Elan Boomerang 2010/2011 ist da!

Nein, die Übergabe des neuen Skimaterials fand nicht in der Tiefgarage statt! Bernd und Mitti schleppen derzeit ihre fetten Bretter einfach überall hin und so kam es heute zum ersten, direkten Vergleich: Boomerang 2010 gegen Boomerang 2011.
Bewährte Qualität beim Ski und neues Oberflächen-Design. Passenderweise hat Mitti bei der neuen Versionen ein paar Hula-Mädls und Totenköpfe am Ski und auf dem Belag. Was jetzt noch fehlt ist die Bindung, denn der Schnee würde derzeit für eine erste Ausfahrt optimal passen… Weitere Einblicke von der Boomerang-Gang (ehemals Kästle-Gang) folgen.

Boomerang-Showdown in der Tiefgarage

Langwied shred’n mit dem Freeride Guide

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Der Neuschnee läßt auf sich warten und deshalb war die Entscheidung heute klar: wir wollen hoch hinaus! Selbst das Kitz präsentiert sich derzeit im wahrsten Sinne des Wortes düster. Die Flanke, die normalerweise weiß ist, zeigt derzeit ihre Felsen her. Inspiriert vom neuen Freeride Guide erkundeten wir heute einmal die „andere Seite“ und fanden doch den einen oder anderen Powder-Hang für ein paar Glücksmomente! Der Guide ist super handlich und ab sofort immer in meinem Rucksack dabei. Bestellen kann man ihn übrigens hier.
Mitti kam diesmal endlich in den Genuss des Boomerang, Bernd testete den Alu 1010 und ich quälte meinen Kästle/mich. Der beste Ski hilft nix, wenn die Kraft in den Oberschenkeln fehlt! Die beiden Jungs betrieben hardcore „skitesting“ und hinterließen ihre Spuren in der einen oder anderen, zuerst noch unbefahrenen Rinne. Dabei bemerkten sie relativ rasch erhebliche Unterschiede der beiden Ski-Modellen. Leider kann ich da nicht mitreden. Ein weiterer Versuch heute, bei Bründl in Kaprun einen Ski für mich zum Testen zu finden scheiterte. Wenn einmal ein Händler Modelle für mich hat, sind diese zu kurz (so passiert beim K2 MissBehaved) und bereits ausverkauft (!), oder nicht im Verleih und damit auch nicht für eine Testfahrt verfügbar.

Wobei: der Völkl Kiku hätte mich heute schon ganz schön gepeckt! Aber 162cm sind doch fast sehr kurz und blind einen Ski kaufen ist doch nicht ganz meins. Vielleicht schafft es Elan ja doch noch in diesem Jahr, den vielversprechend klingenden Deep Spice zu liefern…

Fazit: Ein perfekter Skitag mit herrlichem Wetter und relativ angenehmen Temperaturen für Ende Jänner am Gletscher. Kitzsteinhorn rocks!

Powder in Zauchensee – ELAN Boomerang und ich werden Freunde!

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Zum Teil deutlich mehr als 40cm Neuschnee in Zauchensee erleichterten uns die heutige Wahl bzgl. Skigebiet. Früh gestartet, konnten wir in Flachauwinkel bereits vor 9 Uhr die nigelnagelneue Kabinenbahn „Highliner I“ und den ebenfalls neuen 6er Sessellift „Highliner II“ testen, mit denen man jetzt noch schneller ins Powderparadies Zauchensee gelangt.

Dort erwartete uns Powder der feinsten Sorte, laut Theorie ideale Bedingungen für den „ELAN Boomerang„. In Zauchensee werden sowohl weite, aber bekanntlich auch jede Menge enge Schwünge benötigt, um das Gelände zu bewältigen. Ist der fette Boomerang mit seinen 190cm nicht zu gewagt dafür? Gleich vorweg, der Boomerang hält was er verspricht! Die Breite (140 / 120 / 130) sorgt für ausreichend Auftrieb, und durch die Rocker Technologie bleibt der Ski agil und drehfreudig. Damit lassen sich trotz der stattlichen Länge (fühlt sich deutlich kürzer an) elegante Turns und notfalls auch scharfe, enge Kurven locker meistern. Sobald man das richtige Gefühl für den Boomerang entwickelt hat, lassen sich beispielsweise enge Tree-Runs noch schneller und lässiger absolvieren – YEESSS! Bei Sprüngen profitiert man von der Breite und dem guten Handling, wodurch die Landung – sofern ausreichend Powder vorhanden – einfacher wird. Der Boomerang ist weiters sehr flexibel im Schaufelbereich, und schluckt damit die eine oder andere Unebenheit locker weg – Schienbeine sowie Oberschenkel freuts!

Auftrieb, Drehfreudigkeit und Flexibilität kauft man etwas zu Lasten von Stabilität, aber diese wird im Freeride Bereich nicht  im selben Maße wie auf der Piste gebraucht! Fazit nach einem genialen Tag mit dem ELAN Boomerang im tiefverschneiten Zauchensee: Genialer und fescher Ski zum Powdern, der ebenso für anspruchvolleres Gelände taugt und mit vieeeeel Speeed so richtig Spaß macht! Ach ja – das Gondelfahren bzw. das richtige Einsteigen mit dem breiten Ski soll gelernt sein!

Auf der Piste hat sich heute auch Roland sehr gut geschlagen und nicht nur die finale Buckelpisten-Abfahrt nach Flachauwinkel mit bravour gemeistert.

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Neues Material eingetroffen – ELAN Boomerang (2010) & ELAN 1010 ALU

Dem Freeride Profi Matthias Mayr zum Dank gab’s heute Nachschub am Materialsektor. Auf der Suche nach richtig „fetten Brettern“ stattete er uns mit ELAN Testski aus, die wir in den nächsten Wochen intensiv testen werden.

Christina hat heute gleich mal mit dem ELAN 1010 ALU (140 / 110 / 130) losgelegt, einem brandneuen Modell aus der ELAN Freeride-Sparte. Leider spielte die Bindung nicht mit, und so kam es, dass Christina anstelle von schnellen Turns den halben Powderhang ihrem zweiten Ski hinterherjagen, und schlussendlich den Test abbrechen musste.

ELAN setzt beim Boomerang (140 / 120 / 130) im Tip- und Tailbereich auf die Rocker Technologie (negative Vorspannung), wodurch der Ski drehfreudiger und kürzer wirken soll. Im ersten Moment ist diese neue Technologie etwas gewöhnungsbedürftig, da man auf hartem Untergrund (Piste) weniger Kantendruck als mit herkömmlichen Skis aufbauen kann. Der Boomerang wurde aber auch nicht für die Piste gebaut! Im Powder geizt der Ski nicht gerade mit Drehfreudigkeit und gutem Auftrieb, und macht Lust auf mehr.

Die aktuelle Schneesituation kann nicht gerade mit frischem Powder aufwarten, und so hoffen wir auf ausreichend Neuschnee in den nächsten Tagen, um die beiden „Neuzugänge“ weiter auf Herz und Nieren zu testen.

Ein Dankeschön gilt hier auch Mitti und Peda die den Materialtransport durchführten.


ELAN Ski-Test Obertauern