Derzeit beschäftigt mich, aus unterschiedlichen Gründen, wieder intensiv die Arbeitssituation in Unternehmen. In innovativen Firmen werden gerade Zeiterfassungssystem abgeschafft und Mitarbeiter bekommen mehr Freiraum um flexibel zu arbeiten. In Zeiten von Internet ja wirklich keine Revolution.
Da wo ich arbeite ist es ein bisschen anders. Ich frage mich, wenn ich jeden Tag um halb neun “einstempel” und um 17 Uhr wieder ausstempel: wie schalte ich jetzt bitte meinen Kopf aus? Die meisten Ideen kommen mir nämlich nicht an meinem Schreibtisch im Büro. Nein! Denn da klingelt ständig das Telefon, Kollegen rufen über die Schreibtische und ich bin nun mal am frühen Nachmittag für gedankliche Höhstleistungen einfach nicht zu gebrauchen. Viel lieber würde ich eine Runde laufen gehen und abends, daheim noch ein paar Stunden arbeiten. In Ruhe, in meinem privaten Büro.
Gut. Mehr lose Gedanken zum Thema später an dieser Stelle.
Mehr dazu findet sich übrigens in dem Buch, das ich gerade lese “Morgen komm ich später rein!” von Markus Albers und in der aktuellen brand eins ausgabe auf Seite 122. Das Buch kann ich jedem Angestellten nur wärmstens empfehlen – ich muss ehrlich sagen: ich unterschreibe jede Zeile, denn hier wurden Gedanken zu Papier gebracht, die schon seit langer Zeit in meinem Kopf herum geistern.
Ein Zitat von Konfuzius (ebenfalls aus der aktuellen brand eins Ausgabe) gehört hier noch erwähnt:
Wenn du liebst was du tust, wirst du nie in deinem Leben arbeiten.
Sehr schlauer Mann.