Routing „fail“ am Monte Altissimo di Nago mit dem „Moser Bike Guide“

Monte Altissimo von Torbole aus gesehen

Die Bibel unter den Bikeguides im Pre-GPS Zeitalter war/ist definitiv der Moser Bike Guide. Ausgestattet mit dem Roadbook, ausreichend Getränken und jeder Menge Motivation (die WorldGames lassen grüßen) gings am letzten Tag unseres Lago di Garda Kurztrips  von Torbole auf den Monte Altissimo di Nago. Die Attribute der Tour können sich sehen lassen: 53,1 km – 6:10 Std. und 2394 Hm werden im Guide angegeben, wobei es die ersten 2000Hm wirklich stetig bergauf geht, bis man das Dach der Tour – das Rifugio Altissimo – erreicht. Nach einer kurzen Rast und dem Auffüllen der Getränkeflaschen gings den sehr groben, steinigen Weg – klassische Gardasee Schotterstrasse – hinab zum Rifugio Graziani. Dort zeigte der Moser Bike Guide erstmals seine speziellen Eigenschaften: Anstelle ca. 2 km der Asphaltstrasse Richtung S. Valentino zu folgen, gings querfeldein, landschaftlich wirklich traumhaft rund um einen kleineren Berg, bis man dann doch (halt 2km unter dem Rifugio Graziani) auf die Asphaltstrasse kommt – ein genialer Abstecher, den man nach 2000 Hm nicht vermuten würde. Leider hab ich mich schlussendlich doch Roadbook leicht verfahren und so kam es zu einer kleineren Verlängerung der traumhaften Tour. Als ich in Torbole endlich ankam, zeigte meine neue Suunto t6c 65km – 6:20 Std. und 2450Hm.

Vielleicht sollte ich doch in ein GPS Gerät investieren, aber wo bleibt dann die Spannung, und vorallem fährt man dann noch so schöne, aber anstrengende Varianten, wie jene am Rifugio Graziani, wie im Bike Guide beschrieben? Mal sehen, ob uns das Mitti’s GPS Routing kommende Woche am Weg von Salzburg zum Millstättersee immer ans Ziel bringt…

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