Auf zu neuen Ufern

Da wo dieser nette Film über die Geschichte des Marketing aufhört, da fange ich ab Oktober an zu werken. Mitten drin in einer Marketingabeilung! Ich freu mich schon auf diese für mich völlig neue Erfahrung, denn bisher war ich immer der kreative Geist unter IT-Menschen. In den letzten Monaten habe ich gemerkt, dass ich zwar den Freiraum als Selbstständige sehr liebe, aber es mir mindestens so wichtig ist, regelmäßig in einem Team Gedanken und Hirnspinnereien zu diskutieren. In diesem Sinne – Prost! ;-)

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Wie weiter?

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Die aktuelle Ausgabe von brandeins zum Thema “wie weiter?”

Und kaum ist diese Frage gestellt, haben auch Leute, die an sich ganz gut mit sich klarkommen, ein kleines Problem: Jemand, der nicht brav und im Kollektiv ein Leben lang das tut, was man ihm sagt; jemand, der fragend durchs Leben geht und nach Antworten sucht, Experimente nicht scheut, der hat einen “brüchigen Lebenslauf”. Der hat mal hier gearbeitet, mal dort, an diesem Projekt, an jenem.

Einerseits behaupten Personaler und Arbeitssoziologen, dass genau das gut wäre – denn aus Versuchen lernt man schließlich mehr als durch stures Draufhalten. Man geht nicht einfach von A nach B durchs Leben. Man muss Herausforderungen annehmen. Man muss seine Herausforderung suchen. Nur: Wer das macht, gilt immer noch als unzuverlässig, vage, nicht orientiert. Denn was brüchig ist, ist naturgemäß keine deutsche Wertarbeit. Was bricht, ist minderwertig.

Ich finde mich in dieser Geschichte wieder. Nicht umsonst schreibe ich auf diesem Blog unter dem Titel “querdenken” – ich bin weder unzuverlässig, noch vage noch orientierungslos. Ganz im Gegenteil! Ich bin einfach davon überzeugt, dass jeder das machen sollte, was er ganz besonders gut kann. Und manchmal ändert sich das auch im Laufe des Lebens. Und ich bin überzeugt davon, dass jeder an seine Träume glauben und sein Leben in die Hand nehmen sollte.

Deshalb starte ich in ein neues Projekt, bei dem ich nicht nur mein fachliches Know-How bestens einbringen kann, sondern auch meine Leidenschaft für sportliche Aktivitäten und meine Neugier, immer wieder Trends ausfindig zu machen. Es wird eine spannende Zeit!

Seinen Lauf hat das Ganze übrigens hier, auf querdenken.at genommen -  vor mittlerweile über zwei Jahren…

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Jobs der Zukunft

Das mittlere Managment wird überflüssig!

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“Was machst du eigentlich beruflich?”

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Mit dieser Frage wurde ich nicht nur bei meinem 10-jährigen Maturatreffen Anfang Juli konfrontiert. Meine Standard-Antwort für “normale” Menschen (also all jene, die mit Internet, eMail und surfen verbinden) lautet dann immer: ich bin für das Internet-Angebot bei den Salzburger Nachrichten zuständig. Damit sind dann alle zufrieden – ich bin in eine Schublade gesteckt und fertig.

Kürzlich habe ich aber eine sehr spannende Auflistung einer Marketing Verantwortliche bei Cisco gefunden. Eigentlich geht es darum, welche Kompetenzen notwendig sind, um Markenkommunikation in Web zu betreiben.

Sie faßt die unterschiedlichen Jobs so zusammen:

Zunächst brauchen Marke einen Strategen für soziale Medien, der eine eigenständige Community-Strategie erstellt und mit dem vorhandenen Kampagnenmix abstimmt.

Dann braucht es einen Community Manager, der die Kommunikation unter den Nutzern unterstützt und neue Diskussionsthemen initiiert.

Als Drittes ruft die Cisco-Managerin nach einem Social Site Manager, der eine Kernbotschaft konzipiert und in die bestehenden Communities hineinträgt. Ob Facebook, Twitter oder StudiVZ – die Kommunikationskanäle werden vom ihm festgelegt und zentral gemanagt.

Eine Art (Micro)Blog Manager schreibt und publiziert nicht nur Blogbeiträge und Twitterfeeds. Sondern – was mindestens genauso wichtig ist – er platziert seine Nachrichten auch ausserhalb der Seite. Ein spannender Blogpost braucht Multiplikatoren. Und die besorgt er.

Der PR-Manager begleitet die Community von Außen. Ob Kritik, Konversationen, Coverage in den On- und Offline-Medien – dem Feedback sollte mit einem aktiven Dialog begegnet werden.

Last but not least sollte ein Technologie-Experte mit im Boot sitzen. Jemand, der Trends verfolgt und die Seite auf den technologisch neuesten Stand bringt. Er integriert Web 2.0 Innovationen wie Widgets, Lightboxes etc.

Aha. Sechs unterschiedliche Jobs? Tja, eigentlich beschreiben diese genau meine Tätigkeit. Also wer jetzt noch Fragen hat, was ich eigentlich so den ganzen Tag mache: besser kann ich’s auch nicht sagen.

Gut. Und wie nennt sich jetzt mein Job?  Experte, Stratege, … am besten einfach: Manager! ;-)

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