Nachtrag zu meinem Freund „Billy“

Nach dem Billy Berühmtheit erlangt hat und letzte Woche sogar in den Salzburger Nachrichten zu bewundern war, gibt es jetzt eine gute Nachricht:

Billy hat ein neues zu Hause gefunden!

Ich freue mich sehr. Und ich hoffe, dass er einen „Rudelführer“ gefunden hat, der seinen Bewegungsdrang fördert und mit ihm schwimmen geht!

Aus dem Sommerloch aufgetaucht: Training am Fuschlsee

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Nach wochenlanger Untätigkeit bedingt durch Krankheit, Stress, miesem Wetter und zig Verpflichtungen (jaja, man findet immer eine Ausrede!), geht es jetzt sportlich endlich wieder bergauf mit mir! Ist auch dringend notwendig, denn der Business-Lauf rückt mit großen Schritten näher und selbst mein Team-Kollegen Claus denkt schon laut übers Training nach.

Um 17:30 raus aus dem Büro, daheim in die Laufsachen hüpfen und auf zum Fuschlsee – das ist die perfekte Abendgestaltung im Sommer. Die gesamte Fuschlsee-Runde habe ich heute zwar noch nicht gepackt (11 km), die steilen Anstiege bin ich aber zügig hinauf gehirscht. Mein Puls war zwar jenseits der 175, aber auch kein Wunder, nach der Pause.

Die Runde bietet auf jeden Fall perfektes Intervall-Training durch die durchaus extremen, aber kurzen Anstiege. Auch das Hirn ist gefragt, denn Wurzel und Stufen benötigen entsprechende Beachtung.

Die Aussicht auf der Laufstrecke ist ein Kapitel für sich, denn der See lockt in türkis-blau Tönen. Schon während man schwitzt freut man sich auf die Belohnung, den Sprung in den erfrischenden See. Die abendliche Stimmung am See genieße ich immer besonders, wenn es still wird am See. Plötzlich fühlt man sich kilometerweis von Arbeit und Alltag entfernt und der Kopf bekommt endlich wieder einmal Luft!

Fotos zur Inspiration, Fuschlsee

GROSSGLOCKNER BERGLAUF

Der Start im Herbst beim Kaisermarathon in Söll (Tirol), welcher nicht nur mit den obligatorischen 42km, sondern noch zusätzlich mit ca. 2000 Höhenmetern aufwartet, ist seit längerer Zeit schon fixiert. Nicht nur die pure Angst vor den Höhenmetern, sondern das Kennenlernen eines Berglaufes hat mich zur Teilnahme am diesjährigen Grossglockner Berglauf in Heiligenblut bewogen. Der traumhafte Lauf von Heiligenblut hinauf bis zur Kaiser Franz Josefs Höhe geht über 12km und immerhin 1514hm. Alles nicht so schlimm, wenn da nicht der verflixte letzte Kilometer mit gut 260hm wäre, welcher einem alles abverlangt…

Ernst wirds ab km 12…

Trotz heftiger Anfeuerungen durch das zahlreiche und ausdauernde Publikum ist in diesem Bereich für Mitti und mich (wir erreichten das Ziel zeitgleich in 1:48h) nicht mehr ans laufen zu denken.

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Fazit: Tolle Veranstaltung, die uns aufzeigte, dass für den Kaisermarathon noch einiges zu tun ist.

Grossglocker Berglauf, 20.07.2008

Mein neuer „Lauf-Trainer“ – Billy

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Darf ich vorstellen: das ist Billy, mein neuer Lauftrainer! Genauer gesagt ist Billy ein Findlings-Hund aus dem Salzbuger Tierheim. Seit einigen Wochen sehen wir zwei uns immer wieder, wenn ich hinter seinem Zwinger beim Tierheim parke. Bei mir war es Liebe auf den ersten Blick! Alle Hunde bellen immer wie wild, wenn ich mein Auto abstelle. Billy dagegen sieht mich immer nur an – und ich schmelze dahin. Im Salzburger Tierheim kann man sich täglich zwischen 13 und 17 Uhr Hunde zum Spazierengehen „ausleihen“. Unglückliche Zeiten für arbeitende Menschen. Aber heute hats endlich gepaßt!

