Fotorucksack – das passende Equipment ist wichtig!

Im letzten Sommer habe ich mir nach langem hin und her eine Nikon D90 SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live-View, HD-Videofunktion)
zugelegt. Einerseits, da ich auf bestehende Objektive einer alten Nikon zugreifen kann, andererseits, weil die D90 zu dem Zeitpunkt die erste Spiegelreflexkamera war, die Videos in HD Qualität erzeugen konnte (mittlerweile kann das auch die Canon EOS 500D SLR-Digitalkamera (15,1 Megapixel)). Vorrangig wollte ich natürlich beim Skifahren und diversen sportlichen Aktivitäten einen coolen Blickwinkel fotografisch festhalten. Die erste Frage die damit sofort einher ging: Womit transportiere ich meinen neuen Schatz? Beim Skifahren möchte ich durch eine Fototasche nicht beeinträchtigt werden, beim Wandern oder „on the Road“ ist so eine Standard Tasche auch nicht gerade bequem. Die Nikon sollte aber bestmöglich geschützt werden und Platz haben zu „wachsen“ (das eine oder andere Objektiv wird sicherlich noch dazu kommen). Unterm Christbaum fand ich dann den Lowepro Flipside 300 in schwarz. Natürlich hatte ich ihn mir schon mal live bei Digital Kücher angesehen, 120 Euro dann aber doch irgendwie teuer gefunden. Online gibts das gute Teil um rund die Hälfte billiger! Aber günstig heißt ja nicht gleich gut.

1. Test: Skifahren

Bei meinem Jahrhundertsturz Ende April am Kaunertaler Gletscher bestand der Flipside den ersten Härtetest. Mit Vollkaracho, so ca. 80 Sachen, hat es mich direkt auf den Rucksack geschmissen. Kamera, Objektive und Sonnenbrille blieben vollkommen unbeeindruckt von dem Sturz. Ganz im Gegenteil zu meinem Kopf, der trotz Helm eine leichte Gehirnerschütterung abbekam. Abgesehen davon, dass die Polsterung einen optimalen Schutz geboten hat, störte die Kamera am Rücken auch überhaupt nicht. Der Rucksack ist sehr schmal geschnitten und dadurch wird die Bewegungsfreiheit der Arme in keinster Weise beeinträchtigt.

2. Test: Städtetrip

Beim Trip nach Stockholm Ende Mai transportierte ich meine Nikon erstmals im Rucksack. Als Handgepäck funktioniert das wunderbar, denn der Griff vorne bzw. oben ist sehr praktisch um auch mal mit einer Hand das Gepäck zu befördern. Ein special Feature des Lowepro Flipside 300 ist die Öffnung auf der Rückenseite. Damit bleibt die Front vor fremden Zugriffen geschützt und die Kamera ist safe. Sehr praktisch ist der Bauchgurt. Er ist nicht nur für den Tragekomfort da sondern ermöglicht es, den Rucksack nach vorne abzunehmen. Wie auf einem ausgeklappten Tisch können so wunderbar Objektive getauscht werden. Neben den unterschiedlichen Varianten, zwei Objektive, Blitz und Kamera zu verstauen, bleibt auch Platz für Stadtplan, zwei Regenjacken, Handy, Kabel usw. Das ist extrem praktisch, denn damit erspart man sich sonstige Taschen mit sich herum zu schleppen. Auf der Außenseite gibt es zusätzlich einen Gurt und eine ausklappbare Halterung für ein Objektiv. Wir nutzten dies um den Regenschirm zu transportieren.

Fazit: Sowohl am Berg als auch in der Stadt ist der Lowepro Flipside 300 eine gute Wahl. Die Größe (es gibt auch einen kleineren, den Flipside 200 – allerdings passen dort maximal zwei Objektive hinein) ist optimal, da auch mal Regenjacken und Reiseführer mit transportiert werden können. Bei sportlichen Aktivitäten gibts keine Beeinträchtigungen und so kann ich den Rucksack für alle (sportlich) Aktiven nur wärmstens empfehlen!

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