Ab 2000m liegt noch genügend Schnee – zum Beispiel am Kitz

Die zwei Punkte unten im Bild sind Bernd und Mitti. Ich hab gleich die nicht so anstrengende Line gewählt…:)

Obwohl die ersten Frühlingstage super sind, können wir uns noch nicht damit abfinden, dass sich diese Skisaison dem Ende zu neigt. Während die niedrig liegenden Skigebiete ihren Osterskibetrieb mit weißen Bändern, die ins Tal führen, aufrecht halten, gibts am Kitzsteinhorn noch beste Bedingungen und vor allem: 20 cm Neuschnee! Der eine oder andere gute Hang ging da schon her, wenngleich die Lawinensituation derzeit nicht zu unterschätzen ist. Besonders südseitig werkt die Sonne schon beträchtlich und wir konnten gestern beobachten, wie ein gscheites Brett ausgelöst wurde. Schon um 10 Uhr wirds Richtung Langwied immer weicher und ein richtiger Knochenbrecher-Schnee lässt die Oberschenkel glühen. Nordseitig staubts auch zu Mittag noch. Das Kitz selbst ist ein richtiger Steinhaufen. Undenkbar derzeit, vom Gipfel zu fahren, dafür fehlt einiges an Schnee. Der zerfahrene Pulver am Gletscher wurde von uns gestern mit Speed und Elan durchpflügt. Endlich kann auch ich mal Gas geben! Wenn doch die Kraft länger halten würde… Dafür gibts das Ice-Camp – Haxen hoch lagern, Sonnenbrille aufsetzen und bei chilligem Sound den piekfeinen Skitag ausklingen lassen. Es war mit Sicherheit noch nicht der letzte in dieser Saison!

Kitzsteinhorn, 27.03.2010

Powder pur – in Zauchensee

berndmittii
Ein Traum-Tag in Zauchensee und das obwohl Menschenmassen die Piste stürmten. Aber dort hielten wir uns heute auch nicht wirklich auf! Rudi, Bernd, Mitti (er trotzte seinen Kreuz-Schmerzen!) und ich schleppen heute nicht nur einmal die Ski, um danach in unverspurten Gelände hinunter zu „schweben“. Jodeln war angesagt ;)
p1030117

Hütten-Tipp

Bereits letzte Woche kehrten wir zum Mittagessen in der Unterberg-Alm ein. Eine gemütliche kleine Hütte mit flottem Service, top Preis-Leistungsverhältnis und super Essen. Schwer zu empfehlen, wenn einem die vollen SB-Hütten zu viel sind! Zum Abschluß Seiterl auf der Talabfahrt Richtung Flachauwinkel gibts eine urig-gemütliche Hütte, die ganz ohne dem roten Pferd auskommt. Eine Seltenheit! (Der Name wird nachgereicht… )

Mehr Worte brauchts heute gar nicht.
(Extra für Claus noch mehr Videos!)


That’s me ;)

Freerider Rudi

Fotos: Zauchensee, 31.01.2009

Mölltaler Gletscher bei Minus 16 Grad

Eisige Temperaturen und strahlender Sonnenschein begrüßten uns am Mölltaler Gletscher. Die geniale Gletscheridee hatten an diesem, im Tal trüben, Samstag nicht so viele. Die Pisten waren recht leer, was uns tolle und vor allem rasante Abfahrten bescherte. Allerdings brauchte ich wieder zwei Einkehrschwünge um meine Eispfoten zu wärmen. Meine Vermutung erhärtete sich, dass meine Leki-Handschuhe (gerade mal zwei Winter alt) nicht mehr richtig wärmen. Das Leder ist total in Ordnung, aber der Innenhandschuh ist schon total dünn und hat Wärmewirkung gleich null. Ein Punkt, den ich beim nächsten Kauf beachten werde: gscheides Innenfutter.

Die breiten Gletscherpisten sind derart toll präpariert, dass auch am Nachmittag immer noch alles autobahnglatt ist. Leider sind abseits der Piste alle feinen Pulverhänge schon verspurt. Bernd findet immer wieder kleine Schneefelder und ich merke, wie die Kraft noch ein bisschen fehlt. Teilweise ist der Schnee windgepresst, dann wieder pulvrig – mit dem Kästle ist das alles kein Problem. Der Ski schluckt einfach alles!

Einen Trainingslauf gibts unterhalb der Gondel, im bis zu 70 Grad steilen Hang. Die von der Gondel begutachtete Strecke ist plötzlich doch ein bisserl steiler, kein Problem für mich… ;)

Während wir am Gletscher herumhobeln, besteigen einige Skitourengeher den Sonnblick, teilweise in beachtlicher Schnelligkeit. Und ein Snowboarder stampft am Nachmittag eine Steilrinne hinauf, um am Ende eine perfekte Line in die Rinne zu setzen, die sich Bernd den ganzen Tag ausgeschaut hätte.

Jahresbeginn am Fanningberg


Wie es sich gehört, standen wir am 1.Jänner um 10 Uhr bereits auf der Piste am Fanningberg. Nur wenige taten es uns um die Uhrzeit gleich, um so lässiger waren die Abfahrten. Besonders der Steilhang war wieder mal eine Sensation für sich. Wie immer zeigte sich der Fanning von seiner besten Seite, was Schnee und Griffigkeit anbelangt. Einzig die Minusgrade machten mir wieder mal extrem zu schaffen. Da nütze auch die wärmende Jacke von Bernds Mama nix mehr, nach zwei Stunden waren meine Finger und Zehen Eiszapfen.

Aber das war gar nicht schlimm, denn als um die Mittagszeit die verschlafenen und verkaterten Skifahrer munter wurden und beim Lift die Schlange immer länger wurde, da waren wir dahin. Zwei Stunden Skifahren bei perfekten Bedingungen!

Back on snow – Eiseskälte am Speiereck

img_0103.jpg

Blick Richtung Kärnten/Katschberg

Den zweiten Tag zurück daheim nützten wir gleich dafür, die Skifahrtage-Statistik auf Vordermann zu bringen. Die Fahrt über den Tauern zeigte schon: der Schnee passt! Bei zapfigen -10 Grad und eisigem Wind erkundete ich erstmals das Speiereck. Gezwungenermaßen, denn am Fanningberg war der Parkplatz so voll, dass wir in Mariapfarr vom Liftler schon abgewunken wurden.

Ich bin fast erfrorren. Wind und Kälte, nur wenige Tage zuvor war das unvorstellbar. Aber der Glühwein (mein erster in diesem Winter!) hats wieder gerichtet.

Schnee und Pisten sind derzeit top griffig, bis auf die letzte lange Abfahrt findet man keine einzige Eisplatte! Nicht alle Liftanlagen am Speiereck sind topmodern, was manche Abfahrten eher ausschließt. Für die Abfahrt Richtung St.Michael sollte man sich Zeit nehmen, denn der 2-er Sessellift wieder zurück ist nicht der schnellste. Auf der Sonnalm sollte man evt. ein Wörterbuch dabei haben, damit der Kellner einen versteht, wenn man „Kasnocken“ bestellt (nein, nicht „Käsespätzle“!).

Morgen gehts wieder auf den Fanning!

Fotos vom Speiereck, 31.12.2008