“Was machst du eigentlich beruflich?”

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Mit dieser Frage wurde ich nicht nur bei meinem 10-jährigen Maturatreffen Anfang Juli konfrontiert. Meine Standard-Antwort für “normale” Menschen (also all jene, die mit Internet, eMail und surfen verbinden) lautet dann immer: ich bin für das Internet-Angebot bei den Salzburger Nachrichten zuständig. Damit sind dann alle zufrieden – ich bin in eine Schublade gesteckt und fertig.

Kürzlich habe ich aber eine sehr spannende Auflistung einer Marketing Verantwortliche bei Cisco gefunden. Eigentlich geht es darum, welche Kompetenzen notwendig sind, um Markenkommunikation in Web zu betreiben.

Sie faßt die unterschiedlichen Jobs so zusammen:

Zunächst brauchen Marke einen Strategen für soziale Medien, der eine eigenständige Community-Strategie erstellt und mit dem vorhandenen Kampagnenmix abstimmt.

Dann braucht es einen Community Manager, der die Kommunikation unter den Nutzern unterstützt und neue Diskussionsthemen initiiert.

Als Drittes ruft die Cisco-Managerin nach einem Social Site Manager, der eine Kernbotschaft konzipiert und in die bestehenden Communities hineinträgt. Ob Facebook, Twitter oder StudiVZ – die Kommunikationskanäle werden vom ihm festgelegt und zentral gemanagt.

Eine Art (Micro)Blog Manager schreibt und publiziert nicht nur Blogbeiträge und Twitterfeeds. Sondern – was mindestens genauso wichtig ist – er platziert seine Nachrichten auch ausserhalb der Seite. Ein spannender Blogpost braucht Multiplikatoren. Und die besorgt er.

Der PR-Manager begleitet die Community von Außen. Ob Kritik, Konversationen, Coverage in den On- und Offline-Medien – dem Feedback sollte mit einem aktiven Dialog begegnet werden.

Last but not least sollte ein Technologie-Experte mit im Boot sitzen. Jemand, der Trends verfolgt und die Seite auf den technologisch neuesten Stand bringt. Er integriert Web 2.0 Innovationen wie Widgets, Lightboxes etc.

Aha. Sechs unterschiedliche Jobs? Tja, eigentlich beschreiben diese genau meine Tätigkeit. Also wer jetzt noch Fragen hat, was ich eigentlich so den ganzen Tag mache: besser kann ich’s auch nicht sagen.

Gut. Und wie nennt sich jetzt mein Job?  Experte, Stratege, … am besten einfach: Manager! 😉

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