ehrlich sagen: ich unterschreibe jede Zeile, denn hier wurden Gedanken zu Papier gebracht, die schon seit langer Zeit in meinem Kopf herum geistern.

Ein Zitat von Konfuzius (ebenfalls aus der aktuellen brand eins Ausgabe) gehört hier noch erwähnt:

Wenn du liebst was du tust, wirst du nie in deinem Leben arbeiten.

Sehr schlauer Mann.

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Mein Buchtipp im April

“Das Ende der Schublade – Die Macht der neuen digitalen Unordnung” von David Weinberger

Ob wir spazieren gehen, einkaufen oder uns unterhalten – ständig teilen wir die Lebewesen und Dinge, die uns umgeben, ein in verschiedene Kategorien: Bäume und Blumen, Milchprodukte und Gemüse, sympathische Menschen und unsympathische. So schaffen wir Ordnung und finden uns in der Welt zurecht wie in einer Bibliothek – alles hat seinen Platz.

Diese Ordnung kommt ins Wanken, sagt David Weinberger. Unser Denken in festen Kategorien führt uns auf Dauer nicht weiter, wir müssen lernen, mit Chaos, Unordnung und Unschärfe umzugehen. Nur so lässt sich verstehen, warum Projekte wie Wikipedia funktionieren, warum YouTube, Flickr und iTunes so populär und erfolgreich sind.

Das ist nicht weniger als eine Revolution: Denn auf einmal verlieren Experten ihre Macht, soziale Netzwerke werden immer einflussreicher, Kunden und Bürger entscheiden selbst, weil sie am besten wissen, was sie wollen. Jeder besorgt sich genau die Informationen, die er braucht, und bringt sie in die Ordnung, die ihm am besten nützt.

Ein faszinierendes Panorama der digitalen Welt von einem der profiliertesten Internet-Vordenker.

Über den Autor
DAVID WEINBERGER forscht und lehrt am Harvard Berkman Center for the Internet and Society, er schreibt für Zeitschriften wie Wired und Harvard Business Review und viele Tageszeitungen. Er schrieb sieben Jahre lang Komödien für Woody Allen und ist Koautor des internationalen Bestsellers The Cluetrain Manifesto.

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Buchempfehlungen

Neben diversen Blogs, allen voran der ANDERS|denken Blog von Hannes Treichl, lese ich auch eine Vielzahl an Büchern. Die Gefahr des Veraltens von Information, gerade bei technologischen Themen ist zwar hoch, und Bücher sind Blogs immer hinten nach, allerdings schätze ich nach wie vor das gedruckte Wort. Ist auch viel angenehmer zu lesen!

Meine persönlichen Buch-Empfehlungen (Hit-List von 2007):

The Long Tail. How Endless Choice Is Creating Unlimited Demand
von Chris Anderson

Viral Marketing
von Sascha Langner

Wir nennen es Arbeit
von Holm Friebe, Sascha Lobo

Different Thinking!
von Anja Förster, Peter Kreuz

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