Valluga – Top Of Arlberg

Hike to Ride

Am Arlberg sind die Off-Piste Fahrer wie auch in allen anderen Skigebieten in den vergangenen Jahren immer mehr geworden. Das macht sich nicht nur durch die ABS-Rucksackdichte bemerkbar, sondern vor allem durch die kurze Zeitspanne, die benötigt wird, um Hänge im (Lift)Nahbereich komplett zu zerpflügen. Innerhalb von drei Stunden waren zum Beispiel gestern die Schindler-Rinnen und angrenzenden Hänge abgefahren. Genau der richtige Zeitpunkt, um sich weitere Spots von einem Local – in unserem Fall Skiführer Andi – zeigen zu lassen. Die Skischule Arlberg ist für Freeride-Junkies gerüstet. Gruppen zwischen 6 bis maximal 12 Personen können sich eine Woche lang einen Guide um 250 €/Kopf teilen – das zahlt sich mit Sicherheit aus! Die Ski- und Bergführer kennen das Gebiet wie ihre Westentasche und wissen genau, wo es noch jungfräuliche Schneeverhältnisse zu finden gibt – auch noch Tage nach dem letzten Schneefall.

Die berühmt, berüchtigte Valluga ist übrigens nur mit Guide zu befahren und das ist auch gut so! Schon die Auffahrt ist spannend, finden doch in der Gondel grad mal vier Personen Platz. Am Dach des Arlberg beeindruckt dann vor allem die geniale Aussicht! Der Wettergott meinte es heute echt gut mit uns. Die Wolkendecke lichtete sich trotz gegensätzlicher Wetterprognose rasch. So zauberte ein welt-klasse Tag mit traumhaften Abfahrten, luftigen Powder, trotz schweißtreibender Hikes, fette Smiles auf unsere Gesichter. Ich bin immer wieder beeindruckt von der genialen Bergwelt und der Energie, die von ihr ausgeht! Genug Kraft getankt für fünf Tage Pause, in der sich meine ziemlich blauen Haxen wieder erholen können. Der nächste Powderalert ist on – und das nächste Wochenende damit fix: am Berg!

Fotos, Arlberg, 13.01.2013

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