Gardasee Trainingslager – vom Tremalzo über den Monte Stivo

Das verlängerte Pfingstwochenende nutzten wir für ein Trainingslager am Gardasee. Die Idee hatten hunderte Schwaben, Bayern, Tiroler und Kärnter auch und in Torbole wuselte es nur so. Dem schlechten Wetter entflohen wir gerade rechtzeitig und genossen 4 perfekte Tage mit Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen. Der Trainingsplan der letzten drei Wochen hat sich voll bezahlt gemacht. Schon am erste Tag, bei der Tour über Pregasina zum Passo Roccheta un weiter Richtung Tremalzo bermerkte ich, wie locker leicht ich die steilen Passagen hinauf kurbelte. Nach 1200 Höhenmetern ging es über eine asphaltierte Straße Richtung Limone hinunter. Nicht nur, dass dies nach dem Regenguss feiner war, es freute auch meinen Kopf. Nach meinen unzähligen Saltos kämpfe ich derzeit mit dem Downhillen ein bisserl. Via Schifferl gings von Limone nach Riva – eine echt feine Alternative! Rund 45 Kilometer und 6 Stunden Fahrzeit kamen am Ende zu den 1200 Höhenmetern. Auf diese Ochsentour folgte für mich am Freitag eine Ruhepause, während sich Bernd die wohl steilste Tour vom gesamten Gardasee ausgesucht hatte. Samstag führte die Route über Arco hinauf Richtung Monte Stivo. Voll in meinem Element gings zackig bergauf. Dabei hing ich zu meiner großen Freude einige Männer ab! Was für eine Motivation! In rund 3 Stunden schafften wir wieder gute 1200 Höhenmeter. Als Belohnung gabs in Arco ausgezeichnete Panini (gleich neben der Kirche – nicht die große Bar, sondern die kleinere an der Seite!). Den obligatorischen „Sprizz“ nach der Biketour haben wir wieder mal in der Wind’s Bar und bei Meckis genossen. Oder wahlweise direkt am Pool beim Hotel! Und während die deutschsprachige Fraktion am Sonntag endlich völlig unterging, stürmten die Surfer bei hervorragendem Wind den See. Einfach genial zum Ansehen! Die 19 Grad Seetemperatur wirkten irgendwie abschreckend für mich. Die Abschlusstour ging am Sonntag ganz gemütlich, weil schwere Haxen, zum Ledrosee, der eingebettet zwischen grünen Grasbergen türkis-blau leuchtet. Die 650 Höhenmeter und 38km legten wir über Schotterwege und teils asphaltierte Wegerln zurück. Leider war an diesem Wochenende das Biken im Vordergrund und so gibt es nur ein paar wenige Handyfotos – die an dieser Stelle noch folgen.

Ein richtig erfolgreiches und motivierendes Bikeweekend, das unbedingt bald wiederholt wird! Basta.

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