Kreuzbandriss – Operation: die Meinungen gehen auseinandern

Die Schiene ist schon wieder Geschichte!

Eine Woche danach. Für mich, die sich noch selten schwerer verletzt hat, ist die aktuelle Lage ganz neu. Plötzlich hat man es mit unterschiedlichen Aufassungen zu tun. Man bespricht seine Lage mit Ärzten und Physiotherapeuten, mit Menschen, die schon einen Kreuzbandriss hinter sich habe und man bekommt ganz unterschiedliche Meinungen. Aber das eigentlich Wichtige ist die eigene Verletzung, die persönliche Situation die bestimmen, wie es für jeden ganz individuell an die Heilung geht.

Nicht immer ist eine Operation die erste Wahl. Daher ist es wohl gar nicht so schlecht, vorerst nicht zu operieren, sondern abzuwarten und mit dem entsprechenden „Trainingsprogramm“ sofort zu beginnen. In meinem Fall ist dies so, denn außer meinem vorderen Kreuzband, ist mein Knie vollkommen intakt. Selbst die obligatorische Schwellung trat nie auf. Nach einer Woche intensivem Auseinandersetzen mit der neuen Situation, rein hören in den eigenen Körper und vielen Gesprächen, versuche ich nun, die für mich persönlich richtigen next Steps zu machen.

„Ein Kreuzbandriss ist eine Gratwanderung“,

meinte ein Freund und guter Unfallchirurg dieser Tage.

Gut aufgehoben fühl ich mich bei meinem Physiotherapeuten Martin, der selbst Sportler ist und der mich in nächster Zeit wieder auf die Beine bekommen wird. Und zwar mit Bewegung. Mein „Trainingsplan“ spielt sich  im Bereich von locker radln am Ergometer und Nordic Walken ab – klingt nicht spannend, aber ich freue mich über jede mögliche sportliche Betätigung. Vor allem, weil ich ein Ziel vor Augen habe, für das ich nun 110% „trainieren“ werde:

Im Dezember mit einem stabilen Knie auf meinem Boomerang die Hänge hinuter reiten mit einem fetten Grinser im Gesicht !

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