Bürgerjournalismus ist wieder gefragt

Die Einbindung von Usern in die Berichterstattung kam mit der Web 2.0 Hype auf. Unter dem Begriff “Bürgerjournalismus” versuchten Plattformen wie derwesten oder myheimat.de, Bürger einzubinden. Heftige Diskussionen waren das Ergebnis, denn Journalisten fürchteten um ihre Jobs und fühlten sich ihrer Kompetenz beraubt. Wirklich erfolgreicher Bürgerjournalismus ist aber eher die Ausnahme. Myheimat.de funktioniert wohl auch daherhalbwegs, da es eine gedruckte Version gibt. Grundsätzlich ist der Drang der User, sich schreiberisch zu betätigen aber eher gering.

Jacob Nielsen hat in seinem Beitrag “Participation Inequality: Encouraging More Users to Contribute” eine 90-9-1 Regel aufgestellt:

“In most online communities, 90% of users are lurkers who never contribute, 9% of users contribute a little, and 1% of users account for almost all the action.”

Um so interessanter finde ich, dass nun Youtube ein solches Projekt startet. Ich bin gespannt, ob es hier funktioniert – vorstellbar wäre es. Vor allem die Preise die winken sind, dank mächtiger Kooperationspartner, durchaus ein Anreiz. Mehr Infos gibts hier und im Video:

YouTube Preview Image

One thought on “Bürgerjournalismus ist wieder gefragt

  • David Röthler

    …tja, der Hype um Bürgerjournalismus scheint ein bisschen abgeflaut zu sein. Dennoch darf man nicht übersehen, dass Millionen Menschen bloggen, twittern, flickern, youtuben usw. Ja, bei etablierten Medien wollen sie nicht mitmachen. Aber insgesamt wird UGC zur Konkurrenz um Aufmerksamkeit. Hier noch ein aktueller Beirag, den ich heute gefunden habe: http://kress.de/cont/story.php?id=123883

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