3.Urlaubstag – Lei Lei, my line!

panorama_saalbach

Das Studium des Wetterberichts bescherte mir heute eine Stunde längeren Schlaf! In der Nacht schneite es in höheren Lage „unergiebig“, während im Tal Nebel und Regen regierten. In der Früh studierten Bernd und Ulf das Wetterpanorama und als ich um 8 Uhr aus den Federn kam, stand das Frühstück am Tisch, und ein höchst motivierter Bernd beobachtete unruhig die ersten Skifahrer auf dem Weg zur Gondel. Am Berg erwartete uns tatsächlich blauer Himmel und ein 10 cm dicker „Teppich“ (Neuschnee auf der frisch präparierten Piste). Der Hang unter dem großen Asitz gehörte heute Vormittag uns! Kein Skifahrer störte uns beim Ziehen der ersten Spuren. „Aufi, obi, aufi, obi,…“ – unser Vormittags-Programm! Meine Motivation war heute nicht zu bremsen und daher stapfte ich brav mit geschulterten Skiern den Anstieg zum Gipfel hinauf. Dann zog ich meine perfekte Line in den frischen Powder. Die glühenden Oberschenkel waren vergessen – ein herrliches Glücksgefühl breitete sich in meinem Bauch aus!

Das wohlverdiente Mittagsbierchen (halb 11 ist schon sehr früh!), wartete heute wieder auf der Wildenkarhütte. Achtung: sehr teure Hütte. Die Gulaschsuppe kostet hier Euro 5,20!!! Das große Bier: Euro 3,20. Zudem darf man das WC nur benützen, wenn man eine der überteuerten Speisen konsumiert.

Zu Mittag tauchte Verena wieder von ihrem Kurz-Trip aus Wien auf, und wie bestellt stellte sich herrliches Wetter ein. Die letzten Nebel-Wolken verzogen sich völlig, und gaben einen traumhaften Blick frei. Vor allem der Glocknerblick war heute traumhaft!

Die Thurneralm war wiederum der Treff für das Mittagessen. Ulf’s Hinweis: Gulasch und Gulasch-Suppe ist nicht das selbe! Statt der Suppe erhielt Ulf ein Kessel-Gulasch. Auch nicht schlecht, aber doch ganz schön viel für einen echten Schweden.

Morgen Abend kommt Hutz – vorher sollten wir sein Zimmer lüften. Dort hausen momentan nämlich unsere duftenden Skischuhe…

 

 

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