Zum 30’ger gabs einen ABS Lawinenrucksack

„Gemma g’miatlich wos essen“ – so schafften mich Christina und Waltraud einige Tage vor meinem 30ger, völlig unwissend auf den Daxlueg hoch über Salzburg, wo wir bereits von Mitti und Peda erwartet wurden. Als dann auch noch meine Eltern mit einer riesigen Kiste auftauchten, dämmerte mir so einiges.

Beim Öffnen blinzelte schlussendlich ein nigel nagel neuer ABS Lawinenrucksack, genauer gesagt die „ABS Base Unit (Vario Linie)“, aus der Kiste – die Überraschung war perfekt. Offensichtilch, haben die beteiligten Personen, bei denen ich mich hiermit nochmals recht herzlich bedanken möchte, mitbekommen, dass ich schon seit dem letzten Frühjahr und jetzt im Herbst verstärkt mit dem ABS Rucksack geliebäugelt hatte. Nicht um das Risiko beim Freeriden erhöhen zu können – nein mit Sicherheit nur, um im Falle des Falles eine weitere Option „ziehen“ zu können. Dass der ABS keine Garantien bei einem Lawinenabgang geben kann, ist klar, die Unfallstatistiken sind jedoch beeindruckend (auch wenn man diese „optimieren“ kann).

Auf die Base Unit kann man verschiedene, unterschiedlich große Rucksäcke anzippen. Dadurch wird sichergestellt, dass man für alle Gelegenheiten den idealen Rucksack zur Verfügung hat, und man nicht bei der einen oder anderen Tour aus Platz- oder Gewichtsgründen ohne den Airbag startet. Ich hab mich für den heuer neuen „Vario Ultralight 18“ als ersten Anzipp-Rucksack entschieden, der nach unserer Neuseeland Tour bestimmt zur Abholung bereit liegen wird. Dann steht einer ersten Ausfahrt ins Gelände nichts mehr im Wege. Der Schnee ist ja soeben eingetroffen, und auch die Salzburger SuperSkiCard ist seit gestern in meinem Besitz…

Nochmals vielen Dank an Christina, Waltraud, Mitti, Peda, Mama und Papa. Für’s gemeinsame Kickoff werd ich mir schon noch eine tolle Tour einfallen lassen…


Würdige Skitaufe

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Gleich vorweg – leider konnte Christina, die mit einer Grippe im Bett liegt, ihren neuen Ski nicht persönlich abholen, und so blieb es an Mitti, Peda und mir unsere neuen Kästle MX88 in Empfang zu nehmen. Am Obertauern wurden wir schon vom äußerst professionellen Team von Intersport Frühstückl erwartet. Das Geschäft direkt auf der Passhöhe ist sowieso ein Geheimtipp, da die hochwertigen Kollektionen ständig wechseln, man immer Neues findet und bestens betreut wird. Auch beim Kauf der Kästle Ski war der Service erneut ausgezeichnet. Danke an dieser Stelle ans gesamte Team, sowie an Papa der für uns den Kauf koordinierte.

Nachdem die Bindungseistellungen vorgenommen und einiges an Kohle über den Ladentisch ging, stand der „Skitaufe“ nicht’s mehr im Wege. Tolle Verhältnisse und etwas Neuschnee führten dazu, dass Mitti, Peda, Mark, Papa und ich den ganzen Tag keine Pisten verwendeten, dafür aber das ein oder andere Mal die neuen Ski schulterten und für eine tolle Abfahrt höhertrugen. Dabei fuhr auch ich neue Varianten am Obertauern (Tragepassage am Zehnerkar) – ein perfekter freeride Tag, noch dazu mit winterlichen Verhältnissen im April!

