Test Salomon Winterkollektion 2013/2014

Wiederkehrenden Lesern hier auf querdenken.at wird meine Affinität zu Salomon Sports bereits aufgefallen sein. Begonnen hat diese „Freundschaft“ bereits 1991, wo ich als Meinungsbildner rund um die Alpine Ski WM in Saalbach/Hinterglemm, eine komplette Salomon Skiausrüstung zur Verfügung gestellt bekam. Der Salomon 9E 3s war durch seine monocoque Bauweise revolutionär, und als damals 14 Jähriger war der Ski durch sein cooles, neues Design der PERFEKTE Ski für mich. Wenige Jahre später sollte mich der Salomon Crossmax vermehrt ins offene Ski-Gelände führen, und meinen Weg zum Freerider ebnen…

Weiterlesen →

Kästle Skitest in Heiligenblut – Fazit

Seit gut 3 Jahren bin ich nun schon stolzer Besitzer eines Kästle MX 88, der sich sich als perfekter Allrounder immer wieder aufdrängt und gefahren werden will. Der MX 88 ist durch seine steife, breite Bauweise ein echt geiler Ski auf der Piste, der auch im Gelände viel Spaß macht, solange man mit den 88mm in der Bindungsmitte nicht bei zuviel Schnee absäuft. Im tiefen Powder dominiert daher mein ELAN Boomerang (120mm Bindungsmitte) das Geschehen. Weiterlesen →

Der neue Elan Deep Spice – endlich ist er da!


Gut Ding braucht Weile – oder so. Nach wochenlanger Warterei ist heute mein Elan-Testski über einige Umwege endlich in Salzburg angekommen. Danke an Peter an dieser Stelle! Und danke auch an Matthias, der heute noch auf unserem Küchentisch die Montage der Bindung vorgenommen hat. Die Eckdaten des Deep Spice 2010: 165 cm Länge („für die, die keine Kraft haben“) und einem Radius von 24,3m. Die „Kurven“ können sich auch sehen lassen: 124 – 102 – 114. Optisch ist der Deep Spice echt eine Augenweide: bunt aber sehr stylisch mit durchscheinendem Holz. Bin schon gespannt, ob auch ich beim Lift so oft auf meinen Ski angesprochen werde, wie die Boomerang-Crew!

Nun kann ich es schon gar nicht mehr erwarten, morgen Früh in Zauchensee mit perfektem Material den Wald hinunter zu wischen. Einen ersten Bericht lest ihr morgen an dieser Stelle.  Und natürlich gibts hier bereits erste (optische) Eindrücke vom Deep Spice und von der Bindungs-Montage.

Neues Material eingetroffen – ELAN Boomerang (2010) & ELAN 1010 ALU

Dem Freeride Profi Matthias Mayr zum Dank gab’s heute Nachschub am Materialsektor. Auf der Suche nach richtig „fetten Brettern“ stattete er uns mit ELAN Testski aus, die wir in den nächsten Wochen intensiv testen werden.

Christina hat heute gleich mal mit dem ELAN 1010 ALU (140 / 110 / 130) losgelegt, einem brandneuen Modell aus der ELAN Freeride-Sparte. Leider spielte die Bindung nicht mit, und so kam es, dass Christina anstelle von schnellen Turns den halben Powderhang ihrem zweiten Ski hinterherjagen, und schlussendlich den Test abbrechen musste.

ELAN setzt beim Boomerang (140 / 120 / 130) im Tip- und Tailbereich auf die Rocker Technologie (negative Vorspannung), wodurch der Ski drehfreudiger und kürzer wirken soll. Im ersten Moment ist diese neue Technologie etwas gewöhnungsbedürftig, da man auf hartem Untergrund (Piste) weniger Kantendruck als mit herkömmlichen Skis aufbauen kann. Der Boomerang wurde aber auch nicht für die Piste gebaut! Im Powder geizt der Ski nicht gerade mit Drehfreudigkeit und gutem Auftrieb, und macht Lust auf mehr.

