Beste Schneelage am Dürrnberg!

Bereits letzte Woche führte das Abendtraining in Form einer Skitour auf den Zinkenkogel. Der Unterschied heute: weniger Steine und mehr Schnee. In der Stadt Salzburg kann man es sich gar nicht vorstellen, aber am Dürrnberg hat es am Wochenende zwischen 10 und 15cm Neuschnee gegeben. Und selbst heute überzieht eine zarte Schicht Neuschnee das Auto am Parkplatz der Zinkenlifte. Die Abfahrt über den Steilhang bietet herrlichen Powder, die Umfahrung ein paar Steinchen! Herrlich griffige Verhältnisse lassen das Skifahrerherz jubeln und die Abfahrt zu einem wahren Genuss werden. Die nächsten Tage sollten motivierte Tourengeher auf jeden Fall nutzen.

Fazit: Ein Skitourenberg, bequem am Abend zu erklimmen und vor der Haustür von Salzburg steigert die Lebensqualität enorm – zumindest für mich!

Traumhafte Firntour – Preber (2741m)

p1040215.jpg
Wie immer um diese Jahreszeit war auch heute morgen der Parkplatz bei der „Ludlalm“ am Prebersee randvoll. Nicht nur wir hatten also die grenzgeniale Idee, eine der schönsten Firntouren in den Schladminger Tauern, den Preber, zu machen. Leicht zu erreichen, relativ lawinensicher (wenn man nicht bei kritischen Verhältnissen in die Rinne einfährt), und vor allem schneesicher bis Anfang Mai, sind die einen Attribute meines Hausberges. 1200 hm, immer steiler werdend, den Gipfel immer in Sichtweite, 2741m hoch, Rennstrecke schlecht hin – die anderen.

Heute, etwas gemütlicher unterwegs mit einer illustren Runde (Kollgegen meines Vaters), kamen wir in den Genuss einer perfekten Firntour. Auch wenn die Sonne sich hin und wieder etwas versteckte, wartete der gesamte Preberrücken mit Firn vom feinsten auf.

p1040249.jpg

Am liebsten wäre ich erst ganz unten wieder stehen geblieben… Aber da war doch noch etwas – die Besichtigung der Rossscharte von oben. (Mitti , Peda dabei? Ohne weitere Erklärungen).

p1040253

Preber, 13.04.2009

Skitouren-Woche in Salzburg: Dürrnberg, Untersberg & Wieserhörndl

Mondscheintour auf den Dürrnberg

9.Feber, eine sternklare Nacht und Vollmond: das sind die besten Voraussetzungen für eine abendliche Mondschein-Skitour. Der Dürnberg bei Hallein ist wahrlich kein Geheimtipp mehr. Das merkten wir, als wir um 20:30 Uhr auf den Parkplatz bei der Liftstation fuhren –  völlig zu geparkt! In einer kappen Stunde steigen wir über zwei Anstiege Richtung Gipfel-Gasthaus. Unterwegs kommen uns einige Tourengeher entgegen – zweibeinige und vierbeinige! Die Vierbeiner kugeln nur so den Berg hinunter und die roten Blinklichter überholen sie beinahe. Ein echt witziger Anblick! Die Route führt abseits der Piste und somit gibts auch keine Probleme mit dem Pistengerät. Oben angekommen überrascht uns die brechend volle Hütte. Irgendwo müssen die Autobesitzer ja sein! Vor der Abfahrt zischen wir ein schnelles Erfrischungsgetränk hinunter. Um 23 Uhr sind wir schon wieder daheim – herrlich ausgelüftet!

Untersberg am Morgen
mittiuberg

Donnerstag, 12. Feber; Zeitig in der Früh starten wir Richtung Untersberg, um nach der Tour nicht allzu spät im Büro zu sein. Nach dem Schneefall der letzten Tage bedarf es auch zu Beginn keiner Tragepassage, wobei man beim Abfahren die „Umfahrung des Steilhanges“ wählen sollte – schon seiner Skier zu liebe. Am Gipfel wurden wir mit 10-15 Grad unter Null und heftigen Sturmböen empfangen, das Umziehen erfolgte also bei gefühlten -20 Grad. Trotz allem ein gelungener Start in den Arbeitstag, den wir sicher demnächst wiederholen werden… Jetzt ja bei noch mehr Powder.

