Auf den Monte Mao mit einem störrischen Esel

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Der zweiter Tag in Finalborgo steht wieder im Zeichen vom Kennenlernen des Gebiets. Der „Blue Bike Guide“ ist zwar sicher nicht die erste Wahl, aber er ist doch äußerts hilfreich, um geeignete Touren zu finden. Heute geht es über eine Asphalt Straße Richtung Monte Mao. Im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses stehen hier in Finale nicht die Anstiege, sondern die Abfahrten. Für mich zählen immer noch die Gipfel! Und die will ich aus eigener Kraft bezwingen! Das ist heute auch nicht wirklich das Problem, denn die rund 500 Höhenmeter kraxl ich hinauf wie nix, aber die Downhills…

Bernd hat gestern schon versucht, mir die Routen „vor zu schreien“ – also: „jetzt scharf links, dann kommt eine lange rechts Kurve“. Mein angedeuteter Sturz gestern (meiner Meinung nach ja nicht nenneswert!), wurde heute leider wieder einmal übertroffen. Nach dem uns eine Gruppe Downhiller überholt hatte, hats mich in einer völlig unspektakulären Kurve erwischt. Ich verstehe nach wie vor nicht, wie das passiert ist. Die einzige Erklärung wäre, dass es mir den Lenker (wieder einmal) verschlagen hat. Auf jeden Fall bin ich vorn über abgestiegen. Mein aufgeschlagenes Knie hab ich mutig im Meer gereinigt und gleich desinfiziert.
Mit dem störrischen Esel ist übrigens mein Canyon gemeint. Irgendwie wirft es mich gerne ab. Aber na gut, so lange der Esel noch das Radl ist…

Und noch eine Anmerkung muss ich hier fest halten: die „Konko-Bar“ in Finalborgo ist weltklasse! Nicht nur das Moretti Rosso schmeckt nach getaner Arbeit, sondern besonders die „Häppchen“, die ständig auf den Tisch gestellt werden. Ein wahrer Geheimtipp!

Finale Ligurien #2

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