Die aktuelle Schneesituation kann nicht gerade mit frischem Powder aufwarten, und so hoffen wir auf ausreichend Neuschnee in den nächsten Tagen, um die beiden „Neuzugänge“ weiter auf Herz und Nieren zu testen.

Ein Dankeschön gilt hier auch Mitti und Peda die den Materialtransport durchführten.


ELAN Ski-Test Obertauern

Kästle Ski-Test in Obertauern

30032008014.jpg

Christinas Ski-Test Review

Bereits im Dezember berichtete ich an dieser Stelle vom „Ski-Comeback“ des Jahres. Gegen Ende der Saison konnte ich nun endlich den langersehnten Skitest antreten. Ein ganzer Bus Kästle Ski stand heute um 9 Uhr in Obertauern. Keine Frage, die gesamte Skigruppe (Rudi, Frieda, Mitti, Bernd & ich) suchte sich die passenden Varianten aus. Für mich war klar: der MX 88 (kommt von den 88mm im Sidecut) Kästle muss es sein. Zu Beginn mit einer Länge von 168 cm, am Nachmittag stieg ich auf die 158 cm lange Ausgabe um. Die erste Abfahrt stellte sich als extrem herausfordernd heraus, denn der Ski bewegt sich auf der Piste keinen Millimeter. Wie auf Schienen gehts dahin und mit einem Radius von 17,5 m muss man schon Speed aufnehmen, damit die Sache spannend wird. Absolut überzeugend aber die Laufruhe und nach Gewöhnungsphase auch die Breite. Spätestens im Gelände spielt sie nämlich ihre Stärken aus. Ob windgepresster oder Firnschnee – der Ski läuft und läuft und läuft…

Die Oberschenkel werden allerdings auch gefordert und nach einem Tag auf Kästle Material ist allen klar: Ein Ski für viele Varianten! Der satte Preis von 1050 Euro inkl. Bindung klingt nach dem heutigen Tag auf jeden Fall gar nicht mehr so utopisch….

30032008025.jpg

Bernds Wort zum Ski-Test Sonntag

WOW, JUHUI, GEH LECK – Nachdem ich gestern den Atomic Pimp in Zauchensee testen durfte – ich möchte mich hiermit beim netten & kompetenten Team von Intersport Schneider in Zauchensee, die mir ohne zu Zögern den Ski für einen Testvormittag überließen, bedanken – kam ich Dank Christina heute erneut in den Genuss eines Skitests. Auf der Suche nach einem perfekten Freeride Ski eine ideale Gelegenheit! Los gings mit dem MX 88 in der Länge von 188cm. Bereits nach den ersten Schwüngen auf der Piste zog es mir und auch allen anderen ein fettes Grinsen ins Gesicht, welches den ganzen Tag lang anhielt. Der MX 88 liegt mit einem Radius von 22.5m (bei 188cm) extrem ruhig auf der Piste und taugt durchaus als schneller Pistencarver. Das ideale Terrain ist jedoch eindeutig das weite, freie Gelände, welches am Obertauern ausreichend und heute auch noch in besten Verhältnissen zur Verfügung stand. Deshalb gab’s heute auch wenige Pistenkilometer, dafür aber zig Rides vom Gamsleiten2 Lift direkt runter nach Obertauern…

Der MX 88 braucht, wie bereits von Christina erwähnt, Speed – kriegt er diesen, geht es richtig zur Sache und deshalb zogen wir Run um Run schnelle, fette Spuren in den ca. 10-15cm tiefen Schnee, ein JUHUI kam mir dabei öfters aus. Nachdem gegen Mittag auch noch Peda zu uns stieß, wechselte ich auf den kürzeren MX88 mit 178cm, welcher durch den geringeren Radius auf der Piste etwas aggressiver wirkt. In Summe denke ich aber doch den 188ger bändigen zu können.

