Kästle Skitest in Heiligenblut – Fazit

Seit gut 3 Jahren bin ich nun schon stolzer Besitzer eines Kästle MX 88, der sich sich als perfekter Allrounder immer wieder aufdrängt und gefahren werden will. Der MX 88 ist durch seine steife, breite Bauweise ein echt geiler Ski auf der Piste, der auch im Gelände viel Spaß macht, solange man mit den 88mm in der Bindungsmitte nicht bei zuviel Schnee absäuft. Im tiefen Powder dominiert daher mein ELAN Boomerang (120mm Bindungsmitte) das Geschehen.

Wie sich wohl die echt fetten Kästle, wobei Kästle traditionell eine härterer Bauweise verwendet, im Powder schlagen, diese Frage stellt sich Christina und mir schon seit längerem. Ein durchwachsener Winter mit einigen skitechnischen Lücken im Kalender ließ auch heuer wieder die Hoffnung auf einen Testritt auf dem Kästle MX128, dem „Hugo Harrison“ schwinden. Vergangenen Samstag war es dann aber doch so weit, dank der Unterstützung von Kästle standen früh am Morgen ein Kästle BMX 128 (Model 2011/20112) für Christina und der „Hugo Harrison“ für mich in Heiligenblut bereit. Powder gab es zwar keinen mehr, aber die guten, teilweise sehr tiefen Firnverhältnisse waren eigentlich optimal für die Testruns!

Fazit: Der MX128 hat im Gegensatz zum richtig harten MX88 keine Titanaleinlage, und ist daher auch deutlich weicher. Trotzdem fühlt sich der „Hugo“ härter an, als mein ELAN BOOMERANG, interessanter Weise leidet darunter aber die Agilität nicht. Toller Ski, mit dem ich schon mal gerne eine fette Line in richtigen Powder ziehen möchte!

Leave a Reply