Punkt 13 Uhr hab ich heute mit ca. 10 anderen Hundefans vorm Zaun gewartet. Eine eingeschworene „Community“ – manche bringen schon ihre eigenen Leinen mit! Und da taucht Billy auf – stürzt völlig überdreht aus dem Zwinger. Ich erwisch grad noch die Leine und schon gehts dahin! 5 min lang überlege ich, ob das eine gute Idee war – der Hund hat Kräfte! Ich komm ihm kaum nach, er zuckt völlig aus ob der gewonnenen Freiheit. Schwitzend und leicht fertig holen wir zwei Bernd ab und los gehts Richtung Bach. Ein genialer Plan, wie sich heraus stellt. Wir sind noch nicht in Sichtweite des Baches, schon dreht Billy völlig durch und schleift Bernd hinter sich her. „Platsch“ rein ins Wasser, Bernd kann sich grad noch an der Böschung halten.

Also doch lieber einen Weg, weit weg vom Wasser, suchen. Billy hat sichtlich Spaß mit uns! Völlig überhitzt, dem Hund hängt die Zunge heraus (und nicht nur ihm!!) kühlen wir uns mit Flüßigkeit. Ein paar Streicheleinheiten von mir, die er alle Viere von sich gestreckt genießt, bevor es leider wieder zurück ins Tierheim geht.

Meine angepeilte Laufrunde ist mit diesem intensiven „Intervalltraining“ für heute obsolet!

Billy hole ich bestimmt wieder ab – mein neuer Freund und Trainer! ;)

Billy, 12.07.2008

Das war mein Salzkristall-Lauf

Drei Tage nach dem Salzkristall-Lauf fühle ich mich nun wieder fähig, einen Eintrag zu schreiben. Nein, nicht weil ich so k.o. vom Laufen war! Auch meine Beine sind nicht schuld an der späten Review – bis zum Notebook schaff ich es immer. Schuld ist der derzeitige EM-Schau-Stress! Das Spiel der Spiele Montag Abend haben wir uns im Müllner Bräu angesehen, gestern nach dem Lauftreff (auslaufen nach dem Rennen) sind wir in der Kaiserranche versumpft. Heute mal Couch-Time und Nachtrag zum „Rennen“.

Die Vorbereitung für mein erstes Rennen über 14,7 km war ja nicht gerade lange und ausgiebig. Unausgeschlafen (wegen EM schaun) und mit ein paar Achterl steirischen Wein vom Vorabend in den Beinen gings an den Start. Und bereits nach 2 km wußte ich: das wird zach! Meine Beine total schwer, Seitenstechen nach km 5 und ab Rif – km 10 – war mir auch noch total schlecht. Schuld daran sicher der zu schnelle Start mit 5:10 min auf den km. Den Schnitt konnte ich trotzdem unter 6 min halten, auch wenn ich 3 mal gehen musste (Seitenstechen). Tina, mein Pacemaker, war extrem wichtig, denn sonst hätte ich mit Sicherheit aufgegeben und mich im Nachhinein geärgert. Sie hat mich extrem motiviert und angespornt! Im Ziel war ich nach 1h 26min 50sec – unter 1h 30min, was mein persönliches Ziel war. Trotzdem bin ich nicht ganz zufrieden, weil eine Zeit um 1h 23min drinen gewesen wäre. Aber dafür bin ich nun wieder sehr motiviert und nächstes Jahr ist eine Verbesserung fix! Danke noch mal an dieser Stelle an Tina!

Bernd ist übrigens den Halbmarathon gelaufen und gleichzeitg mit mir in Hallein angekommen. Er wollte mit mir ins Ziel einlaufen, hat dadurch eine Minute verloren, denn ich bin ca. 30m vorm Ziel stehen geblieben und dann langsam eingelaufen. Rudi hat die 14,7 km in einer sensationellen Zeit von 1h 11min bewältigt, Mitti den Halbmarathon in 1h 31min. Alle Ergebnisse hier, Bilder vom Skiklub hier und ein Video gibts hier.

Training für den Salzkristall-Lauf in Hallein

Nachdem meine treue Leserschaft sich schon wundert, ob meine sportlichen Aktivitäten gegen null tendieren, muss ich an dieser Stelle aufklären: In den letzten Tagen habe ich mich intensiv dem Laufen gewidmet beim Geheimtraining mit Trainerin Tina inkl. Taktikbesprechung und Streckenbesichtigung. Nach einer langen Einheit letzte Woche, wo ich erstmals über 13 km gelaufen bin, musste am Sonntag noch eine lange Einheit eingelegt werden – für meinen Kopf! In den letzten Wochen kämpfe ich nämlich mit Seitenstechen, was ja eigentlich gar nicht sein kann (ich bin kein Lauf-Einsteiger!). Sonntag, extrem schwül und dann um die 15 km – nach der langen, von den Beinen her völlig problemlosen Einheit am Donnerstag, waren die 15 km eine zache Geschichte für meine Haxen. Coach Tina war leicht entsetzt, was ich da eine Woche vorm Salzkristall-Lauf anstelle.