Am Ende des Tages standen sechs neue Kästle Fans im Tal und grübelten über die perfekte Strategie, irgendwie einige Prozente beim Skikauf zu ergattern…

Nachtrag

Nachdem Papa am Vormittag klassische, kurze, über die Jahre hinweg perfektionierte Schwünge bevorzugt hatte, dabei aber von der jüngeren Generation ständig überholt wurde, stieg er am Nachmittag ebenfalls auf den MX 88 (178cm) um, und zog seine ersten schelle Schwünge ins steile Gelände. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es ihm richtig Spaß gemacht hat ;)

Fotos: Obertauern, 30.03.2008

Vorweihnachtlicher Fanningberg

fischerski

Meine Fanningberg-Saison wurde heute gestartet. Das ausgeprägte Hochdruckgebiet hat auch heute gehalten, wenn auch die Temperaturen deutlich frischer waren als zuletzt.

Der Fanningberg im Lungau bei Mariapfarr ist ein echter Geheimtipp! Das Skigebiet ist zwar kleiner, aber mit einem 6-er Sessellift hat man mehrere breite und übersichtliche Pisten zur Auswahl. Sowohl Carvingstrecken, als auch der Steilhang – „Schmied“ (eine schwarze Piste) – inkl. familienfreundlicher Umfahrung bieten einen ganzen Skitag größtes Vergnügen. Seit diesem Winter ist ein neuer 6-er Sessellift in Betrieb, der Zugang zu weiteren Pisten bietet (Weißpriacher Abfahrt).

Mehr Infos zu den Strecken gibts hier.

Ein großer Vorteil ist die Lage, denn wenn der Tauern im Nebel steckt, ist am Fanningberg die Sicht noch gut. Die Abfahrten gehen weit unter die Waldgrenze. Dadurch sind Off-Road Fahrten auch ungefährlicher, sofern man sich von den Bäumen fernhält! Beste Bedingungen findet man am Fanning beinahe immer.

Der Fanningberg ist äußerst beliebt bei den Lungos. Auffallend sind die vielen guten Skifahrer (die Einheimischen) und wenige schlechte Pistenhasen. Die Tagesskikarte für einen Erwachsenen kostet Euro 32,50, Halbtag Euro 25,50. Im Vergleich zu anderen Skigebieten sind dies sehr familienfreundliche Preise.

Hütten-Tipp: Die Sauschneider Hütte liegt günstig – der Weg zum Parkplatz ist nicht weit und führt über den Anfänger-Hang. Praktisch für einen Einkehrschwung zum Abschluss! Die Wirtsleute sind sehr freundlich – hier kennt jeder jeden und dementsprechend lustig ist die Stimmung. Die Küche sowie die Preise sind bodenständig und gut, besonders der Apfelstrudel hat meinen hohen „Apfelstrudel-Anforderungen“ sehr entsprochen!

Ski-Test: Mit von der Partie waren heute Rudi und Gert. Daher kam ich heute endlich in den Genuss, Rudis neuen Fischer Rennski (von der letzten Saison) zu testen. Mit 1,80m hat der Ski exakt die richtige Länge für mich. Etwas nervös war ich anfangs schon, denn mein Ski ist wesentlich kürzer und sehr einfach zu drehen. Aber nach drei etwas unsicheren Schwüngen gings dahin! Im Vergleich zu meinem „fliegenden“ Salomon – bei höheren Geschwindigkeiten fängt der Ski wie wild zu flattern an – liegt der Fischer wie auf Schienen im Schnee. Je schneller man fährt, desto mehr fängt er an Spaß zu machen!

So gut der Tag begonnen hat, so rasant endete er heute und zwar mit einem Abschuss. Nein, nicht Christina mit Rennski war der Übeltäter! Ein Deutscher fädelte von hinten zwischen meinen Skiern ein. Gott sei Dank ging der Sturz relativ glimpflich aus. Relativ, weil mir nichts Gravierendes passiert ist. Mein linker Daumen ist nun leider doppelt so dick wie der rechte und lässt sich nicht mehr abbiegen. Morgen muss die Hand in den Handschuh und der Daumen muss den Skistock halten!

Hier gibts die Fotos, 23.12.2007 Fanningberg