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Irgendwie, auch weil wir wahrscheinlich hin und wieder ans Limit gingen, kamen alle im laufe des Tages zu Sturz. Bis auf eine zerrissene neue Skijacke von Mitti, verlief zum Glück alles glimpflich. Die Euphorie für den Kästle MX88, welche ich im letzten Blogpost nach dem Skitest versprühte, wurde auch diesmal absolut bestätigt. Der MX88 ist für den sportlichen Fahrer, der wie wir das freie Gelände und viel Speed sucht absolut perfekt. Sieht gut aus, und fährt sich noch besser.

Fazit: Wir haben den Kästle MX88 vorbildlich am Limit bewegt, und somit würdig getauft!

Fotos: Obertauern, 05.04.2008

Ein Lawinenpieps unter dem Christbaum

pieps

Mit einem lachendem und einem weinenden Auge habe ich zu Weihnachten mein Geschenk in Empfang genommen: ein Lawinenpieps – Pieps Freeride.

„Klein, leicht, dynamisch und cool!“ ist das neue PIEPS Freeride, ein 1-Antennen-LVS-Gerät mit einfacher und übersichtlicher Bedienung und erstmals in der Größe eines Handys! Es eignet sich optimal für junge Menschen, die abseits der Piste unterwegs sind. Die Verschüttetensuche mit dem PIEPS Freeride wird durch die dynamische Feldlinienanzeige, dem elliptischen Empfangsbereich bis zu 40 Meter, einer zusätzlichen Tonausgabe, die die Suche nach dem Verschütteten erleichtert

Mein lachendes Auge ist beigeistert! Das Gerät ist wirklich extrem handlich, die Bedienung ist einfach und übersichtlich und mein erster Indoor-Test verläuft bestens. Vorallem die Handhabung begeistert mich. LVS-Geräte waren bisher für mich immer unverständliche Geräte, bei denen ich nie gewußt habe, ob ich alles richtig mache.

Die letzten Winter habe ich immer mehr auch abseits der Pisten verbracht. Natürlich passierte dies immer mit Vorsicht, aber ungesichert war ich natürlich doch. Der Freeride-Pieps erfüllt genau meine Anforderungen für Skifahren abseits der Piste und fürs Tourengehen. Er dient hauptsächlich meiner Sicherheit. Die 1-Antennen Ausstattung ist zwar nicht geeignet, mehrere Verschüttet zu suchen, für mein Einsatzgebiet passt es aber perfekt.

Tipp: Die vielen Lawinentoten in diesem Winter zeigen, wie wichtig richtige Ausrüstung und Kenntnis über Schneeaufbau und Gelände sind. Der junge Alpenverein veranstaltet Camps, die das Ziel verfolgen, jungen Menschen die Gefahren der Berge, aber auch den Spaß und die Lust am Freeriden näher zu bringen. Wer sich die Website ansieht: sieht nach fetten Powder und großer Gaude aus!

Mein weinendes Auge betrachtet gerade mein einsatzlose Pieps. Nach wie vor bin ich im „Krankenstand“, allerdings grüble ich über einen „vorsichtigen “ Skitag an diesem Wochenende…


Kästle is back!

Ab dem 8.Dezember findet man bei ausgewählten Händlern Kästle Ski! Zum Beispiel bei Intersport Frühstückl in Obertauern und Tamsweg.

2007 kehrt KÄSTLE zurück nach Österreich. Die Eigentümerstruktur der neu gegründeten K Sport GmbH besteht aus dem Managementteam Siegfried Rumpfhuber, Alexander Lotschak und Oliver Binder sowie der Cross Industries AG von Stefan Pierer und Rudolf Knünz. Mit 30. Juli wird die K Sport GmbH in Kästle GmbH umfirmiert. Neuer Standort des Unternehmens ist Wels. KÄSTLE Ski werden wieder in Österreich entwickelt und produziert.

Das Design ist auf jeden Fall schon mal sehr ansprechend, sehr reduziert und stylisch. Gepsannt bin ich auf den Preis. Ich könnte mir vorstellen, dass Kästle sich im oberen Preissegment ansiedelt. Ich habe also einen zweiten Ski gefunden, den ich unbedingt ausprobieren möchte.