Powder am Wieserhörndl
wieserhoerndl

Lawinenwarnstufe 4 im nördlichen Salzburg. Bis zu 60cm Neuschnee in den nördlichen Alpen. Selbst die Stadt Salzburg hat diesmal 10 cm ab bekommen. Den nebelig-trüben Samstag nützen wir für eine Tour durch Salzburgs Sporthäuser. Mitti und Bernd sind nach wie vor auf der Suche nach „ihrem“ perfekten Skischuh. Und ich finde endlich eine optimale Thermojacke von Northface, die perfekt unter meine dünne Norrona Jacke passt. Aber weil wir eben doch nicht ganz Ruhe geben können, entschließen wir uns in den Abenstunden, in die Gaißau zu fahren. Dort ist gestern im freien Gelände eine Lawine abgegangen (heute eine zweite) und hat zwei Menschenleben gekostet. Bernd, Mitti und ich spuren am Rand der Skipiste hinauf. Mitti im zick-zack Kurs gehend, verschwindet immer wieder mal im Powder am Rand. Entzückungsrufe sind von ihm zu hören! Selbst auf der bereits präparierten Piste liegen mindestens 10 cm Neuschnee. An einigen Stellen kommt der Schnee quer daher und der Wind bläst in den ungeschützen Bereichen auch mächtig. Der Baumeister der Windverfrachtungen schiebt derzeit einige Überstunden! Nach einem kurzen Waldstück kehren wir um. Es ist stockfinster und wir kennen den Weg nicht. All zu weit sind wir vom Gipfel aber nicht mehr entfernt. Die Abfahrt ist gar nicht so einfach – zumindest für mich mit meinen Tourenskiern. So blöd es klingt, aber es ist fast zu viel Schnee. Die Steilheit fehlt auch ein bisschen und im Dunkeln fährt es sich halt auch nicht so sicher. Wieder im Auto komm ich drauf, warum das Gefühl heute so seltsam war: Mit dem Gehmodus beim Skischuh kann das Fahren ja gar nicht lässig sein! Bernd und Mitti spielen sich mit ihrem fetten Kästle und verschwinden am Rand im Pulver. Was für ein perfekter Samstag Abend?!

Sonnblick – Ich kann’s nicht lassen ;)

Gut – nachdem in den letzten Tages das Bike dominierte, war’s wieder Zeit für richtig viel Schnee. Als Ziel für die Frühjahrs-Skitour wählten Papa und ich den 3105m hohen Sonnblick im Raurisertal. Für mich eine echte Erstbesteigung, und so staunte ich nicht schlecht, als wir gegen 07:00 Uhr am Parkplatz kurz vor dem Naturfreundehaus „Kolm Saigurn“ fast keinen freien Parkplatz mehr erwischten. Pfingstferien, Kaiserwetter und noch ausreichend Schnee resultierte in hunderte von Tourengehern, die in Richtung Sonnblick, Hocharn und Schareck unterwegs waren.

Irgendwie waren alle vor uns aufgebrochen, was wir aber brav mit hohem Tempo und kurzen Pausen gut wettmachen konnten. Die klassische Aufstiegsroute folgend, gings via Barbarafall – Neubau – Rojacherhütte – Gletscherstück bis zur Wetterstation am Hohen Sonnblick. Dabei wurden zahlreiche „Frühstarter“ überholt und damit unser schlechtes Gewissen doch zu spät gestartet zu sein beruhigt. Nach 3h erreichten wir den voll belagerten Gipfel mit der imposanten Wetterstation.

Noch mehr interessierte mich jedoch das möglicherweise „nächste Projekt“ – der Hocharn, der sich ebenfalls von seiner besten Seite zeigte.

Hocharn

Ebenso entdeckte die Steilrinne, die vom Sonnblick Gipfel geradewegs ins Raurisertal führt. Noch dazu konnte ich alte Spuren ausmachen, woduch meine Neugier weiter gesteigert wurde. Hmm, hätt ich nur meinen Kästle bei mir… Früher oder später wird es einen Aufstieg und eine Abfahrt durch die Steilrinne vom Sonnblick geben – soviel ist sicher. Tini, Mitti, Peda – auch dabei ???

cimg0707.JPG

cimg0750.JPG