Dienstag dann der vorletzte Lauftreff-Termin, an dem der traditionelle Orientierungslaufquer durch Rif statt fand. Kurz und intensiv – gar nicht so schlecht. Die restliche Woche pausiere ich jetzt. Morgen Samstag noch mal einen 30 minütigen gemütlichen Lauf und dann auf nach Hallein.

Übrigens: Beim Orientierungslauf waren heuer 15 Teams dabei. Bei mir reichte es um 20 sec nicht fürs Stockerl – Bernd wurde dritter und das ganz schön knapp!

Trainingswochenende am Gardasee

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Nach den letzten, ziemllich intensiven Arbeitswochen, hatte ich den Geistesblitz, zum Gardasee zum Biken zu fahren. Freitag, später Nachmittag, bei 34 Grad in Salzburg starteten wir – bei 19 Grad und Regen kamen wir 4 Stunden später in Torbole am Gardasee an. Geris Unterkunft-Tipp erwies sich als goldrichtig, und nach einem Regenspaziergang, zwei Gläschen Rotwein inkl. einem Teller Spaghetti Putanesca schlief ich das erste mal wieder wie ein Stein.

Die Wettervorhersage hatte für Samstag noch leichten Regen angesagt, allerdings wachten wir bei blitzblauem Himmel auf und nutzten das Wetter für eine erste Biketour. Über Riva gings über eine alte Straße, die mittlerweile aufgeschüttet wurde, durch alte Straßentunnel Richtung Pregasina. Die Route besticht durch eine herrliche Aussicht über den See. Die 485 Hm brachten wir relativ schnell hinter uns und ich überholte ganz locker ein paar andere Biker. In Pregasina suchten wir uns eine erweiterte Route Richtung Passo Rocchetta bzw. zum Aussichtspunkt Larici. Plötzlich waren merklich weniger Biker unterwegs und der Weg wurde steiler und steiler. Dafür genoßen wir am Punta dei Larici, nach 880 Hm einen traumhaften Blick über den gesamten Gardasee! Leider folgte dann die, für mich sehr schmerzliche Abfahrt. Ich bin nämlich so ein cooler Hax, dass ich keine Federgabel brauche. Ist ja nur was für Luschies – gedämpfte Stöße – pfff! Die andern Biker am Gardasee werden bestimmt auch auf diesen neuen Trend aufspringen, unter dem Motto „back to the roots“. Lässigerweise sind meine Arme noch zum Tippen zu gebrauchen…

Bernd war der Ausflug zu wenig. Zwar ist er nach der Dusche eingeschlafen, dafür hat er gerade wieder die Laufschuhe ausgepackt. Ich persönlich glaube ja, dass es die pure Angst vorm Berglauf im Juli ist, die ihn antreibt!

Hier gibts die traumhaften Fotos

Hamburg läuft

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Am Montag hab ich mich für die 14,7 km Distanz beim Halleiner Salzkristall-Lauf angemeldet. Ergo müssen die Laufschuhe nun überall hin mit. Und da einseitiges Training langweilig ist, habe ich heute mal eine neue Route gewählt: entlang der Außenalster in Hamburg!

Herrliche Laufstrecke, die heute bei 18 Grad und herrlichem Abendlicht nicht nur ich, sondern mit mir tausende Hamburger genossen haben. Vom Triathleten bis zu gestylten Mädels, von der Hausfrau bis zum „Krocha“ – Hamburg läuft! Und ich lauf mittendrin mit. Grüße aus der Hansestadt.

Hier gibts ein paar Eindrücke: Hamburg, 14.05.2008

Skisaison 2007/08 – es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut!

Eigentlich wollten wir letztes Wochenende glanzvoll unsere Skisaison am Mölltaler Gletscher beenden. Sonntag Früh, 7 Uhr – auf der Gletscherwebcam ist Nebel und viel „weiss“ zu sehen. Der Sonnblick steht laut Webcam teilweise in der Sonne, teilweise ist er von dichten Wolken verhüllt. Wir entscheiden, den Tag im Tal bei sommerlichen Temperaturen zu verbringen. Der letzte Skitag am Kitz war ein würdiger Abschluss!

O-Ton Bernd:

A Skitour wer ma schon no mochen.

Näheres an dieser Stelle. Bis dahin trainiere ich für den Salzkristall-Lauf in Hallein.

Der Skiblog beschäftigt sich auch in den Sommermonaten mit Skifahren. Am Trainingsplan für den nächsten Ski-Winter stehen Wandertouren, Biken und natürlich Laufen!

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