Powder pur – in Zauchensee

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Ein Traum-Tag in Zauchensee und das obwohl Menschenmassen die Piste stürmten. Aber dort hielten wir uns heute auch nicht wirklich auf! Rudi, Bernd, Mitti (er trotzte seinen Kreuz-Schmerzen!) und ich schleppen heute nicht nur einmal die Ski, um danach in unverspurten Gelände hinunter zu „schweben“. Jodeln war angesagt ;)
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Hütten-Tipp

Bereits letzte Woche kehrten wir zum Mittagessen in der Unterberg-Alm ein. Eine gemütliche kleine Hütte mit flottem Service, top Preis-Leistungsverhältnis und super Essen. Schwer zu empfehlen, wenn einem die vollen SB-Hütten zu viel sind! Zum Abschluß Seiterl auf der Talabfahrt Richtung Flachauwinkel gibts eine urig-gemütliche Hütte, die ganz ohne dem roten Pferd auskommt. Eine Seltenheit! (Der Name wird nachgereicht… )

Mehr Worte brauchts heute gar nicht.
(Extra für Claus noch mehr Videos!)


That’s me ;)

Freerider Rudi

Fotos: Zauchensee, 31.01.2009

Après Ski Hits 2009 ;)

Als Vorbereitung auf das legendäre „TKS98 Saalbachwochenende“, welches heuer dank „Spiderman – Peda“ bereits per Termin fixiert ist (staun, staun,…), gibts mal zur Einstimmung bzw. zum Üben die wichtigsten Après Ski Hits. Dass bis zum Saalbachweekend sämtliche Tänze zu beherrschen sind, versteht sich von selbst ;)

01 „Das rote Pferd“

Dank Mitti heuer unerreichbar voran

02 „Komm hol das Lasso raus“

Wer den Tanz noch nicht kann, übt am besten mit’n „Kalti“

03 „20 Zentimeter“

Der Saalbachklassiker, wurde letztens sogar vom Spiderman persönlich aufgelegt ;)

04 „So ein schöner Tag (Fliegerlied)“

Muss man können, um nicht aus der Hütte geworfen zu werden.

05 „Einen Stern“

An DJ Ötzi darf ma ned vergessen…

Obertauern x2 – Skifahren und Feiern ein Wochenende lang

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Das letzte Wochenende war endlich wieder mal Obertauern angesagt. Das pure Powdervergnügen  lässt zwar noch ein bisschen auf sich warten, die Pisten sind aber bestens und an ausgewählten Ecken findet man doch noch unverspurte Gefilde.  Am Tauern kommt meist im Februar noch mal eine Ladung Pulver – auf die warte ich schon sehnsüchtig. Die Lawinenverbauten sind derzeit noch leer und die Steilhänge teilweise extrem abgeweht. Überall sieht man Grundschneelawinen oder Spalten.  Pauli hat sich als harter Downhiller ausgezeichnet! (siehe Bild) Echt ein zacher Hund, denn das ist einer der langsamsten Lifte am Tauern. Diese Gurke  hinauf und hintunter zu fahren – das verdient Respekt! :)

Norrona ist mein neuer „Ausrüster“

Neben einem perfekten Skitag am Samstag, konnte ich auch gleich meine neu erworbene Ausrüstung testen. Schon seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach dem ultimativen Outfit gewesen.  Neben dem Style ist mir natürlich der Tragekomfort wichtig. Nix ist schlimmer, als „bamstige“ Skijacken und Hosen, die einem bei extremen Offroad Pisten den Schweiß auf die Stirn treiben. Bequem sollte es sein, die Bewegungsfreiheit sollte nicht eingeschränkt sein und der wichtigste Punkt: ein bisserl wärmen wär nicht schlecht. Langer Rede kurzer Sinn: es wurde nicht Bergans, es wurde doch Norrona.

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Neben dem optisch positiven Eindruck, sind auch alle anderen Kriterien erfüllt.  Die Après Ski Tauglichkeit wurde überprüft! ;)

An diesem Wochenende war aber auch feiern angesagt und zwar auf der Gnadenalm zwischen Ober- und Untertauern. Sehr zu empfehlen – das Essen ist ausgezeichnet , die Location sehr gemütlich und der angestellte Wirt ist auch nicht fad. Wer Fragen hat, wie man am besten seinen 30ger begeht, der sollte sich bei Stemes erkundigen! Sehr feine Party, danke noch mal an dieser Stelle.

Eine erste Fotoauswahl von Roland, weitere folgen (sind noch auf meiner Kamera).

