Atomic Tracker 100 – mein neuer Skischuh im ersten Test

Atomic Tracker 100

Auch wenn der heiß ersehnte Wintereinbruch noch auf sich warten lässt, juckt es mich schon und heute gings erstmalig mit der neuen Saisonkarte hinauf aufs Kitz. Mit im Gepäck neues Material und zwar in Form des Atomic Tracker 100 Skischuhs. Das Einsatzgebiet dieses Schuhs ist zwar mehr das Gelände, aber auch auf der Piste in Kombination mit dem Kästle und sogar mit dem Fischer RTL Ski, machte er keine schlechte Figur.

Perfektes Skihandling, mittelharter Flex, schmaler Leisten: Der Tracker 100 ist ein Backcountry-Performer.

Gleich sehr positiv fällt die Geh-Funktion auf. Sehr praktisch nicht nur wenn man irgendwo hinauf krallt, sondern auch beim Hatscher von der Gondel übers Schotterfeld heute in Langwied. Über eisig-rutschige Schneeflächen marschiert man dank griffiger Gummisohle gemütlich drüber. Wie es sich gehört, hab ich den Schuh auch gleich ordentlich zu geknallt, auch angesichts des fehlenden Fersenhaltes. Leider hatte dies mehr die Auswirkung, dass ich am Nachmittag meine Haxen fast nicht mehr spürte, der Fersenhalt wollte jedoch nicht einsetzen. Es gibt also noch Optimierungsbedarf – aber der Winter ist noch lang und der erste Tag mit einem neuen Schuh immer eine Sache für sich.

Am Kitzsteinhorn fehlt wie überall in den östlichen Alpen der Schnee. Am Gletscher laufen die Schneekanonen auf Hochtouren. Dort, wo wir sonst hinunter fetzen sind derzeit nur Felsen. Beeindruckend, wenn man sieht, wo man normal, ohne groß nachzudenken, so drüber fährt: Zum Beispiel Gletscherspalten, spitze Steine oder Felsflanken. Derzeit bevölkern die Skiclubs Österreichs – von Niederösterreich bis Salzburg, sowie unzählige Vorsaison-Touristen aus Polen den Gletscher. Die Pisten sind griffig bis hart und im Großen und Ganzen in sehr gutem Zustand. Der Schmiedingerlift war heute leider nicht eingeschalten. Dafür tummelten sich dort auch wenige Skifahrer und über eine weitere „Anreise“ konnte man den Hang dennoch perfekt befahren.

Ich bin jedenfalls schon mitten im Winter angekommen, hoffentlich merkt der das bald und schaut endlich vorbei –  „praying for snow!

Kitzsteinhorn, 13.11.2011

Leave a Reply