St. Anton am Arlberg, Valluga, Schindlerspitze, Galzig und Co.

Nach zwei lässigen Tagen in Lech am Arlberg stand zum Abschluss unseres Arlberg Wochenendes ein Besuch in St. Anton am Programm. Eigentlich wollten wir einfach am Rückweg von Lech nach Salzburg mit dem Auto einen Stop in St. Anton einlegen, aber zwei klirrende Nächte um die -30° setzten nicht nur anderen Autos gehörig zu, auch unser Gefährt verweigerte früh morgens den Dienst. Dank Christina, die es mit ihrem Charme trotz seitenweiser Warteliste des lokalen Pannendienstes schaffte, unser Auto nach nur 10min in die Lecher-Tiefgarage zum Auftauen schleppen zu lassen, ging es nur wenig später per Skibus nach St. Anton.

St. Anton am Arlberg – da denkt man an „Der weiße Rausch (Film und/oder Rennen)“, Ski-WM 2001, Apres-Ski Klassiker Mooserwirt und Krazy Kanguruh. Als Freerider hat man mit Sicherheit aber auch schon mal von der berühmt berüchtigten Valluga, der Schindlerspitze (Schindlerkar) und dem Galzig gehört oder gelesen. Alles Ziele/Routen die wir daher erneut bei Traumwetter erkunden mussten. Der Powder der letzten Tage war „zerfetzt“ und wir entscheiden uns daher heuer erstmalig (!) den Elan Boomerang im Keller zu lassen und den guten alten Kästle MX 88 auszupacken.

Gleich das erste Highlight, die Befahrungen diverser Flanken der Schindlerspitze geben uns recht, sind doch die Verhältnisse mit hart aber nicht eisig optimal für den MX 88. Zahlreiche Abfahrten später stellen wir fest, dass wie erwartet ein Tag nie und nimmer für St. Anton ausreicht. Blut geleckt haben wir am Arlberg allemal. Mit Stuben, St. Anton/Rendl und diverse Backcountry Touren, die Felle für kürzere Aufstiege vorraussetzen,  bleibt noch genug „Material“ für weitere Erkundungstouren am Arlberg… wir kommen wieder ;)

Fotos St. Anton, 06.02.2012

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