Obertauern, 17.01.2009 – Auswahl von Roland

Perfektes Training in Kitzbühel

Auf der Suche nach brauchbarem Tiefschnee bzw. passenden Freeride-Gelände für einige Trainingsruns ging es heute nach Kitzbühel. Der Start erfolgte in Kirchberg, wo bereits die ersten Hänge ein breites Grinsen in unsere Gesichter zeichneten. Die traumhaften Bedingungen sowohl auf den Pisten, als auch im freien Gelände nutzten wir, um zügig das gesamte Skigebiet bis zum Pass Thurn zu durchqueren. Am berühmt-berüchtigten „Zweitausender (2004m)“ zogen wir einen Trainingsrun nach dem anderen in den Schnee, bis uns Hunger und Uhrzeit wieder zurück Richtung Kirchberg trieben.

Hütten Tipp: Die Bärenbadalm zählt zwar definitiv nicht zu den billigsten Hütten, wartet dafür aber mit guter gehobener regionaler Küche, freundlichem, österreichischen Peronal auf.

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Nach getaner Arbeit testen wir noch den Apres Ski in Kirchberg…  Juchui, ein wirklich perfekter Tag in Kitzbühel.

Kitzbühel, 11.01.2009

Schladming, Steiermoark

In meiner neuen Funktion als Gastkommentator darf ich von einem Schitag in Schladming berichten. Als ebenso bekannter wie bekennender Frühaufsteher war ich schon kurz nach 8 am Parkplatz und konnte mir so eine unverschämt gute Ausgangsposition gefühlte 10m neben der Talstation sichern, was beim Gewicht meiner Schi (Atomic Super Cross SX11, soviel Genauigkeit ist man sich wohl schuldig in einem Schiblog, keine Ahnung wer sowas liest) und meiner Kondition einen echten Vorteil bedeutet. Überrascht hat mich die Anzahl an Schifahrern, die um diese Zeit schon aufgeputzt wie ein Christbaum vor dem Eingang warten, und nein, es waren nicht nur Deutsche.

Mir blieb genügend Zeit, das Quartier von M. und R. aus G. und hier vor allem das Frühstücksbuffet ausführlich zu inspizieren. Hier war wenig zu beanstanden, alles tiptop sauber und ordentlich, straff geführt mit der nötigen Strenge dem Gast gegenüber (die Begrüßung der Quartierfrau war ein knappes „de Schuach owa sehr sehr guat obputzn!“).

Erwähnenswert ist auch ein spezieller Service, den es dank einem heimischen Mobilfunkanbieter (dessen Name mit 3 beginnt) bei der Gondel gibt: Wer in der Talstation ein Formular mit allen, aber wirklich allen seinen persönlichen Daten ausfüllt, bekommt in der Mittelstation eine halbvolle Plastik-Schnabeltasse mit Kaffee. M. kam so zu einem zusätzlichen Capuccino und war sichtlich beeindruckt von der dahintersteckenden Logistik, was ihn aber keinesfalls davon abhielt, uns die restliche Gondelfahrt capuccinotrinkend einen Vortrag über die Vorzüge seines Mobilfunkanbieters (dessen Name mit A beginnt) zu halten.

Mittlerweile war ich auch ohne weitere Hilfsmittel aufgewacht, wozu aber die Sonne und guten Schneeverhältnisse sicherlich das ihre beigetragen hatten. Zwischendurch konnte ich meinem Auftrag als Schitester nachkommen, indem ich mit M. Schi tauschte (Atomic SL9), was nach ausgiebigen Testreihen in der Erkenntnis gipfelte, dass ein schwererer Schi bei höheren Tempi stabiler ist, ein Slalomschi dafür aber leichter dreht und Schifahren ganz allgemein ziemlich viel Spaß macht.

Zeit einzukehren und eine Gulaschsuppe zu testen. Auf der Schmiedhütte schon um faire € 3,60 zu haben, wobei ich die Variante Hüttensuppe (zusätzlich mit Würschtl, Bohnen, Semmerl und extra Tabasco um € 4,10) vorzog, an der man dank der Bohnen noch länger seine Freude hat. M. hatte dabei das Glück, durch rücksichtsloses Vordrängen den 100. Kassenbon zu bekommen, was wahlweise mit einem Schnapsl oder einem Schokolad belohnt wird.

