Einkehrschwung: Burgstallhütte

Burgstall Hütte

Burgstall Hütte

Bei mehr als 30 Skitagen in einem Winter liegen auch viele Hütten am Weg. Nicht immer sind diese die erste Wahl! Gerade an einem „Trainingstag“, an dem es eigentlich nur aufi-obi-aufi-obi geht, schmeckt ein Brot in der Gondel besser als ein überteuertes, lieblos zubereitetes Essen in einer Après-Ski Hütte. Dabei geht es oft gar nicht darum, dass man Geld sparen möchte! Aber verrauchte Hütten, Ohrenquälerei mit grausamer Schlagermusi und schlechtes Essen – das alles muss nicht sein!

Heute sind wir auf Maxls Anraten in der Burgstall Hütte eingekehrt. Gehört habe ich schon oft von der urigen Hütte, vorbei gefahren sind wir noch jedes Mal. Heute also Premiere und was für eine! Gemütlich, warm und rauchfrei – die ersten Pluspunkte! Die Hüttenwirtin höchstpersönlich bedient mit Schmäh und zählt die köstlich klingende Tageskarte auf: Schweinsbraten, Winter-Apfelkuchen, O-Power Suppentopf (kreiert von den Obauer-Brüdern). Pommes und Grillwürstl sucht man hier vergeblich! Mit viel Liebe wird hier gekocht und mit Herz sind die Gastgeber im wahrsten Sinne des Wortes am Werk (Herzalen in jeglicher Form entzücken Maxl!).  Weder Anton noch Jürgen dröhnen aus den Boxen, vielmehr bewundert man das Moos, das zwischen den Holzritzen zur Dämmung steckt. Genau so stell ich mir eine richtige Skihütte vor!

Zum Abschluss noch ein herzliches „lassts euch wieder mal anschaun“ von der Wirtin: ich komm mit Sicherheit wieder vorbei!

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