GROSSGLOCKNER BERGLAUF

Der Start im Herbst beim Kaisermarathon in Söll (Tirol), welcher nicht nur mit den obligatorischen 42km, sondern noch zusätzlich mit ca. 2000 Höhenmetern aufwartet, ist seit längerer Zeit schon fixiert. Nicht nur die pure Angst vor den Höhenmetern, sondern das Kennenlernen eines Berglaufes hat mich zur Teilnahme am diesjährigen Grossglockner Berglauf in Heiligenblut bewogen. Der traumhafte Lauf von Heiligenblut hinauf bis zur Kaiser Franz Josefs Höhe geht über 12km und immerhin 1514hm. Alles nicht so schlimm, wenn da nicht der verflixte letzte Kilometer mit gut 260hm wäre, welcher einem alles abverlangt…

Ernst wirds ab km 12…

Trotz heftiger Anfeuerungen durch das zahlreiche und ausdauernde Publikum ist in diesem Bereich für Mitti und mich (wir erreichten das Ziel zeitgleich in 1:48h) nicht mehr ans laufen zu denken.

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Fazit: Tolle Veranstaltung, die uns aufzeigte, dass für den Kaisermarathon noch einiges zu tun ist.

Grossglocker Berglauf, 20.07.2008

Zum Osterhasen ein neues Bike

Nach über einem Jahr grübeln, welches Fahrrad ich mir kaufen soll, kam es heute zum Showdown!

Für die Stadt brauchts ein leichtes Rad mit schmalen Reifen, damit auch etwas weiter geht. Blöd nur, dass diese „Cityräder“ alle grauenhaft aussehen! Ein Holland-Rad wärs, aber die sehen halt nur gut aus…

Deshalb hab ich mir heute ein Trekkingbike von Focus gekauft! Tatatataaaa:

mein bike

„Heiligabend“ – Statt Pistenzauber gab’s heute einen Besuch im Krankenhaus

gips

Heiligabend – traditionell nutzen wir den Vormittag zum Skifahren, da an diesem Tag nur wenige Skifahrer den Weg auf die Piste finden. Die Wettervorhersage war gut, die gestrigen Pistenverhältnisse ausgezeichnet, einem erneuten, traumhaften Skitag stand also nichts mehr im Wege.

Fast nichts – da war doch noch die Geschichte mit Christina’s schmerzhaften Daumen. Wie bereits berichtet, hatte Christina gestern ja einen etwas unsanften Zusammenstoß mit einem weiteren Skifahrer und daraus resultierend Schmerzen im linken Daumen. Erste Google Recherchen zeigten bereits gestern Abend in Richtung Skidaumen, wir hofften jedoch auf Besserung. Nachdem heute morgen die Schwellung noch stärker war als gestern, und sich zusätzlich der ganze Daumen grün/blau gefärbt hatte, entschieden wir uns für einen Ambulanzbesuch im Krankenhaus.

Ohne ein Röntgenbild diagnostizierte der Arzt bereits eine Bänderdehnung und nahm das erste Mal das Wort Gips in den Mund. Welcher Schock – Christina fürchtete sich bereits vor einer längeren Skipause und bombardierte den Arzt mit Fragen über Möglichkeiten dennoch Ski zu fahren. Dieser meinte, eine Woche Gips und danach ein Spezialverband, mit dem man bereits wieder skifahren könne, sei das maximal Mögliche. Ein Röntgen sei aber zur Absicherung der Diagnose auf alle Fälle durchzuführen.

Das Röntgen zeigte jedoch nicht nur eine Bänderdehnung, sondern auch eine Knochenabsplitterung. Das Resultat (siehe Foto oben) muss jetzt zwei Wochen lang getragen werden und wird im Anschluss durch einen kleineren Gips (Handgips) für weitere zwei Wochen ersetzt. Für die kommenden vier Wochen ist also an Skifahren nicht mehr zu denken – ein nicht sehr schönes Weihnachtsgeschenk hat dieser deutsche Pistenrowdy Christina hinterlassen, und hat sich noch dazu aus dem Staub gemacht.