Einen stilvollen Ausklang fand der Schitag in der Tenne, wo wir nicht davor zurückschreckten, im angrenzenden Mäk Planai einen Apfelstrudel mit Vanillesauce zu testen (€2,00 für den Strudel, 1,50 für die Sauce und geschmacklich überraschend gut). Besonders hervorgehoben muss hier die Geschwindigkeit der Bedienung, die zur gesamten Stimmung im Lokal passt und fast schon als meditativ bezeichnet werden kann. Hier drängt sich der Eindruck auf, dass man hier dem Personal der angrenzenden Tenne ein therapeutisches Ausgedinge bietet, um das unvermeidliche Burnout nach einigen Jahren im Après-Ski-Service zu kurieren. In der Zwischenzeit hatte R. sogar schon Zeitvertreib in Form von zwei Schihasen gefunden, die allerdings anständigerweise sofort den Tisch verließen, sobald M. und ich zurückkamen. Sonst gibt es zur Tenne wenig zu sagen, außer dass zumindest an dem Tag ein auffallender Männerüberhang auf die Stimmung drückte und die Liveband klang wie eine Hüttenmix-CD. Sehr professionell also.

Mädels-Skiwochenende in Hinterglemm

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v.l.n.r. Claudia, Christa, Angi, Gudrun & Theresa

Die Nachwehen des Mädels-Skiwochenendes sind noch deutlich spürbar. Daher an dieser Stelle erst jetzt mein Kurzbericht:

Ich genoss bereits ab Freitag perfekte und leere Pisten sowie herrliches Wetter. Während Angi im Funpark noch brav für den Contest trainierte, zog ich alleine meine Runden (Schattberg-Nord). Die Piste ist im oberen Bereich perfekt, unten kommen einige Eisplatten hervor, produziert von rutschenden Skifahrern.

Am Samstag Morgen starteten wir bereits um 9 Uhr am Zwölfer. Einzig die eisigen Temperaturen waren ein kleiner Minuspunkt im wahrsten Sinne des Wortes. Auch die Sonnenhänge der Sonnalm hoben die Außentemperaturen nicht. Dafür wurde einem bei den Bedingungen warm ums Herz. Selbst Nachmittags um 14 Uhr waren die Pisten noch perfekt! Die Tiefschneehänge ließ ich diesmal aus. Die waren auch nicht grad offensichtlich. Bernd und Peda fanden nach längeren Wanderungen doch ein paar tolle Hänge.

Der Contest gestaltete sich als erfrischendes Event. Ich brauchte 4 Stunden um mich wieder aufzuwärmen! Da konnte nicht mal mehr ein Glühwein helfen. Die After-Contestparty im Londoner heizte dann aber doch kräftig ein und um 5 Uhr in der Früh war mir wieder heiß!

Leider hat das Wochenende seine Spuren hinterlassen und ich kämpfe wieder mal mit einem lästigen Husten. Gut, dass das Wetter am Freitag schlecht werden soll…

Hier gibts die Fotos vom Wochenende, 15 & 16.02.2008 Hinterglemm

„Heiligabend“ – Statt Pistenzauber gab’s heute einen Besuch im Krankenhaus

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Heiligabend – traditionell nutzen wir den Vormittag zum Skifahren, da an diesem Tag nur wenige Skifahrer den Weg auf die Piste finden. Die Wettervorhersage war gut, die gestrigen Pistenverhältnisse ausgezeichnet, einem erneuten, traumhaften Skitag stand also nichts mehr im Wege.

Fast nichts – da war doch noch die Geschichte mit Christina’s schmerzhaften Daumen. Wie bereits berichtet, hatte Christina gestern ja einen etwas unsanften Zusammenstoß mit einem weiteren Skifahrer und daraus resultierend Schmerzen im linken Daumen. Erste Google Recherchen zeigten bereits gestern Abend in Richtung Skidaumen, wir hofften jedoch auf Besserung. Nachdem heute morgen die Schwellung noch stärker war als gestern, und sich zusätzlich der ganze Daumen grün/blau gefärbt hatte, entschieden wir uns für einen Ambulanzbesuch im Krankenhaus.

Ohne ein Röntgenbild diagnostizierte der Arzt bereits eine Bänderdehnung und nahm das erste Mal das Wort Gips in den Mund. Welcher Schock – Christina fürchtete sich bereits vor einer längeren Skipause und bombardierte den Arzt mit Fragen über Möglichkeiten dennoch Ski zu fahren. Dieser meinte, eine Woche Gips und danach ein Spezialverband, mit dem man bereits wieder skifahren könne, sei das maximal Mögliche. Ein Röntgen sei aber zur Absicherung der Diagnose auf alle Fälle durchzuführen.

Das Röntgen zeigte jedoch nicht nur eine Bänderdehnung, sondern auch eine Knochenabsplitterung. Das Resultat (siehe Foto oben) muss jetzt zwei Wochen lang getragen werden und wird im Anschluss durch einen kleineren Gips (Handgips) für weitere zwei Wochen ersetzt. Für die kommenden vier Wochen ist also an Skifahren nicht mehr zu denken – ein nicht sehr schönes Weihnachtsgeschenk hat dieser deutsche Pistenrowdy Christina hinterlassen, und hat sich noch dazu aus dem Staub gemacht.

Vorweihnachtlicher Fanningberg

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Meine Fanningberg-Saison wurde heute gestartet. Das ausgeprägte Hochdruckgebiet hat auch heute gehalten, wenn auch die Temperaturen deutlich frischer waren als zuletzt.

Der Fanningberg im Lungau bei Mariapfarr ist ein echter Geheimtipp! Das Skigebiet ist zwar kleiner, aber mit einem 6-er Sessellift hat man mehrere breite und übersichtliche Pisten zur Auswahl. Sowohl Carvingstrecken, als auch der Steilhang – „Schmied“ (eine schwarze Piste) – inkl. familienfreundlicher Umfahrung bieten einen ganzen Skitag größtes Vergnügen. Seit diesem Winter ist ein neuer 6-er Sessellift in Betrieb, der Zugang zu weiteren Pisten bietet (Weißpriacher Abfahrt).

Mehr Infos zu den Strecken gibts hier.

Ein großer Vorteil ist die Lage, denn wenn der Tauern im Nebel steckt, ist am Fanningberg die Sicht noch gut. Die Abfahrten gehen weit unter die Waldgrenze. Dadurch sind Off-Road Fahrten auch ungefährlicher, sofern man sich von den Bäumen fernhält! Beste Bedingungen findet man am Fanning beinahe immer.

Der Fanningberg ist äußerst beliebt bei den Lungos. Auffallend sind die vielen guten Skifahrer (die Einheimischen) und wenige schlechte Pistenhasen. Die Tagesskikarte für einen Erwachsenen kostet Euro 32,50, Halbtag Euro 25,50. Im Vergleich zu anderen Skigebieten sind dies sehr familienfreundliche Preise.

Hütten-Tipp: Die Sauschneider Hütte liegt günstig – der Weg zum Parkplatz ist nicht weit und führt über den Anfänger-Hang. Praktisch für einen Einkehrschwung zum Abschluss! Die Wirtsleute sind sehr freundlich – hier kennt jeder jeden und dementsprechend lustig ist die Stimmung. Die Küche sowie die Preise sind bodenständig und gut, besonders der Apfelstrudel hat meinen hohen „Apfelstrudel-Anforderungen“ sehr entsprochen!

Ski-Test: Mit von der Partie waren heute Rudi und Gert. Daher kam ich heute endlich in den Genuss, Rudis neuen Fischer Rennski (von der letzten Saison) zu testen. Mit 1,80m hat der Ski exakt die richtige Länge für mich. Etwas nervös war ich anfangs schon, denn mein Ski ist wesentlich kürzer und sehr einfach zu drehen. Aber nach drei etwas unsicheren Schwüngen gings dahin! Im Vergleich zu meinem „fliegenden“ Salomon – bei höheren Geschwindigkeiten fängt der Ski wie wild zu flattern an – liegt der Fischer wie auf Schienen im Schnee. Je schneller man fährt, desto mehr fängt er an Spaß zu machen!

So gut der Tag begonnen hat, so rasant endete er heute und zwar mit einem Abschuss. Nein, nicht Christina mit Rennski war der Übeltäter! Ein Deutscher fädelte von hinten zwischen meinen Skiern ein. Gott sei Dank ging der Sturz relativ glimpflich aus. Relativ, weil mir nichts Gravierendes passiert ist. Mein linker Daumen ist nun leider doppelt so dick wie der rechte und lässt sich nicht mehr abbiegen. Morgen muss die Hand in den Handschuh und der Daumen muss den Skistock halten!

Hier gibts die Fotos, 23.12.2007 Fanningberg

Letzter Arbeitstag in St.Johann/Alpendorf

Der letzten Arbeitstag vor Weihnachten wurde heute kurzer Hand auf die Skipiste verlegt. Zwar freue ich mich schon die ganze Woche über Urlaub, allerdings waren weder Bernd noch ich ganz fit. Die hartnäckige Grippe hat uns über zwei Wochen zu schaffen gemacht. Seit Tagen herrscht in Salzburg Kaiserwetter. Zudem ist es sehr kalt in den Tälern und angenehm warm auf den Bergen. Typische Invasionswetterlage. Weiterlesen →